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05.04.2024 - Wardruna: Neue Video-Single “Hertan”

Mit "Hertan" haben Wardruna eine neue Single als Vorgeschmack auf das nächste Album veröffentlicht. Mehr Infos und das Musikvideo hier!

Source: Sonic Seducer

05.04.2024 - LUCI FERRUM: Delicate vocals, hard electro

“I think it’s important to express our feelings as truthfully as possible,” says Luci Ferrum, explaining her musical career, which you can read about in our next issue. When writing lyrics, she has “one or two lines in my head that come to mind in bright neon letters. Those first phrases drive the whole song, […]

Source: Orkus

05.04.2024 - MARTIN REV – S/T

Einfach wunderbar, das dass Label Indigo dieses Kleinod noch einmal wieder veröffentlicht. Es geht um die „neue“ – „alte“ Platte vom Instrumental-Musiker und Filmkomponisten MARTIN REV (Reverby) , die in 1979/1980, ganz kurz nach dem zweiten Album der „No Wave“ Band,  sowie des Elektro Duos SUICIDE erschienen ist. SUICIDE, das musikalisch ganz klar in der Verantwortung von MARTIN REV lag, wurde mit Vocalist ALAN VEGA zusammen betrieben und diese Kult Formation gilt vielen noch heute als Vorreiter des Techno und sie waren zudem eine Vorbildfunktion für nachfolgende Bands und Musiker, die ebenfalls diese Radikalität und Einzigartigkeit in ihrer Musik zelebrieren wollten. Mir fallen dazu z.B. neuzeitliche Projekte wie APHEX TWIN, DAFT PUNK, AIR und ähnliche Künstler gerade ein. Das damalige innovative Solo Debütalbum von MARTIN REV war zu den Zeiten eher noch eine elektronische Wundertüte und konnte mit ähnlichen Elektrogrößen der End 70s/Früh 80s durchaus Stand halten. Hier könnte man die ganz frühen TANGERINE DREAM oder die ersten musikalischen Gehversuche von KRAFTWERK benennen. Denn schon bei den New Yorkern SUICIDE in den 70s/80s wurde mit etwas primitiven Drum Maschinen, Geräten/Effekten, analogen Synthesizern herum experimentiert und diese typisch, „dreckigen, punkigen“ New Yorker Klanglandschaften und dunklen psychedelischen Soundscapes produziert. Natürlich dominiert diese abstrakte Ausrichtung auf der Soloplatte und die 6 minimalistischen Tracks von MARTIN gehen auch hier wieder in Richtung eines elektrisierenden Mixes zwischen hypnotischen Rhythmusschleifen und ganz einfachen und eingängigen Bubblegum Melodien. Eigentlich ist es ganz extrem cooler und lässiger Rock´n´Roll, dem irgendwie alles völlig egal zu sein scheint, was man von ihm denkt und wie man ihn wahr nimmt. Der einzigste Song auf der erneuten Veröffentlichung mit MARTINS Gesang ist übrigens „Baby O Baby“, die restlichen Tracks sind rein Instrumental gehalten und in ihrer individuellen Form wieder mal und immer noch einzigartig.
Mein Tip wäre noch, die Platte komplett durchzuhören, um das wirklich nicht alltägliche Hör und Klangerlebnis vollends genießen zu können.  (S.Erichsen)

Source: BLACK Onlinemagazin

05.04.2024 - News: Neila Invo confronts the demons of personality disorders in latest single and music video

 
Formed by Ash Code member Claudia Nottebella with Elettra Seguro and Valeria Formisano, Neila Invo has been steadily pursuing a distinctly ’80s inspired goth/rock sound, with today’s release of “B.P.D.” being the latest example. The song addresses issues of Borderline Personality Disorder [..]

Source: RE:GEN Mag

05.04.2024 - News: Glass Apple Bonzai releases fifth album, first with Distortion Productions

 
Daniel Belasco has joined the Distortion Productions artist roster with the announcement of his new album under the moniker of Glass Apple Bonzai. Featuring guest appearances by drummer Galen Waling (Julien-K, Lords of Acid, PIG) and guitarist Jamie Cronander (Combichrist, Striplicker), Brother Bones marks the fifth full-length release [..]

Source: RE:GEN Mag

05.04.2024 - Mono Inc.: Live-Album “Symphonic Live – The Second Chapter” + Tour 2025

Zum Start ihrer Symphonic-Tour haben Mono Inc. heute ihr neues Album "Symphonic Live – The Second Chapter" angekündigt. Außerdem wurde eine neue Tour für 2025 angekündigt, welche wir Euch präsentieren dürfen - alle Infos und die Dates hier!

Source: Sonic Seducer

05.04.2024 - News: Kælan Mikla and Bardi Jóhannsson compose soundtrack for 1921 silent horror classic, to be released via Artoffact Records

 
Kælan Mikla has had a busy two-and-a-half years since the release of Undir K​ö​ldum Nor​ð​urlj​ó​sum touring and performing and garnering considerable acclaim for a uniquely eerie dark pop and post-punk sound. now, the Icelandic trio has announced its fifth full-length effort [..]

Source: RE:GEN Mag

05.04.2024 - SCAR SYMMETRY: Änderungen im Line-up

Die Melodic Death Metal-Band SCAR SYMMETRY hat zwei Änderungen im Line-up zu verzeichnen: Sowohl Schlagzeuger und Gründungsmitglied Henrik Olsson als auch Gitarrist Benjamin Ellis haben die Formation verlassen. Während sich Olsson neben neuen musikalischen Herausforderungen auch mehr Zeit für seine Familie nehmen will, möchte sich Ellis zukünftig seiner eigenen musikalischen Vision folgen.

Als Ersatz konnten SCAR SYMMETRY Drummer Lawrence Dinamarca (ex-NIGHTRAGE, ex-LOCH VOSTOK) sowie Stephen Platt, der schon mit DEVIN TOWNSEND auf der Bühne stand, gewonnen werden.

Das komplette umfassende Statement der Band zum Nachlesen:

“Wir bedauern, den Weggang unseres Schlagzeugers, Texters und Gründungsmitglieds Henrik Olsson und unseres Gitarristen Benjamin Ellis bekannt geben zu müssen.

Dieses Jahr ist es 20 Jahre her, dass Henrik, Jonas und ich Scar Symmetry gegründet haben. Als wir das Demo für den Song ‘Seeds of Rebellion’ aufnahmen, ahnten wir noch nicht, dass wir damit den Grundstein für eine zwei Jahrzehnte währende progressive Melodeath-Reise legen würden, die uns an Orte geführt hat, die unsere kühnsten Träume übertrafen. Wir haben zusammen sieben Scar Symmetry-Alben produziert, auf die wir sehr stolz sind, und Henriks Schlagzeugspiel und seine beeindruckenden Texte haben einen großen Anteil an unserem anhaltenden Erfolg.

Aus familiären Gründen konnte Henrik nicht zu uns stoßen, als wir 2022 nach Covid auf die Bühnen zurückkehrten, und er hat seitdem alle Shows ausgesessen. Er hat sich nun entschlossen, die Band zu verlassen, um sich weiterhin auf seine Familie und andere musikalische Aktivitäten zu konzentrieren. Obwohl wir ihn weiterhin sehr vermissen werden – wir haben unsere letzte Show mit ihm 2019 gespielt – verstehen und respektieren wir seine Entscheidung. Wir sind so dankbar für die Kreativität, Leidenschaft und Energie, mit der Henrik die Band beflügelt hat, und wir wünschen ihm nichts als das Beste, wenn er das nächste Kapitel seines Lebens und seiner Karriere aufschlägt.

Nach ein paar Tourneen als Session-Spieler kam Benjamin 2016 in die Band und tourte mit uns bis Ende 2022. Als absoluter Profi waren Benjamins Live-Auftritte makellos, ebenso wie die Gitarrensoli, die er zu unserem letztjährigen Comeback-Album The Singularity (Phase II – Xenotaph) beisteuerte. Benjamin hat nun schon seit Jahren an seiner eigenen köstlichen Musik gearbeitet, und es ist nun an der Zeit, dass er sich von Scar Symmetry zurückzieht und seine zukünftigen musikalischen Pläne offenbart. Wir danken ihm für seine harte Arbeit und Hingabe und freuen uns darauf, ihn auf seinen weiteren Reisen zu begleiten.

Also, ohne weitere Umschweife… Lasst uns die neuen Jungs vorstellen!

Es ist uns eine große Freude und Ehre, Lawrence Dinamarca in der Band willkommen zu heißen! Lawrence ist ein echter Schlagzeuger; er wurde von Henrik ausgewählt, um 2022 die Live-Aufgaben zu übernehmen und ist seitdem mit uns auf Tour. Dieser Tornado von einem Schlagzeuger hat in der Vergangenheit mit Bands wie Nightrage, Carnal Forge, Manticora und Loch Vostok gespielt und die Wildheit seines Spiels steht in starkem Kontrast zu seiner sanften Persönlichkeit!

Zur Einführung: Vor ein paar Jahren besuchte ich ein Konzert von Devin Townsend und war begeistert von dem Gitarristen seiner Band, einem Gitarrenphänomen aus Mancunia, das an diesem Tag seinen 35. Geburtstag feierte! Nach der Show wurden wir einander an der Bar vorgestellt, und ich brach sofort in ein Lied aus, in dem ich aus voller Kehle “HAPPY BIRTHDAY” sang, unterstützt von einem lose zusammengestellten Chor, der aus anderen Mitgliedern der Tourneegruppe und zufälligen Barbesuchern bestand. Unser Geburtstagskind war überrascht, aber wahrscheinlich nicht so überrascht wie ein Jahr später, als ich ihn anrief und fragte, ob er mit uns auf Tournee gehen wolle. Es ist uns eine Ehre und ein großes Vergnügen, Herrn Stephen Platt bei uns willkommen zu heißen!

Bitte heißen Sie Lawrence und Stephen herzlich willkommen und übermitteln Sie Ihre besten Wünsche für Henrik und Benjamin!

Liebe Grüße,

Per und Scar Symmetry”

Source: Vampster

05.04.2024 - LOCRIAN: Musik als Dungeons-And-Dragons-Quest

„New Catastrophism“ erschien 2022 nach einer langen Pause. Ihr wart sehr aktiv bis „Infinite Dissolution“, dann herrschte plötzlich Stille. Was war in der Zwischenzeit los?

Steven: Das Leben. (lacht)

Terence: Ja, das Leben und die Pandemie… Aber wir waren immer eine Band, und direkt nach „Infinite Dissolution“ haben wir neue Ideen gesammelt. Einige davon sind auf „End Terrain“ zu hören.

Steven: Wir waren schon vier Jahre vor Covid inaktiv. Es kam viel dazwischen, wie neue Jobs und Umzüge. Aber wir waren in Kontakt, haben viel miteinander gesprochen und uns gegenseitig Ideen zugeschickt. Es gab Pläne 2020 ins Studio zu gehen, aber das hat offensichtlich nicht funktioniert. Aber das sagen hunderte von Bands. (lacht) Wir haben uns dennoch ein paar Mal in Baltimore getroffen und Ideen ausgearbeitet. Als wir dann ins Studio gingen, haben wir uns bewusst dafür entschieden, etwas im Stil der frühen LOCRIAN aufzunehmen („New Catastrophism“ – Anm. d. Verf). Das war unser Soundtrack für das, was während Covid abging, und das war ziemlich finster. Aber es hat zu dem gepasst, was eben los war. Und als die Zeit reif dafür war, nahmen wir „End Terrain“ auf. Wir waren ein paar Mal im Studio und nahmen immer in Stücken auf.

Es verging nicht viel Zeit zwischen „New Catastrophism“ und „End Terrain“. Ich dachte eigentlich, ihr hättet eine große Session gehabt und die Aufnahmen das Material Stück für Stück als zwei verschiedene Alben veröffentlicht.

Terence: „New Catastrophism“ und die „Ghost Frontiers“-EP waren eine Session. Wir haben dafür einen neuen Tontechniker ausprobiert (J. Robbins – Anm. d. Verf). Als wir an dem arbeiteten, das zu „End Terrain“ werden sollte, wurden daraus zwei Sessions mit je vier Tagen, zwischen denen ein paar Monate lagen. Da nahmen wir auch das COIL-Cover „Solar Lodge“ auf. In der ersten Session legten wir den Grundstein und ein paar Monate später finalisierten wir „End Terrain“.

“Um die äußere Welt wegzuwerfen, muss man auch die innere Welt wegwerfen.” – Terence Hannum über das Konzept hinter den Interludes “Innenwelt” und “Umwelt”.

Mein intensivster Moment mit „New Catastrophism“ war, dass ich meinem Sohn, der damals  noch ein Baby war, durch die Wälder gestreift bin, und überall wuchs der invasive Riesenbärenklau. Da fiel mir auch auf, wie sich die Gegend verändert hat, seit ich ein Kind war. Das ist nur eines der vielen Beispiele, an denen ich erkenne, dass wir mitten in der Klimakatastrophe stecken, und es sich nicht besonders gut anfühlt, den Kindern den Planeten so zu hinterlassen. War das auch der initiale Gedanke zu „End Terrain“?

Terence: Es ist ein ähnliches Kernkonzept, aber es gibt Unterschiede. „New Catastrophism“ war recht improvisiert und ist für unsere Verhältnisse recht minimalistisch und die Lyrics sind vergleichsweise distanziert. Auf „End Terrain“ haben wir uns an neue Richtungen herangetraut. Und für mich als Texter ging es darum, aus meinem persönlichen Blickwinkel zu schreiben, auch wenn es noch immer eine Art Sci-Fi-Story ist. Aber es war eine Veränderung in der Perspektive. Ich habe dabei an meine Kinder gedacht und die kommenden Generationen. Ich denke, wir veränderten unseren Blickwinkel auch musikalisch. Wir dachten maximalistischer, und das unterscheidet „End Terrain“ nicht nur von „New Catastrophism“, sondern auch von anderen Alben.

André: Jeder von uns bringt seine Perspektive ein, wie wir Musik arrangieren. Die Vorschläge, die ich angeboten habe, haben „End Terrain“ etwas direkter werden lassen. Wir haben uns angeschaut, wie man Themen in unterschiedlichen Momenten und auf unterschiedliche Arten einbauen kann. Zum Beispiel die zweite Single „Excarnate Light“: Das Stück fängt mit dieser Melodie an, die eigentlich die rückwärts gespielte Gitarrenmelodie ist. Danach kommt ein Break mit vielen Riffs, bevor es zu der Rückwärtsmelodie zurückgeht, auf die aber viele Schichten gelegt wurden. Terences Frau (Erica Burgner-Hannum – Anm d. Verf) flüstert die Texte und dann verändert sich das später auf unterschiedliche Arten. Ich habe bei dem Album Wert darauf gelegt, Konzepte zu wiederholen, die in der Musik und den Lyrics stecken. Terence macht dieses geniale Ding in „Black Prisms Of Our Dead Age“, der relativ minimalistisch und von NEIL YOUNGs „Trans“-Album inspiriert ist. Er singt mit der Band, aber am Ende stoppt die Musik und Terence wiederholt diese Melodie, nur mit den Vocals. Das war für mich die perfekte Art, den Song enden zu lassen. Wenn ich den Song als Hörer betrachte, finde ich die Musik so einprägsamer.

Terence: Und wir haben die Vocals durch einen Leslie-Lautsprecher gejagt. Das war cool!

Ihr selbst habt ja geschrieben, dass „End Terrain“ der logische Nachfolger zu „Infinite Dissolution“ ist. Und ich finde, dass beide Alben schon gewisse Ähnlichkeiten haben, in Bezug auf die Strukturen. Aber „Chronoscapes“ ist als Opener herausfordernd. Es ist ein recht brutaler, chaotischer Song, der gleich mit einem ersten Punch in medias res geht und viele verschiedene Wege erkundet.

Terence: Ja, als wir die Reihenfolge des Albums festgelegt haben, war das ein großes Thema. Es war Andrés Idee, so zu beginnen, wie wir es bisher noch nicht gemacht haben. Es ist ein lautes Album, aber normalerweise bauen wir – auch auf „End Terrain“ – Songs eher mit langen Intros auf. Aber ich glaube, mit diesem Start ändert sich auch die Art, wie man das Album hört, verglichen mit „Infinite Dissolution“ oder „Return To Annihilation“. So können wir die Sichtweise unseres Publikums etwas verändern. Klingt zumindest so, als hätte das bei dir funktioniert. (lacht) „Chronoscapes“ ist ziemlich noisy, hat coole Gitarrenriffs, das Death Metal-artige Ding in der Mitte und ist am Ende recht lose gehalten mit diesem Ambient-Part. Und das sind alles Facetten, die auf dem Album enthalten sind. Ich finde „Chronoscapes“ ist ein cooler Teaser, der alle Richtungen anreißt, in die „End Terrain“ geht.

Steven: Richtig. Und es gibt Elemente von früheren LOCRIAN-Sounds und Schnipsel von neueren Sounds. Der Song ist ein Schlag ins Gesicht, der sagt: Das alles hier bekommst du. (lacht) Aber auf eine nette Art.

Terence: Ein sehr freundlicher Schlag.

An zweiter Stelle steht mein persönlicher Lieblingssong auf dem Album, „Utopias“ – der längste auf dem Album. Ich versuche da regelmäßig am Schlagzeug mitzuspielen, erst bei dem Ambient-Intro mit dem pulsierenden Drumming, danach kommt der Teil mit dem akzentuierten Rhythmus.

Terence: Das ist einer meiner Lieblingsrhythmen von Steven.

André: Das ist ein 5/4-Takt. Richtig Steven?

Steven: (lacht) Super, jetzt bringt ihr mich in Verlegenheit.

Terence: Ich glaube nicht, dass es ein anderer Rhythmus ist, es ist nur die Benotung.

Steven: (lacht) Oh Mann… Ich spiele nach Gefühl. Ich glaube nicht, dass das ein 5/4-Takt ist. Ich muss mir den Song nachher nochmal anhören.

Terence: Ich mag den Drumbeat, da muss man unweigerlich mitzählen.

Steven: Ich auch. (lacht)

Mein Schlagzeuglehrer mag den Rhythmus auch.

Steven: Ich glaube, dieser Song wurde im Studio fertig gestellt. Der Rhythmus war das Erste, das mir einfiel. Da steckt etwas von Charles Hayward (THIS HEAT – Anm d. Verf.) drin. Mehr kann ich dazu nicht sagen.

André: Ich nenne es den „Bill Bruford“-Beat.

Steven: Ja, den habe ich auch immer in meinem Kopf. Freut mich aber, dass du den Song magst und dazu spielst.

Die Struktur von „Utopias“ erinnert mich durch die Struktur an „An Index Of Air“, weil es auch aus drei Teilen besteht.

Terence: Das stimmt. Diese Songs mit mehreren Schichten von YES oder KING CRIMSON haben einen großen Einfluss auf uns. „An Index Of Air“ war das erste Stück von uns, das Zwischentitel für die einzelnen Sätze hat. „Utopias“ hat auch ein Intro als Part 1, dann den Rhythmuspart, über den wir gesprochen haben als Part 2. Das ist ja auch ein langer Song.

Steven: Aber es hat nur etwas mehr als acht Minuten.

Terence: Am Ende gibt es dann das HELLHAMMER– oder CELTIC FROST-Finale. (lacht)

André: Das Ende mit dem Gebrüll und dem HELLHAMMER-Gedresche macht uns glücklich. Aber „Utopias“ ist auch mein Lieblingssong auf „End Terrain“ – schön, dass er dir gefällt.

“Das Bild soll aussehen wie eine digitale Störung, ist aber per Hand mit Farbe gemacht, und dann kam erst die Bearbeitung mit dem Computer. Das Schreiben unserer Musik fühlte sich genauso an.” – Für Terence Hannum haben Musik und Bild einige Gemeinsamkeiten.

Auf „End Terrain“ stehen zwei Songs mit deutschem Titel, „Umwelt“ und „Innenwelt“. Ich finde es spannend, dass „Umwelt“ sowohl die äußere Welt, als auch die Umwelt im Sinne von Natur bedeutet, gerade in dem Kontext eures Konzeptes der Klimakrise. Die Songs selbst haben ähnliche Motive.

Terence: Ich dachte da an etwas Persönlicheres, da ich auch die Texte zum ersten Mal in der Geschichte von LOCRIAN in der ersten Person geschrieben habe. Es sollte um die innere Landschaft der Person gehen, die das Chaos generiert, die damit lebt und es akzeptiert, da es keine Möglichkeit gibt, es zu ändern. Um die äußere Welt wegzuwerfen, muss man auch die innere Welt wegwerfen. Das waren meine Gedanken dazu. Die anderen mochten diese Idee und es passt ja auch, da die beiden Instrumentals auch zusammenpassen.

Steven: Es ging los mit ein paar Aufnahmen von Synthesizern, die ich verfremdet hatte. Ich fügte ein paar Dutzend Soundschnipsel hinzu, von Umweltkatastrophen wie auseinanderfallenden Gletscher, Waldbränden, auch Bomben und Sounds aus dem Ukraine-Krieg. Ich habe das alles vermischt und das wurde zum Klangbett der Stücke. Das passt dazu, dass das im Äußeren der Welt passiert, in der wir alle leben. Vieles von dem, was da draußen furchtbar ist, betrifft jeden von uns. Ich wollte etwas machen das auf morbide Art kurz und schön klingt und alles beinhaltet, was an der Welt gerade scheiße ist. Ich denke, wir haben zwei schöne Interludes gemacht, aber wir werden sie sicherlich nicht live nachbauen können. (lacht) Sie passen einfach gut in das Gesamtbild des Albums.

André: Ich habe bei diesen Songs das großartige Pedal „The Wizard of Pitch“ benutzt, von einer Firma aus Wisconsin, die leider nichts mehr herstellt (Dwarfcraft Devices – Anm. d. Verf.). Das ist ein Active-Pedal, das ich durch meine Delay-Pedale gejagt habe, und daraus entstanden wirklich bizarre Obertöne, die mir sehr gefallen haben. Ich habe eine neue Bariton-Gitarre von der Electrical Guitar Company und es hat großen Spaß gemacht, damit neue Musik zu schreiben und es durch dieses seltsame Set von Pedalen zu schicken, da unvorhersehbare Klänge daraus entstanden.

Großartig, ich werde sicherlich noch viel mehr entdecken, wenn ich das Album das nächste Mal höre. Generell geht es mir so, dass Songs wie „Excarnate Light“ so viele Schichten haben, dass ich jedes Mal etwas Neues höre. Da ist auch ein Cello, richtig?

André: Gordon Withers spielt in J. Robbins Band und er hatte gerade Zeit, als wir im Studio waren und konnte spontan über ein paar Songs improvisieren.

Terence: Im Studio sagte ich, dass ich eigentlich Streicher auf dem Album haben wollte, und J. sagte: „Wenn ihr Streicher wollt, könnt ihr sie haben.“

Steven: Er schickte Gordon die Datei mit dem Song und ein paar Stunden später kam eine Datei mit Cellosounds zurück. Wir fanden, dass es perfekt klang. (lacht)

Terence: Er spielte auf „Excarnate Light“ und „Black Prisms Of Our Dead Age“.

Daneben hat auch wieder Erica einige Auftritte.

Terence: Ja, Erica macht seit „The Crystal World“ (2010 – Anm. d. Verf.) für uns Vocals. Ich hatte diese maximalistische Idee und wolle so viel wie möglich darin haben und wir passten ihre Spuren im Mix an. Sie singt auf „Excarnate Light“, „After Extinction“ und „Utopias“. Wir haben den Gesang bearbeitet, es klingt mal etwas nach Synths oder geisterhaft. Aber es sollten einfach so viele Ideen pro Song wie möglich vorkommen und um die Aufmerksamkeit buhlen. Ich denke, das ist sehr gut geworden.

Wenn das Album am 5. April rauskommen wird, erscheinen wahrscheinlich hunderte Alben mehr am selben Tag und sind sofort auf Spotify und Co. verfügbar. Viele Leute werden sich „End Terrain“ vermutlich genau einmal anhören, bevor sie zum nächsten Album springen. Ist das ein Problem für LOCRIAN, oder denkt ihr, dass euer Publikum sich intensiver mit dem Album beschäftigen wird und es öfter hören wird?

André: Ja, das ist absolut ein Problem. Wenn wir natürlich die meisten Hörer erreichen wollten, hätten wir das Album schon so laut wie möglich Mastern lassen müssen. Wenn man sich anhört, wie Songs klingen sind, die auf Spotify trenden, sind sie so laut gemastert, dass man meint, die Boxen würden explodieren. Ich habe mir aus Neugierde die Apple Music „Breaking Metal“-Playlist angehört, und vieles darauf klingt für mich wie Müll. Das ist nichts, wofür wir uns entscheiden. Einige unserer Stücke haben ausgedehnte Intros, dadurch werden wir womöglich auch einige Hörer verlieren, deren Aufmerksamkeit wir nicht sofort haben.

Steven: Wir hatten das schon immer. Wir hatten Songs mit fünf Minuten langen Intros. Das sieht man dann auch immer in den Kommentaren auf Youtube, sowas wie: „Wann fängt der Song endlich an?“ (lacht)

Terence: Die Aufmerksamkeitsspanne von vielen Leuten ist wirklich kurz, sie wollen während sie einen Song hören, dass er schon vorbei ist, um den nächsten zu hören. Aber ich hoffe, dass unsere Hörer die zweite oder dritte Runde schon hören, um Nuancen zu finden. Wir schreiben eben so, dass Dinge im Hintergrund passieren, dass es dynamisch ist und eben viel passiert. Auch wenn ich denke, dass „End Terrain“ unser bisher direktestes Album ist, gibt es viele akustische Tiefen und ein Auge für Details wie auf „New Catastrophism“, und trotzdem schreiben wir Songs mit Riffs. Ich persönlich gehe schon gerne zu alter Musik zurück oder höre Bands, von denen ich nie dachte, dass ich sie mal mögen würde. Ich würde mir auch wünschen, dass es den Leuten mit uns auch so geht.

André: Wir leben in einer spannenden Welt, in der die Menschen über Spotify und immer mehr über TikTok neue Musik entdecken, es aber auch Leute gibt, die zum neuen LOCRIAN-Song „Utopias“ auf den Drums jammen. Ich hoffe schon, dass das hilft, dass unsere Musik gehört wird. Einer meiner Lieblingssongs von uns ist fast 20 Minuten lang und hat nicht annähernd so viele Streams wie unsere kurzen Stücke. „Obsolete Elegies“ von „Return To Annihilation“ hat diese klar abgegrenzten Sektionen über die gesamte Dauer. Ich bin sehr stolz auf diesen Track. Es braucht sehr geduldige Hörer, um durch den gesamten Song zu kommen. Meine Lieblingsband ist GENESIS und ich liebe diese ausufernden Songs, die viel Geduld brauchen.

Terence: Ich glaube, du hast das mal gesagt, dass GENESIS auf jedem Album einen Prog-Song stehen haben, selbst auf „Invisible Touch“. Ich hatte das zuvor nie wahrgenommen, dass sie neben den Hits in der Mitte wirklich immer einen weirden dunklen Song stehen haben, bei dem man sich denkt: Was zum Teufel? Und das machen sie auch live. Diese Hingabe zu mehr als „I Can’t Dance“ finde ich großartig.

André: Ich mag sogar die Popsongs von GENESIS. (Lacht)

“[…] ich bin sicher, dass Bildung hilft, mit diesen riesigen Problemen zurechtzukommen.” – André Foisy sieht in der Bildung die Antwort auf die Klimakatastrophe.

Kein Kommentar meinerseits. Wenn meine Kollegen mich triggern wollen, senden sie mir Bilder von Phil Collins oder photoshoppen mein Gesicht auf ihn. André, du hast das Mastering erwähnt. Ich muss jetzt auch zu eurem Tontechniker kommen. J. Robbins und früher Greg Norman schaffen es, euch trotz all der vielen Schichten und Tonspuren, natürlich klingen zu lassen. Ist das euer Geschmack, weil ihr auch viel Krautrock und andere Musik aus den Siebzigern hört?

Terence: Krautrock ist gewaltig. Diese Musik ist eine wichtige Inspiration für uns und wir kommen immer wieder darauf zurück. Eine meiner Inspirationen auf „End Terrain“ war Harald Grosskopf. Das war eine echt spannende Zeit, egal ob KRAFTWERK, NEU! oder TANGERINE DREAM, keine der Bands klang gleich. Sie erweiterten Möglichkeiten, auch in Bezug auf Songlängen. Bei TANGERINE DREAM war die A-Seite oft nur ein Stück. Da geht es beim Hören in die Tiefe, man begibt sich auf eine Reise. Es gibt so viel Unerwartetes, es kann mal nur Tape Manipulationen, was komplett Abstraktes oder Stockhauseneskes geben. Ich sehe britischen Prog und Krautrock wie zwei Fäden, die sich parallel entwickelt haben. Und gerade in Krautrock oder der kosmischen Musik gibt es dieses freie Rock-Element, das eine Gravitas um diese großen Sounds hat. Wir drei sind ständig im Austausch, wenn es um solche Klangästhetiken geht.

Steven: Wenn es um das Mixing geht, wissen sowohl Greg als auch J. genau, was wir wollen. Und wir natürlich auch. Ich finde, sie haben einen großartigen Job abgeliefert.

André: Das Mastern gab uns auch einigen Raum. Würden wir um die Aufmerksamkeit der Hörer kämpfen, hätten wir Dynamik geopfert. Und wir entschieden uns genau das nicht zu tun. Unser Publikum, das vermutlich zu den eher abenteuerlustigen Hörern gehört, ist vermutlich auch der Meinung, dass jedes Instrument seinen Platz verdient. Und wenn es lauter sein soll, sollte man die Stereoanlage einfach aufdrehen.

Steven: Ich glaube auch, dass unsere Fans eher physische Medien wie LPs und CDs kaufen, um es auf der heimischen Anlage zu hören.

Terence: Wir haben viel Zeit darauf verwendet, das Album musikalisch und optisch so zu gestalten, dass es physisch gekauft wird.

Steven: Ich hoffe, dass wir eine der Bands sind, die sich bewähren und die noch in zwanzig Jahren gehört und entdeckt werden.

Wo wir gerade bei Einflüssen sind: Für LOCRIAN ist auch Industrial aus den späten Siebzigern und Achtzigern von großer Bedeutung. Nachdem ihr das COIL-Cover „Solar Lodge“ als EP im Dezember veröffentlicht habt, ist das auch ziemlich offensichtlich. „Solar Lodge“ beschloss oft euer Liveset. Was genau liebt ihr diesem Song?

Terence: Der Beat! (lacht) Der Beat ist der absolute Killer. „Scatology“ ist mein Lieblingsalbum von COIL. Und den Song live zu spielen macht großen Spaß. Es gibt darin diese einfachen Sektionen, über die man super improvisieren kann und mit denen man das Set beenden kann. Als wir ins Studio gingen, war das ein guter Startpunkt. Wir konnten dadurch in die Energie zurückgehen, die wir damals aus den Liveshows generierten.

Steven: Das ist ein sehr powervoller Song, gerade am Ende des Sets. „Scatology“ ist auch mein Lieblingsalbum von COIL. Nicht alle Alben von ihnen sind Easy Listening. Ich kenne auch gar nicht alle von ihnen und nicht alle, die ich hab, mag ich auch. Aber auf „Scatology“ ist wirklich jeder Track phänomenal. „Solar Lodge“ ist einfach eine tolle Vorlage, um sie zu covern, perfekt für Caveman-Drumming (lacht).

André: Das war der letzte Song den wir gespielt haben, als wir zum letzten Mal 2016 aufgetreten sind. Mit diesem eher einfach strukturierten Stück konnten wir uns wieder darauf einzuschwingen, die Flugbahn von „Infinite Dissolution“ fortzusetzen. Mit „New Catastrophism“ und „Ghost Frontiers“ gingen wir ja nicht zurück, sondern blickten zurück auf unser früheres Schaffen, in dem Dungeons-And-Dragons-Quest, das unsere Musik darstellt.

Auf der EP stehen auch noch 3 Remixes. Mir ist dabei aufgefallen, dass der erste Remix noch am nächsten an eurer Coverversion ist, und es dann immer mehr in Richtung Noise und Ambient geht.

Terence: Wir fragten für die Remixes einige unserer Freunde. Wir machten keine Vorgaben, getreu dem Motto: Wenn wir dich um einen Remix bitten, vertrauen wir dir. Jonathan Canady (ex-DEAD WORLD – Anm. d. Verf.) verabreichte uns eine Noise-Ohrfeige, Dome von FULCI hat ein Projekt namens TV CRIMES. Mit ihm habe ich viel gesprochen, als sie auf Tour in den USA waren. Paul Riedl von BLOOD INCANTATION hat zuvor noch nie einen Remix gemacht, aber seine Solosachen sind richtig gut, und da wusste ich, dass auch sein Remix gut werden würde. Ich finde sie alle super. Ein sogar weiterer Remix kam vor kurzem erst zurück. Remixes ist eine seltsame Welt, und interessante Leute, von denen man es gar nicht erwarten würde, machen da spannende Sachen.

Steven: Paul war der Einzige, bei dem ich nicht wusste, was wir zurückbekommen würden. Mir war klar, dass es gut werden würde, aber es hätte in jede erdenkliche Richtung gehen können. Ich liebe seinen Remix und bin froh, dass er ihn gemacht hat.

Nachdem „Solar Lodge“ euer letztgespielter Livesong ist, stellt sich die Frage, ob ihr doch wieder auftreten werdet.

Terence: Wir planen eine Tour in den Staaten im Sommer und wir würden sehr gerne wieder nach Europa reisen. Deutschland war immer gut zu uns. Unsere letzte Show war auch in Berlin.

Steven: Ja, hoffentlich lässt sich das in naher Zukunft realisieren. Die Zeit ist reif dafür, wir waren lange nicht mehr da.

Es ist ja vermutlich schwieriger geworden, als noch vor acht Jahren, zumal ja vieles teurer geworden ist.

Steven: Ja, das auf jeden Fall. Die Logistik ist auch nicht gerade einfacher geworden, da wir in verschiedenen Staaten leben. Aber ich denke, es lässt sich durchziehen. Zuerst kommen die Shows in den USA – das wird Spaß machen. Hier haben wir ja auch schon lange nicht mehr gespielt.

“Ich habe Kunst durch SONIC YOUTH-Alben kennengelernt.” – LOCRIAN wollen durch die Auswahl ihrer Artworks auch Kunst kuratieren.

Das Konzept ist bei LOCRIAN ein sehr wichtiger Part. Der Künstler hinter dem brillanten Artwork von „End Terrain“ ist Chris Dorland. Wie habt ihr zusammengefunden?

Terence: Ich kenne ihn seit etwa zwanzig Jahren. Ich war Kunstkritiker in Chicago und habe über eine seiner Shows geschrieben. Damals machte er utopische Landschaften, wie diese Sci Fi-Architektur aus den Sechzigern. Seine Kunst veränderte sich über die Jahre und ich bin begeistert davon. Als wir an „End Terrain“ arbeiteten, erinnerte ich mich an seine Kunst und wusste, dass es perfekt passen würde. Das Besondere ist, dass er malt, dann druckt und es abschabt und neue Farbe aufträgt. Es ist also schwer zu sagen, was die Basis ist und was die hinzugefügte Farbe. Das passt gut zu unserem maximalistischen Anspruch, weil auf dem Bild jeder Zentimeter voll ist. Es fühlt sich defekt und falsch an, ist überladen mit Information.

Steven: Es ist auch schwer zu sagen, was daran von einem Menschen gestaltet wurde und was AI ist.

Terence: Chris ist die Grenze zwischen digital und analog sehr wichtig. Das Bild soll aussehen wie eine digitale Störung, ist aber per Hand mit Farbe gemacht, und dann kam erst die Bearbeitung mit dem Computer. Das Schreiben unserer Musik fühlte sich genauso an. Wir haben AI und digitale Technik verwendet, aber auch sehr analoge Synthesizer, Drums und Drumcomputer.

Terence, du bist ja selbst Künstler. War es für dich wichtig, Input von außen zu bekommen?

Terence: Als ich ein Kid war und ein SONIC YOUTH-Album geschenkt bekam, war es nicht nur wegen der Musik wichtig, sondern auch weil ich Mike Kelley, Gerhard Richter und Richard Prince dadurch kennen gelernt habe. Ich habe Kunst durch SONIC YOUTH-Alben kennengelernt. Das habe ich mir auch für unsere Covers vorgestellt. Ich wollte Kunst von Richard Misrach („Return To Annihilation“ – Anm. d. Verf.), David Altmejd („Infinite Dissolution“ – Anm. d. Verf) oder Elijah Burgher („Solar Lodge“-EP – Anm. d. Verf.) kuratieren. Wir verwenden viel Zeit darauf, das passende auszuwählen. Wir haben ein Moodboard, auf dem wir permanent neue Ideen sammeln und vermerken, ob wir den Künstler kennen, Kontakt zu einer Gallerie herstellen können, und so weiter.

Steven: Oder ob wir uns den Künstler leisten können. (lacht)

Terence: Wir haben aber auch manchmal Glück. Trevor Paglen („New Catastrophism“ – Anm. d. Verf.) sagte: „Klar, kannst du das Bild nehmen, schick mir einfach ein paar LPs.“ Und das war großartig, weil ich keine Ahnung hatte, dass er LOCRIAN mochte. Es ist immer sehr lohnenswert mit Künstlern und Galerien in Dialog zu treten. Ich mag das sehr, und mit Chris war es super, weil ich ihn schon lange kenne.

Mein Eindruck ist, dass das Konzeptuelle für LOCRIAN wichtiger ist, als bei vielen anderen Bands. Sind Musik, Bild, Message und Texte für euch gleichwertige Teile, oder steht die Musik an erster Stelle?

Terence: Für mich persönlich steht die Musik an erster Stelle, denn darauf baut alles andere auf.

Wenn ihr ein neues Album wie „End Terrain“ schreibt, beginnt also alles ganz klassisch mit Riffs?

André: Es kommt darauf an. Einige Ideen des Albums reichen bis in die Jahre 2013 und 2014 zurück, wurden damals schon aufgenommen und für „End Terrain“ neu aufgegriffen. Ich erinnere mich daran, dass wir „Excarnate Light“ 2013 gejammt haben.

Terence: „The World Is Gone, There Is No World“ war auch lange Zeit in Arbeit. Manchmal ist da eine Stimmung oder ein Riff, an dem wir festhalten. Ich notiere mir dazu öfter Worte oder Phrasen und wo ich die Vocals platzieren würde. Manchmal schreibe ich auch die Stimmung, die diese Musik erzeugt auf, oder welche Bilder ich dazu im Kopf habe. Ich bin ein recht visueller Autor und habe oft Landschaften im Kopf und versuche, das Terrain des Songs zu erkunden. Das teile ich dann mit den anderen in unserem gemeinsamen Moodboard und füge Zitate, Bücher und andere Kunst dazu, die mir einfällt.

André: Wir haben einen konzeptuellen Sack mit Riffs, auf den wir uns beziehen, wenn wir im echten Leben zusammenkommen und jammen. Wenn wir das dann aufnehmen, ist das manchmal recht hohe Qualität, manchmal klingt es eher abgenutzt. Aber als wir für „End Terrain“ zusammenkamen, haben wir uns diesen Sack voller Riffs nochmal angeschaut und haben uns notiert, was wir rauskitzeln wollten. So entstand das Album. Ich war vergangenen Sommer in Washington D.C. und konnte recht einfach nach Baltimore zu Terence reisen um an den Ideen zu arbeiten. Wir schickten die Aufnahmen dann zu Steven, der dann seine Ideen hinzufügte und mit dem wir uns im Studio trafen. Das war die Genesis des Albums. Ich versuche hier das Wort GENESIS so oft wie möglich zu verwenden. (lacht)

“[“New Catastrophism”] war unser Soundtrack für das, was während Covid abging – und das war ziemlich finster.” Steven Hess über den Start nach der langen Pause.

Mir liegen die Lyrics leider nicht vor, aber auf euren früheren Alben war es stets so, dass sie recht kurz waren und ihr mit wenigen Worten viel ausgesagt habt. Ist es auf „End Terrain“, auf dem ihr eine Generation zwischen Ruinen beschreibt, ähnlich?

Terence: In der Vergangenheit nahm ich eher die Perspektive eines Beobachters ein, in den Texten von „End Terrain“ habe ich die Perspektive eines Beteiligten. In „Chronoscapes“ und „After Extinction“ ist die Person, die singt oder schreit eine handelnde Person, die alles verursacht, kein Erzähler, der über allem steht. Das war für mich eine Herausforderung, aber „End Terrain“ war das richtige Album, um das zu versuchen. Aber es hat sich gelohnt, die Perspektive zu wechseln und Teil dieser Generation nach der Katastrophe zu werden. Ich erzähle der Zukunft, unserer Zeit nicht nachzuweinen, weil wir nichts getan haben, um etwas zu verändern. Die nachfolgenden Tracks bauen darauf auf. Mit dem Album kommt noch ein kleines Booklet mit Science Fiction-Kurzgeschichten. Diese Geschichten füllen die Welt aus. Das Buch entstand während des Mixings. Ich fing an zu schreiben und Steven und André ermutigten mich, weiter zu machen. Wir saßen tagelang da und hörten das Album wieder und wieder, und schließlich hatte ich eine Story fertig, dann noch eine und noch eine, und schließlich hat es echt Spaß gemacht zu schreiben. Am Ende gab es für jeden Song eine Geschichte.

Ich dachte, es wäre andersherum gewesen und du hättest einen Pool mit Storys. Hast du einen Tipp für Schreibende, die extrem langsam sind und einen furchtbaren Perfektionismus an den Tag legen?

Terence: Weißt du, ich hatte eine Deadline, und die hat Druck ausgeübt. Und ich habe viel experimentiert. Eine Kurzgeschichte ist nur eine Liste mit Dingen. Ich mag Listen und mache sehr gerne welche. Eine Andere ist eine semi-echte, aber gefakte Bibliographie aus der Zukunft mit akademischen Artikeln über das Aussterben der Menschheit, aber mit echten Referenzen, also echten Büchern und Filmen aus unserer Zeit. Das machte Spaß und ich nutzte KI um Autoren, die Namen von Zeitschriften und Artikeln in meine Lyrics einzubauen und einen akademischen Artikel daraus zu machen. Diese Mischung aus traditionellen Geschichten und Experimenten ließ es für mich sehr interessant werden. Ich konnte dabei auch nicht kleinlich sein, sondern ich tat es einfach. Das Album war für mich ein guter Weg, um als Person hinter der Geschichte zurückzutreten. Ich konnte sagen, was ich wollte, aber auf eine andere Art und Weise. Das gab mir auch Schutz. Ich fühle mich aber gut mit den Stories und es war eine schöne Übung, eine Art Flashfiction. André und Steven gefiel es auch, und das beflügelte mich. Ansonsten war da eine Deadline und ein gewisser Druck, also musste ich fertig werden.

Das Ganze ist als Buch bei der LP dabei, richtig?

Terence: Ja, aber mit der CD kommt ein pdf. Das alles passt auch zu unserem maximalistischen Ansatz, dass das Album überladen mit Inhalt ist. Dadurch wird diese Welt größer, ganz im Sinne unserer Wurzeln im Progrock. Wir dehnen den Rahmen aus, statt ihn einzuengen.

Steven: Jetzt musst du nur noch neun Regisseure für neun Minimovies finden. Und ein Netflix-Special.

Terence: (lacht) Bitte gib mir dieses Projekt nicht.

Es gibt zumindest ein Minimovie, den Videoclip von John Bradburn zu „Chronoscapes“. Es passiert darin echt viel, gibt viele verschiedene Schichten, es ist schnell und sonderbar – und hat eine altmodische Ästhetik.

Terence: Wir arbeiten schon sehr lange mit ihm zusammen.

André: Das erste Mal zu „Visitation From The Wrath Of Heaven“ von „Return To Annihilation“ 2013.

Terence: Das ist ganz schön lange. Er hat immer coole Ideen und hohe Produktionsstandards. „Ich engagiere Schauspieler“, sagte er. „Warum, was hast du vor?“, fragte ich ihn dann. (lacht) Er hat eine professionelle Crew und dadurch sind wir immer sehr gespannt, mit was er auf uns zukommt. Dadurch, dass er einen Dialog an den Anfang des Films gestellt hat, wirkt es noch filmischer. Ich bin großer Fan seiner Arbeit.

Der Clip erzeugt auch das richtige Feeling über das, was thematisch passiert. Die Protagonistin hat diese Kugeln auf den Augen.

Terence: Ja, sie blockiert ihre Sinne und besucht die Vergangenheit. Es erinnert mich an den französischen Kurzfilm „La Jetée“, auf dem „12 Monkeys“ basiert. Das ist auch einer meiner Lieblingsfilme.

Ich habe „Chronoscapes“ so interpretiert: Die Protagonistin sieht in die Vergangenheit und die Zukunft und sieht einerseits Wunder, aber auch Zerstörung. So als würde es sowohl in der Vergangenheit als auch in der Zukunft Gutes und Schlechtes geben und dass es auch in der Zukunft etwas gibt, auf das man hoffen darf, um nicht vollständig zu verzweifeln.

Terence: Da ist es ein wenig wie bei den Remixes. Wir haben das große Glück, dass wir Menschen wie John und seinen Ideen vertrauen können. Was er daraus gemacht hat, lag ganz bei ihm. Wir schickten ihm die Lyrics, ich habe ihm das ein oder andere dazu erklärt, und das wars. Jeder Künstler ist da ein wenig anders. Der eine will nähere Hintergründe, während der andere sagt: „Cooler Song, ich mach was draus“, und das war es dann. Und dann kommt sowas großartiges wie „Chronoscapes“ raus, das uns überwältigt. John hat auch ein Video zu „Incomplete Map Of Voids“ von „New Catastrophism“ gedreht, das völlig anders war mit 3D-Scanning-Technology und mich auch echt überwältigt hat. Das war wieder ganz anders als der sehr narrative Film von Sean Dack und Lucy Swope („Mortichnia“ aus „New Catastrophism“ – Anm. d. Verf.). Ich liebe diese Videos, in denen die Künstler viel Zeit darauf verwenden, basierend auf unserer musikalischen Vorlage solche großartige Welten zu erschaffen.

“Ich hoffe, dass wir eine der Bands sind, die sich bewähren und die noch in zwanzig Jahren gehört und entdeckt werden.” – Steven Hess sieht LOCRIAN als Band für Musikliebhaber.

„End Terrain“ hat immer wieder kleine hoffnungsvolle musikalische Motive, wie in „After Extinction“. Textlich kann ich das leider nicht beurteilen, aber der Titel scheint nicht besonders hoffnungsvoll zu sein. Dennoch: Hilft euch LOCRIAN, um mit der Klimakatastrophe umzugehen und eure Ängste in Kunst umzuwandeln?

André: Ja, es ist ein Teil davon. Die Musik ist eine emotionale und kreative Antwort darauf. Jeder von uns hat unterschiedliche Wege, um sich mit dieser Situation auseinanderzusetzen. Ich arbeite im Bereich der Hochschulbildung, und ich bin sicher, dass Bildung hilft, mit diesen riesigen Problemen zurechtzukommen. Das ist ein Hebel in meinem Leben. Die Musik ist für mich ein künstlerischer und kreativer Weg, um damit umzugehen.

Terence: Wir haben das Glück, dass wir dieses Thema gefunden haben, auch wenn es Angst manchen kann. Aber ich finde schon, dass es hoffnungsvolle Momente in der Musik gibt. Aus künstlerischer Sicht, ist die Klimakrise eines der großen Themen unserer Zeit und wir haben diese Ausrichtung, sodass wir uns darauf fokussieren können. So können wir darüber sprechen, können Artikel und Bilder teilen. Für mich ist es so, als würde ich Jeff Vandermeer oder J.G. Ballard lesen. Das richtet den Fokus auf die Umwelt und Seltsames und Unheimliches. Für mich ist es nicht notwendigerweise so, dass die Band Aktivismus betreibt, aber wir können dadurch in einen Diskurs gehen.

Steven: Ja, es ist wichtig durch unseren kreativen Output darüber zu sprechen, auch wenn es düster ist, und sich viel nach Doom and Gloom anhört. Aber ich schaue optimistisch in die Zukunft, auch wenn es derzeit wirklich schwierig ist, wo es so viele schlimme Themen auf der Welt gibt. Aber das geht nicht nur uns so, ich denke, viele Menschen nutzen die Kreativität um mit dem Thema Klima umzugehen.

Terence: Das ist ja auch nichts Neues. Bands wie BLACK SABBATH bis zu NAPALM DEATH thematisierten schon all das. Es gibt diese Tradition in Metal, die das möglich macht. Ich denke nur an VOIVOD und SODOM. Und wir als Menschen beziehen uns auf diese Alben – und vielleicht beziehen sich andere Menschen auf unsere Alben.

Steven: Das gilt aber für alle Genres, auch in der klassischen Musik.

Terence: Ich setzte Metal in Relation zum Pop, wo es oft darum geht, dass alles gut wird. Diesen dunklen Anstrich und passt gut zur inneren Aufruhr in uns allen. Da muss am Ende des Albums nichts aufgelöst werden, und man darf solche Themen ansprechen.

Ihr drei, vielen Dank für eure Zeit!

Source: Vampster

05.04.2024 - Rampen: Die Einstürzende Neubauten sind wieder da!

Vier Jahre nach ihrem Comeback-Album präsentieren die Einstürzende Neubauten ihr neues Werk "Rampen (apm: alien pop music)". Auf dem sucht die Band einmal mehr nach neuen Formen,...

Source: MedienKonverter

05.04.2024 - Croatian Minimal Synth Project Neon Lies Debuts Video for Icy New Single “Bridges”

AND THOSE BEAUTIFUL STARS, THEY SHINE ABOVE
AND I FELT SO HOPELESS, UNDER BIG BLUE SKIES
IT’S A BEAUTIFUL NIGHT
NOT SAFE OUTSIDE

Hailing from Zagreb, Croatia, Neon Lies, the brainchild of Goran Lautar (Modern Delusion, The Celetoids), burst onto the scene in late 2015. This project, originating from Lautar’s bedroom, quickly became a mainstay in Zagreb’s vibrant D.I.Y. punk and post-punk circles, especially within the Doomtown Records community. After relentless touring and dropping three gripping albums, Neon Lies has become a name synonymous with the city’s dark synth underground.

With Demons, Neon Lies evolves subtly from the raw, minimalistic darkwave vibes of Loveless Adventures, stripping down to excess elements to dive deeper into a bleak, introspective oeuvre. This latest work promises an intensified exploration of the darker, dystopian aspects of contemporary electronic music, channeling the pulsating energy of Europe’s underground club scene. The album, both restless and hauntingly personal, features eleven tracks that blend cold synth melodies, taut basslines, and stark drum patterns, all underscored by Lautar’s poignant, emotive vocals.

The lyrics to the single Bridges describe a tumultuous relationship marked by miscommunication and regret, set against a backdrop of a beautiful yet unforgiving night. Despite efforts to salvage what’s left, the inevitability of collapse looms, with fleeting moments of love and beauty under the stars overshadowed by a sense of danger and impending doom.

The curious, magenta-soaked video evokes the classic allure of Bond girl silhouettes, blending them with intimate glimpses of the band in a dimly lit setting. It’s an enigmatic and surreal experience, akin to a lucid dream where you’re an unseen observer, getting an exclusive look into the band’s artistic rituals.

”We did this video at one nice evening at my home place with no particular plan or scenario,” says director Vjetroslav Prdinski. “Kind of happened in a way how probably feels most of the times during my shows, meaning, doing my stuff, this meltdown of mine and you watching it through a door keyhole, or something like that.”

Watch the video for “Bridges” below:

Demons, the much-anticipated fourth album from the Croatian synth project Neon Lies, is set to drop on May 7th, with Wave Tension Records and Cosmic Brood Records pressing the 12” vinyl and Periphylla handling the CD release. The visual aesthetic of Demons comes courtesy of Sven SoriÄ, while Ruud Lekx brings his mastering expertise to ensure the vinyl edition hits all the right notes.

Pre-order Demons here:

Demons by Neon Lies

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Source: Post-Punk.com

05.04.2024 - NIGHTRAGE :: 2. Single vom kommenden Album

Die griechischen Melodic Deather NIGHTRAGE haben die zweite Single, „A Throne Of Melancholy“, von ihrem kommenden 10. Album „Remains Of A Dead World“ veröffentlicht. „A Throne Of Melancholy“ erscheint am 5. April via Despotz Records und wurde von George Nerantzis (Abbath, Dark Funeral, Pain Of Salvation, Sakis Tolis) gemastert. https://nightrage.com

Konstantinos; „The song „A throne of Melancholy“ is one of the most melodic songs of our album. When I first listened to the melodies and heavy riffs that Marios came up in the guitar I instantly realized that this is a song that requires more colorful brutal vocals. Also, the clean vocals that Fotis Benardo and Marios did, enhance this melodic feeling even more without changing the origins of the song. The lyrics of the song, are dark and gloomy as always, are about seeking hope in a dark state of self and overcoming sorrow. The balanced combination of the above elements (melodic heavy riffs, colorful vocals and dark lyrics) is what fascinates me the most and proves to be the perfect recipe of a great melodic death metal song!“

 

Source: Amboss-Mag.de

05.04.2024 - Nirvana: 30. Todestag von Kurt Cobain

Heute ist der 30. Todestag von Kurt Cobain. Mit Nirvana prägte der Musiker eine ganze Generation.

Source: Sonic Seducer

04.04.2024 - Cryptochroma – Ominous Clouds (Album – Red Maze Records)

Genre/Influences: EBM, Dark-Electro.

Format: Digital, Vinyl.

Background/Info: Cryptochroma is a Belgian solo-project driven by Jan Vinoelst -previously involved with projects like Cluster M13 and Messier 39.”Ominous Clouds” has been released by the Belgian label Red Maze Records and is the second one by this project.

Content: The songs are quite retro-like, awakening good-old EBM souvenirs from the late 80s and early 90s. The songs are recovered by dark strings and driven by danceable kicks. Jan’s deep timbre of voice creates a graveyard effect. One song features female vocals. 

+ + + : Cryptochroma is a project striving for an own sound and that’s an aspect of the production I particularly like. The retro-analogue sound brings us back to great works of early 90s productions like Boris Mikulic. There’re a few songs featured with a true club potential.

– – – : Some passages of the vocals could be better produced.

Conclusion: Cryptochroma is a cool retro-EBM/Wave discovery made in Belgium.

Best songs: “Cosmic Rays”, “Drifting Vessel”, “Unconditional”, “Shadowgame – Dystopian Remix”.

Rate: 7.

Artist: http://www.facebook.com/cryptochromawave

Label: http://www.facebook.com/RedMazeRecords

Source: EBM.gr

04.04.2024 - POWERWOLF: neues Album “Wake Up The Wicked” & Tour 2024 mit HAMMERFALL und WIND ROSE

POWERWOLF gehen auch im Herbst 2024 auf ihre traditionelle “Wolfsnächte”-Tour. Begleitet werden POWERWOLF dabei von HAMMERFALL und WIND ROSE. Der Vorverkauf startete am 10. November 2023.

Im Zentrum der Tour wird dabei auch ein neues Studioalbum stehen: Die Saarländer haben für 26. Juli 2024 eine neue Platte mit dem Titel “Wake Up The Wicked” angekündigt, welche elf neue Stücke enthält und von Joost van den Broek produziert wurde. Erscheinen wir die Scheibe in diversen Formaten, wobei einigen auch das Bonus-Live-Album “Manhattan Metal Mass – Live In New York City” beiligen wird:

Vinyl (black; gold; silver; oxblood)
3LP Box (verschiedene Farben; inkl. “Live in New York” + Orchester-Album)
3CD (Earbook, inkl. “Live in New York” + Orchester-Album)
2CD (Mediabook, inkl. “Live in New York”)
CD (Jewelcase)
Kassette (rot oder schwarz)
digital

Zuletzt veröffentlichte die Band das Album “Interludium” (2023).

POWERWOLF “Wake Up The Wicked” Artwork

POWERWOLF “Wake Up The Wicked” Tracklist

Bless ’em With the Blade
Sinners of the Seven Seas
Kyrie Klitorem
Heretic Hunters
1589
Viva Vulgata
Wake Up the Wicked
Joan of Arc
Thunderpriest
We Don’t Wanna Be No Saints
Vargamor

POWERWOLF, HAMMERFALL, WIND ROSE Tourdaten 2024

04.10.24 DE – Hamburg / Barclays Arena           
05.10.24 NL – Amsterdam / AFAS Live  
06.10.24 BE – Antwerp / Lotto Arena
10.10.24 LU – Esch Sur Alzette / Rockhal
11.10.24 DE – Stuttgart / Schleyerhalle
12.10.24 DE – Frankfurt / Festhalle
14.10.24 IT – Mailand / Alcatraz
16.10.24 CH – Zürich / The Hall
17.10.24 FR – Paris / Zenith
18.10.24 DE – Oberhausen / Rudolf Weber Arena
19.10.24 DE – Berlin / Velodrom
21.10.24 PL – Krakow / Tauron Arena
22.10.24 HU – Budapest / MVM Dome
23.10.24 AT – Wien / Gasometer
25.10.24 DE – München / Olympiahalle
26.10.24 CZ – Prague / Sportovni Hala Fortuna

POWERWOLF Line-up 2023
Attila Dorn – vocalsFalk Maria Schlegel – organCharles Greywolf – guitarMatthew Greywolf – guitarRoel van Helden – drums

Fotogalerie: POWERWOLF – Summer Breeze 2023 – 18.08.2023

Source: Vampster

04.04.2024 - Anohni and Τhe Johnsons – Live in Athens

Anohni and Τhe Johnsons – Live in Athens

Πέμπτη 13 Ιουνίου 2024

Ωδείο Ηρώδου Αττικού
World Premiere

Στις 13 Ιουνίου στο Ωδείο Ηρώδου Αττικού η Αθήνα θα φιλοξενήσει την παγκόσμια περιοδεία της ANOHNI.

Για πρώτη φορά μετά από μια δεκαετία, η ANOHNI παρουσιάζει μια σειρά από συναυλίες με τους Johnsons, ερμηνεύοντας τραγούδια από το τελευταίο άλμπουμ της, My Back Was A Bridge For You To Cross καθώς και τραγούδια από όλη την μουσική πορεία της. Μαζί της εννέα μουσικοί μεταξύ των οποίων οι, Julia Kent (τσέλο), Maxim Moston (βιολί), Doug Wieselman (πολυοργανίστας), Gael Rakotondrabe (πιάνο), Leo Abrahams (κιθαρίστας) και Jimmy Hogarth (κιθαρίστας/παραγωγός). Ανταποκρινόμενη σε μια περίοδο αναταραχής, η ANOHNI θέτει την εξής πρόκληση: «Ήρθε η ώρα να νιώσουμε τι πραγματικά συμβαίνει.»
 
 

 
 

Γεννημένη στο Ηνωμένο Βασίλειο και μεγαλωμένη στο Άμστερνταμ και την Καλιφόρνια, η ANOHNI μετακόμισε στη Νέα Υόρκη στα τέλη της εφηβείας της, όπου σχημάτισε το συγκρότημά της, The Johnsons το 1998 και χάραξε μια μοναδική πορεία ως καλλιτέχνις με έμφαση σε ανιμιστικά και οικο-φεμινιστικά θέματα.
 
Το μουσικό ταξίδι της ANOHNI κινείται μεταξύ πολλών ειδών – από electronic experimental μέχρι avant-classical, dance και soul. Καθιερώθηκε στη διεθνή μουσική σκηνή με το άλμπουμ I Am a Bird Now (2005), που κέρδισε το βρετανικό βραβείο Mercury. Έκτοτε έχει κυκλοφορήσει τα άλμπουμ The Crying Light (2009), Swanlights (2010) και τις live ηχογραφήσεις Cut the World (2012) και TURNING (2014). Το 2016, κυκλοφόρησε το έντονα πολιτικό electronic άλμπουμ HOPELESSNESS, σε παραγωγή των Hudson Mohawke και Daniel Lopatin, που ξεχώρισε ως ένα από τα δέκα κορυφαία άλμπουμ της χρονιάς σύμφωνα με τους New York Times. Την ίδια χρονιά, ήταν υποψήφια για Όσκαρ καλύτερου τραγουδιού για την περιβαλλοντολογική ελεγεία «Manta Ray», που ακούστηκε στην ταινία Racing Extinction (σκην. Louie Psihoyos, 2015).

Με το έκτο στούντιο άλμπουμ της, με τίτλο My Back Was A Bridge For You To Cross (2023), η ANOHNI εστιάζει και πάλι στις κοινωνικές κατασκευές, την πνευματικότητα και τη σχέση μας με τη «βιόσφαιρα». Ο δίσκος διακρίθηκε ως «άλμπουμ της χρονιάς» από το New Yorker.

 
 
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Πληροφορίες Εισιτηρίων

Η προπώληση των εισιτηρίων της συναυλίας της ANOHNI στο Ηρώδειο θα ξεκινήσει αρχικά την Πέμπτη 4 Απριλίου αποκλειστικά μέσω του ANOHNI.com. (10:00 ώρα Ελλάδος / 09:00 CET)

Η γενική προπώληση θα ξεκινήσει την Παρασκευή 5 Απριλίου μέσω του δικτύου more.com (10:00 ώρα Ελλάδος / 09:00 CET)

Όλες οι θέσεις, κάτω και άνω διαζώματος, είναι αριθμημένες.

Οι τιμές των εισιτηρίων ξεκινούν από 40 ευρώ και φθάνουν τα 170 ευρώ. Συγκεκριμένα:

Κάτω Διάζωμα
VVIP: 170 ευρώ
VIP: 150 ευρώ
Ζώνη A: 130 ευρώ
Ζώνη B: 100 ευρώ
Ζώνη Γ: 80 ευρώ

Άνω Διάζωμα
Ζώνη Δ: 70 ευρώ
Ζώνη E: 65 ευρώ
Ζώνη ΣΤ: 53 ευρώ
Ζώνη G: 40 ευρώ.

 
 

Επίσημα σημεία πώλησης εισιτηρίων

Δίκτυο: more.com
Τηλεφωνικά: 211 7700 000
Δίκτυο μεταπωλητών
Nova Public Ευριπίδης Viva Spot Τεχνόπολης αθηνόραμα.gr

ΚΕΝΤΡΙΚΑ ΕΚΔΟΤΗΡΙΑ Φεστιβάλ Αθηνών Επιδαύρου
Λειτουργούν στην Πλατεία Συντάγματος
This is Athens – info point Δήμου Αθηναίων
Ωράριο Λειτουργίας: Δευτέρα – Παρασκευή: 10:00 – 16:00

Τηλεφωνικό κέντρο Φεστιβάλ Αθηνών Επιδαύρου
Ωράριο: Δευτέρα – Παρασκευή: 10:00 – 18:00 Τηλ: +30 2118008181

ONLINE Booking: www.aefestival.gr 

 

Source: ElectroWelt.com

04.04.2024 - Powerwolf: Neues Album “Wake Up The Wicked” angekündigt

Das Kind hat einen Namen: "Wake Up The Wicked" wird das nächste Powerwolf-Album heißen! Alle Infos hier.

Source: Sonic Seducer

04.04.2024 - THEY CAME FROM VISIONS „The Twilight Robes“ (Black Metal)

THEY CAME FROM VISIONS
„The Twilight Robes“
(Black Metal)

Wertung: Sehr gut

VÖ: 23.02.2024

Label: Eisenwald

Webseite: Bandcamp / Instagram / Spotify

Ukrainischer Black Metal war auch schon länger vor dem russischen Angriffskrieg ein Thema für mich. Die BM-Scheiben aus der Ukraine, die mir gefallen und mit denen ich mich beschäftigt habe, haben eine eigene Art, die mir sehr gefällt. In meinen Ohren geht es vor allem um tolle Melodien, die von (wenn gegeben) beiden Gitarren als Lick in Riffform dargeboten werden. Manchmal kommen dann noch vereinzelte cleane Gesangpassagen zum üblichen Gekrächze hinzu, die viel Stimmung erzeugen. Bei vielen sind auch immer wieder cleane Gitarrenparts zu hören, die eine gute Abwechslung zum BM bieten. Der Gitarrensound ist oft, abweichend vom typischen BM-„Gerausche“, recht warm und eher weniger verzerrt. Klingt einfach gut, wenn auch untypisch.
Alles davon bieten auch  THEY CAME FROM VISIONS aus Kiev, sogar komprimiert im Song „The Blissful Defeat“, den ihr euch unten im Video ansehen und –hören könnt. Diese Art von Black Metal ist mir bis jetzt nur bei Bands aus der Ukraine untergekommen und gefällt mir sehr. Am besten klingt es für mich, wenn dann noch in der Landessprache gekrächzt und geschrien wird. Das ist bei THEY CAME FROM VISIONS, die ihr erstes Album vor 4 Jahren selbst digital und über Bloodred Distribution lediglich als MC veröffentlicht haben zwar nicht der Fall, aber „The Twilight Robes“, welches jetzt über Eisenwald veröffentlicht wurde, zündet bei mir auch mit englischen Texten.
Absoluter Anspieltipp ist das eben genannte „The Blissful Defeat“, weil es einerseits mit fünfeinhalb Minuten der kürzeste Track der Scheibe ist, aber andererseits, die oben beschriebenen Punkte  als Quintessenz zusammenfasst.
Das titelgebende „The Twilight Robes“ hingegen hebt sich davon ab, indem es teiweilse einige Anleihen von Dissection aufweist, aber auch punkige Stellen zu vermerken hat. Dieser Song erweitert den ukrainischen „Stil“ etwas, gefällt mir aber auch gut. Ich werde bei BM aus der Ukraine auf jeden Fall aufmerksam bleiben und bei THEY CAME FROM VISIONS sowieso. Sie haben sich mit „The Twilight Robes“ direct in meine Top 10 der Black Metal Bands aus ihrem Land befördert. Hört es euch an! (hendrik)

Source: Amboss-Mag.de

04.04.2024 - POWERWOLF :: Neues Studioalbum am 26. Juli

POWERWOLF veröffentlichen am 26. Juli 2024 ihr neues Studioalbum „Wake Up The Wicked“ über Napalm Records. Der Nachfolger des Erfolgsalbums „Call Of The Wild“ (2021) erscheint pünktlich zur ersten kompletten Nordamerika-Tournee, welche Ende August 2024 startet, gefolgt von der bisher größten Europa-Headliner-Arena-Tour der Band, den Wolfsnächten 2024, im Oktober. Fans können einen Vorgeschmack auf die gewaltigen Live-Shows bekommen, indem sie eines der Formate mit dem Bonus-Album „Manhattan Metal Mass – Live in New York City“ bestellen – aufgenommen bei ihrer ersten US-Show überhaupt.
Preorder: https://napalmrecords.com/powerwolf

Wake Up The Wicked wird in folgenden Foramten verfügbar sein:
– 3LP Vinyl Box inkl 1LP Popup Gatefold Vinyl Wake Up The Wicked rot/schwarz marmoriert, 1LP Gatefold Vinyl schwarz Live in New York, 1LP Gatefold Vinyl schwarz orchestral Album, 96 seitiges Booklet, DIN A1 Poster – exklusiv erhältlich via Napalm Records Mailorder – streng limitiert!
– 3LP Vinyl Box inkl 1LP Popup Gatefold Vinyl Wake Up The Wicked weiß/schwarz marmoriert, 1LP Gatefold Vinyl schwarz Live in New York, 1LP Gatefold Vinyl schwarz orchestral Album, 96 seitiges Booklet, DIN A1 Poster – exklusiv erhältlich via Powerwolf Shop – streng limitiert!
– 3LP Vinyl Box inkl 1LP Popup Gatefold Vinyl Wake Up The Wicked gelb/rot marmoriert, 1LP Gatefold Vinyl schwarz Live in New York, 1LP Gatefold Vinyl schwarz orchestral Album, 96 seitiges Booklet, DIN A1 Poster – exklusiv erhältlich via EMP – streng limitiert!
– 2CD Mediabook + Büste, inkl Wake Up The Wicked und Live in New York, Büste, 48 seitiges Booklet – exklusiv erhältlich via Napalm Records Mailorder – streng limitiert!
– 3 CD Earbook, inkl Wake Up The Wicked. Live in New York, Orchestral Album, 96 seitiges Booklet – exklusiv erhältlich via Napalm Records Mailorder, Powerwolf Shop, EMP – streng limitiert!
– 1LP Gatefold Vinyl, Ochsenblut – exklusiv erhältlich via Napalm Records Mailorder – streng limitiert!
– 1LP Gatefold Vinyl, Silber – exklusiv erhältlich via Powerwolf Shop – streng limitiert!
– 1LP Gatefold Vinyl, Gold – exklusiv erhältlich via EMP – streng limitiert!
– 1LP Gatefold Vinyl, Schwarz
– 2CD Mediabook, inkl Wake Up The Wicked und Live in New York, 48 seitiges Booklet, Poster
– 1CD Jewel Case
– Music Cassette, Rot – exklusiv erhältlich via Napalm Records Mailorder – streng limitiert!
– Music Cassette, Schwarz – exklusiv erhältlich via Powerwolf Shop, EMP – streng limitiert!
– Digital Deluxe Album
– Digital Album

 

Source: Amboss-Mag.de

04.04.2024 - The Dreams We Used to Have — Liverpool Post-Punk Duo So, Reverie Debut Bittersweet Video for “Sentimentality”

The sun blinds out the love we know
The seasons come and then they go
Time can never bring us back
To the dreams we used to have
So, Reverie, a post-punk duo from Liverpool, is the dynamic partnership of Andy Power on lead vocals and guitar, alongside Cain Garcia handling guitar and drums. Born from the ashes of their previous band Avalyn, Power and Garcia rekindled their collaboration, fueled by a mutual love for edgy guitar tunes and a shared critique of the UK’s current music landscape. Their mission is to be the kind of band they’d queue up to see.

At the heart of So, Reverie is the undeniable chemistry between Power and Garcia. Their bond shines through in a sound that’s both sincere and bold. Power’s knack for catchy melodies meets Garcia’s raw energy and rhythmic prowess. Their influences run the gamut from the melancholic harmonies of The Cure and the Lightning Seeds to the shimmering sounds of RIDE, and The Ocean Blue, blending the classic with contemporary vibes from bands like Bleach Lab and DIIV.

Their second single, Sentimentality, conveys a sense of enduring sadness and disillusionment from a love that proved unfaithful. Despite the pain of betrayal and the passage of time, there’s a longing for the cherished dreams and moments now lost. The cyclical nature of seasons and time underscores the irreversible change from what was once a hopeful bond.

“Sentimentality is an extremely personal song to me that is very close to my heart, says Power. “I instrumentally wanted to create a melancholic and upbeat song with the guitars which inspired me to write the lyrics in the way in which I did. It’s a sad song which I guess you 3could say is about the realisation that you have suddenly lost someone you loved. The song was very floaty and melancholic until Cain wrote the drum beat you hear on the song which really gives it that upbeat feel it needed giving it that depth which took the song to a whole other level.”

Harry Harper took the helm for the music video of this poignant jangle pop track, where Andy Power’s rich tenor guides us through the tangled terrain of a love gone awry. Blending scenes of the band playing with moments of introspection, the video serves as a captivating glimpse into their world.

Watch the video for “Sentimentality” below:

So, Reverie are set to rock their debut headline gig in Liverpool at The Kazimier Stockroom on April 4th, marking the drop of Sentimentality. Their first single Decaying caught fire on BBC Introducing in Merseyside, catapulting them into opening acts for bands such as Bleach Lab, Shelf Lives, and Topographies.

You can listen to the new single Sentimentality via streaming here.

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Source: Post-Punk.com

04.04.2024 - MAMMUT FESTIVAL 2024: Termin, Tickets und Bands der Jubiläumsauflage

Das MAMMUT FESTIVAL feiert sein Jubiläum: Am 24. und 25. Mai 2024 findet in der Pharmpur Eisarena in Königsbrunn bei Augsburg (PLZ 86343) die nächste Auflage des Festivals statt.

Tickets für das Event gibt es für 39,-€ über die offizielle Festival-Website. Tagestickets schlagen mit 20,-€ (Freitag) bzw. 25,-€ (Samstag) zu Buche. Der Eintritt für Kinder unter 14 Jahren ist frei, müssen allerdings von einem Personensorgeberechtigten begleitet werden.

Die Bands haben die Veranstalter ebenfalls bereits angekündigt: So treten neben den Headlinern TRAITOR und PARASITE INC. auch VORGA, ASMODAY, DEFOCUS, FINAL BREATH, IMPVLSE, IMPACT, ROTTING EMPIRE, MAY THE TEMPEST, LIGHTHOUSE, FLAME OR REDEMPTION, ABOUT MONSTERS, ESCAPE FROM WONDERLAND, PUBLIC GRAVE sowie WITCHBOUND auf.

MAMMUT FESTIVAL 2024 – Running Order / Timetable
Freitag, 24. Mai 2024
17.00 Uhr: Einlass

17.30 – 18.10 Uhr: WITCHBOUND
18.30 – 19.10 Uhr: PUBLIC GRAVE
19.30 – 20.10 Uhr: ESCAPE FROM WONDERLAND
20.30 – 21.20 Uhr: ABOUT MONSTERS
21.40 – 22.40 Uhr: PARASITE INC.
23.00 – 23.45 Uhr: VORGA

Samstag, 25. Mai 2024
11.00 Uhr: Einlass & Weißwurst-Frühstück

12.30 – 13.10 Uhr: FLAME OR REDEMPTION
13.30 – 14.10 Uhr: LIGHTHOUSE
14.30 – 15.15 Uhr: MAY THE TEMPEST
15.35 – 16.20 Uhr: ROTTING EMPIRE
16.40 – 17.30 Uhr: IMPACT
17.50 – 18.40 Uhr: IMPVLSE
19.00 – 19.50 Uhr: FINAL BREATH
20.10 – 21.00 Uhr: DEFOCUS
21.20 – 22.20 Uhr: TRAITOR
22.40 – 23.30 Uhr: ASMODAY

Übersicht: MAMMUT FESTIVAL 2024 Lineup, Billing & Bands
(Stand: 04.04.2024)

ABOUT MONSTERS
ASMODAY
DEFOCUS
ESCAPE FROM WONDERLAND
FINAL BREATH
FLAME OR REDEMPTION
IMPACT
IMPVLSE
LIGHTHOUSE
MAY THE TEMPEST
PARASITE INC. (Headliner)
PUBLIC GRAVE
ROTTING EMPIRE
TRAITOR (Headliner)
VORGA
WITCHBOUND

Source: Vampster

04.04.2024 - YARIS: neuer Song “Fühlen”

Sänger und Gitarrist YARIS hat ein Musikvideo zu seiner Debütsingle “Fühlen” bei YouTube veröffentlicht. Inhaltlich dreht sich das Stück um die Folgen eines Vertrauensbruchs und dem Verlangen, wieder echte Emotionen zu spüren. Der 20-jährige Musiker selbst kommentiert:

„Ein altes Sprichwort sagt: Wer nicht hören will, muss fühlen. Ich sage: Wer FÜHLEN will, muss hören!”

Ob “Fühlen” zugleich der Vorbote eines kommenden Studioalbums ist, hat YARIS derzeit noch nicht verraten.

Source: Vampster

04.04.2024 - GREYHAVEN: Plattenvertrag und neue EP “Stereo Grief”

Die Progressive Metalcore / Mathcore-Band GREYHAVEN hat einen Plattenvertrag mit Solid State Records abgeschlossen. Gemeinsam veröffentlicht man am 12. April 2024 die EP “Stereo Grief”, welche von Will Putney produziert wurde.

Ein Musikvideo zur Single “The Welcome Party” gibt es bei YouTube.

Für das Artwork zeichnet Buvard verantwortlich.

GREYHAVEN “Stereo Grief” Tracklist
1. Past Material
2. Confined Collapse
3. The Welcome Party (Video bei YouTube)
4. Sick and Lavish
5. An Inverse Self-Reflection

Source: Vampster

04.04.2024 - Drifting Beneath the Trees — Dream Pop Project Painted Vein Debuts Breathtaking Video for “Lay Down”

Come Down
From the background
Climb Down
From my thoughts and cells …wake up!
Painted Vein is the brainchild of Seattle’s Andrea Fox Volpato, a musician, producer, and audio engineer with a storied background in global music collaboration, including work with MØAA and New Candys. After a decade of gathering insights and experiences through his extensive work with international bands, Volpato is steering his own ship with this solo endeavour.

His first album is a reflection of his seasoned hand at the helm, showcasing his singular vision and expertise. Lay Down, the newest drop from WWNBB and AWAL/Sony, emerged as a beacon of light during the isolation brought on by the pandemic, providing a much-needed comfort and escape for listeners.

Born in the quiet of quarantine, the track peels back the layers to reveal Andrea’s deepest musings, serving up a direct line to his soul. It moves from high-flying thoughts to the solid ground we all walk on, threading through the fog of these uncertain times with a call for genuine connection. The lyrics, with their persistent echo of longing for love and the ability to imagine the unseen, tap into a universal desire for real bonds and understanding in an unsettled world. The song itself is a mellow, psychedelic-infused tune, reminiscent of Slowdive, Felt, and The Veldt, marked by heartfelt vocals and stunning guitar riffs.

The introspective music video features Volpato as a solitary figure, fully embracing the wilderness around him. Shot during a breathtaking sunset on a frozen lake near the wooded outskirts of Seattle, the video captures a moment of serene solitude and connection with the natural world.

Watch the video for “Lay Down” below:

Andrea Volpato took the helm in bringing his album to life at Fox Studio Seattle, handling production, recording, and mixing duties, with Giovanni Versari in Italy putting the finishing touches on mastering, known for his work with Muse and The Jesus and Mary Chain among others.

Between 2016 and 2022, Volpato rocked as the lead guitarist and backup singer for the Italian sensation New Candys, lighting up stages across Europe, the UK, Australia, and North America, and sharing bills with icons like The Dandy Warhols and Slowdive. His festival resume is just as impressive, featuring stints at Psycho Vegas and SXSW.

Volpato’s studio wizardry is behind New Candys’ acclaimed albums “Bleeding Magenta” and “Vyvyd,” both celebrated releases within the indie scene. His collaboration with Seattle’s MØAA resulted in the standout tracks “Euphoric Recall” and “Jaywalker,” and he lent his voice and songwriting to their standout single “X Marks.” His touring adventures have seen him share stages with the likes of Yves Tumor and light up festivals from Sicily’s Ypsigrock to Lisbon’s MIL, not to mention a notable showcase at SXSW.

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Painted Vein by explorateur
 

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Source: Post-Punk.com

04.04.2024 - Robots In Love premiere ‘Unbreakable’ video on Side-Line

“Unbreakable” is the new industrial rock video and remix EP from New Zealand’s Robots In Love, led by Elenor Rayner. Elenor Rayner explains the meaning of teh single as follows: “‘Unbreakable’ is about how we feel the minute we walk on stage. It’s about being in the place where you feel at your strongest, and connecting with other people to increase that strength.”

The three-track EP release also includes an EBM remix by Elenor and a dance remix by drummer Alex Burchell. Below is the video.

Musically speaking Robots In Love bring a mix of electro rock fusing the raw energy of live drums, bass and guitar with electronics. They incorporate everything from moody, sensuous grooves to rock, techno, EBM, jungle, punk, industrial, alt pop, goth and electro.

Related newsNew Zealand dark pop outfit Robots In Love premieres new EP and remix video on Side-LineElenor Rayner (vocalist/producer) has credits on more than 70 releases as producer, vocalist or remixer and has toured throughout Europe, USA, Japan, Australia and New Zealand. On this release she is joined by Alex Burchell (drums) who is a multi-instrumentalist, producer and vocalist. As part of a symphonic orchestra, he recently played to a crowd of 20,000 in Christchurch, supporting The Chemical Brothers. Also part of the band is Tony Lumsden (bass), a highly regarded session musician who has toured with a plethora of musicians including Hello Sailor, Shona Laing and Rikki Morris. Last but not least there is Brett Lemmon (guitar), a former London-based guitarist/songwriter. He has worked with world renowned producers Hugh Padgham, Mike Chapman and Adrian Bushby and artists including Ellie Goulding and F.K.A. Twigs.

Robots In Love have released three EPs and tracks on several compilations, and routinely play live around New Zealand and Australia.

The new EP is available now.

Unbreakable by Robots In Love

Source: EBM.gr

04.04.2024 - Post-Punk Legends Red Lorry Yellow Lorry Announce Final Album, “Strange Kind of Paradise”

Originating from Leeds, UK, in the early ’80s, the seminal post-punk band Red Lorry Yellow Lorry, have recently inked a record deal with COP International. This partnership paves the way for the much-anticipated unveiling of what’s being heralded as the final Lorries album, Strange Kind of Paradise. Additionally, the signing includes the release of subsequent EPs featuring singles, b-sides, and remixes, enriching the band’s final chapter in their storied career as one of the best post-punk bands of all time.

In the early ’80s, Red Lorry Yellow Lorry, known to their fans as ‘the Lorries’, emerged as a pivotal force in the international music scene. With a series of influential singles and EPs leading to notable albums such as “Talk About the Weather” (1985), “Paint Your Wagon” (1986), “Nothing Wrong” (1988), and “Blow” (1989), the band consistently climbed the ranks of the NME’s UK independent charts. Their extensive tours across the UK, Europe, and North America marked their peak in creativity and influence.



The Lorries crafted a distinctive sound characterized by Chris Reed’s deep, growling vocals and the harmonic interplay of propulsive and angular guitar riffs from Reed and David ‘Wolfie’ Wolfenden. Their music combined these elements with heavy bass lines, the occasional Spaghetti Western flair, and a fusion of live, forceful percussion with stark, mechanized drum beats.






While drawing comparisons to Joy Division, Killing Joke, and other post-punk icons, including Leeds-based “drum-machine bands” like The Sisters of Mercy, the Lorries cited a wide range of influences. They pointed to inspirations from the proto-punk energy of MC5 to the post-punk innovation of Wire, and even the industrial tones of artists like Australia’s J.G. Thirlwell (Foetus). Despite their association with the goth rock movement, the Lorries viewed their music as a unique blend shaped by the diverse influences of the punk era and beyond.




Chris Reed has reportedly stepped back from public life indefinitely, leaving the band essentially inactive. Despite this, there’s still unfinished business with their anticipated sixth and likely final album on the horizon. The responsibility of realizing Strange Kind of Paradise now rests with Dave ‘Wolfie’ Wolfenden, the band’s longstanding guitarist and Reed’s key collaborator in songwriting. Joining him in this endeavor is the band’s bassist and the new album’s producer, Simon ‘Ding’ Archer, who brings a wealth of experience from his extensive tenure and production work with The Fall, among others.






Strange Kind of Paradise, the final Red Lorry Yellow Lorry album, was engineered and produced by bassist Simon ‘Ding’ Archer, whose production credits also include work for The Fall, The Membranes, Inca Babies, 1919, Expelaires, Spear of Destiny and countless others. By the time the Lorries dissolved for a second time, however, the Strange Kind of Paradise album remained unreleased. With Chris Reed having withdrawn from public life for the foreseeable future, and the band effectively defunct, Wolfie and Ding assumed the task of finally bringing the album to light. Finally, the band announced a deal with the COP International label in March 2024.




“As the founder of COP International, I am thrilled beyond measure to announce the signing of Red Lorry Yellow Lorry to our label. This is more than just a professional endeavor for me; it’s a deeply personal milestone. Red Lorry Yellow Lorry’s music served as the soundtrack to my formative years and inspiring my own musical journey. The chance to contribute to the legacy of a band that has influenced me so profoundly is an honor I can scarcely put into words. To all the fans who have been touched by Red Lorry Yellow Lorry’s music, I extend my deepest gratitude for joining us on this exhilarating adventure”, says Christian Petke, COP International. 

Red Lorry Yellow Lorry adds: “The Lorries pulled in at the truckstop of COP International with the screech of their guitars, and the rumble of the drums to deliver the sixth studio album, “Strange Kind of Paradise”. So let the speakers crackle and burn…”

Wolfie, who is currently a member of The Rose of Avalanche, Voidant, and Vig Vam Bam (and previously of The Mission, Expelaires, and others), spoke to Post-punk.com about the Lorries’ recent signing with COP International; the prospect of releasing the band’s final album; the importance of Ding’s role in making it possible; and some favourite memories and hopes for the new album going forward.

The band has been burned in the past by label deals, ultimately losing control over most of your recorded work. How are you feeling about signing to a new label, COP International?

They seem to embody the original spirit of the post-punk movement, but in a more contemporary way, taking into account that the music has moved on. But I think they’ve taken on the kind of innovation that was so important about the original post-punk movement. It’s a very compatible label, and we look forward to working with our fellow “brothers on the same beat”, like Cassandra Complex and John Fryer.

John Fryer has made some of my favourite records of all time, and they really were at the bleeding edge of post-punk music. I think for myself, and for most people my age, we’ve talked about this quite a lot, and we all seem to come to the same conclusion, that the Factory back catalogue, and the 4AD catalogue, is just an example of how to run a record company properly; and how to just maintain a really high standard of releases, and artwork, and themes that just run through the whole body of work.

And I see a lot of that reflected now in what (label head) Christian Petke and John Fryer, and their designer Greg Rolfes, are doing with COP International. They seem to be a very forward-thinking and innovative label, but one that does understand where the ethos of the post-punk movement started, and who embrace the original idea that made the movement so exciting.

I’m immensely proud, and feel that this Lorries album, which means so much to everyone that’s worked so hard on it, has found the right home. That’s what I feel: it’s found the right home, and will be treated with the kind of respect and appreciation that it deserves. It feels like it’s landed on the right doorstep.

What are your feelings about the likelihood of Strange Kind of Paradise being the final ever Lorries album?

It’s a good question. It feels like there was some unfinished business, y’know, namely in that the album was started, but it was never finished. So, I think we’re at a point now where everyone is happy with it; we’re delighted with the results. And I think if it is a final full-stop for the band functioning as a live unit, then I think it’s quite a good sentence to end on. I think it’s some’t that we’re really, really proud of. And it’s always good to tie up unfinished business.

There is no manual for doing this “winding things up” process, ever, for any band. I know that. But I think everyone has put everything into this, particularly Ding. And it’s a record we can all feel proud of, and it deserves to be part of the Lorries’ body of work.

What can you tell us about Ding’s role on the album?

Well, it’s massive, Ding’s contribution. It cannot be overstated. Without Ding, it wouldn’t have happened, and that’s got to be recognised, y’know, through his kindness, generosity, and a love for the band, which goes back a long time. Ding was a fan of the band; he said to Chris that one of the reasons he picked up the bass was because of the Lorries, which is quite a compliment, ‘cos Chris is a shit bass player! (Wolfie laughs). But he writes good songs.

So, it can’t be overstated. I think that someone who can make so many albums with Mark E. Smith tells you a lot about his dedication and patience! (More laughter). But it is in his bones. It’s in his blood. He’s driven to do this; he doesn’t have a choice. It’s what he does. And I totally respect that. He’s one of my favourite human beings, an incredibly positive person. He is a life force.

Looking back on the band’s history and legacy, what are your thoughts?

It’s definitely improved all our lives, doing it. There are things that I’ll remember forever, that I never ever thought would’ve been possible, like going on tour with Killing Joke, who were my favourite band for years and years, and holding our own live against Killing Joke. And thinking, well yeah, we’re good enough to stand on stage and support Killing Joke, and have them take it seriously. It says a lot, really. And we thought, we fully deserve to be here, y’know. In our minds, we were just as good.

What are you most looking forward to about releasing the new album?

I hope that it’ll be received in the spirit that it was created, which was a positive one. It’s a band that’s always paid a lot of attention to detail in terms of writing songs and structuring the songs, and creating a kind of sonic landscape, with the guitars that complement the lyrics. I think that hopefully, the longer you do something, the better you get at it. And I think that’s where we were on that journey: we’ve all grown as individuals, and grown and developed as a group. And I’m proud of where we were, at that time.

Stay tuned for more from The Lorries and their final album, Strange Kind of Paradise. For more info, visit COP International.

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Source: Post-Punk.com

04.04.2024 - Midas Fall: Cold Waves Divide Us

Es bedurfte eines ganz bestimmten Momentes, um mich für MIDAS FALL einzunehmen. Ich war in die ostdeutsche Provinz gereist, in eine dünn besiedelte Region, in der sich alternative Wohnprojekte auf Bauernhöfen niedergelassen haben, um zwischen großen Gärten und Scheunentoren ihr eigenes Leben aufzubauen. Eine Ruhe, wie man sie sonst an keinem Ort noch findet, endlose Felder, Seen und Wälder, Wolfsgebiet. Der Grund, natürlich, eine Frau, die mich trotz einer vorherigen Romanze abblitzen ließ: Sie hatte in der Zwischenzeit einen neuen Mann kennengelernt. Und da lief ich dann durch kleine, endlos sich erstreckende Orte, mich komplett verloren fühlend, ein sonniger Herbsttag, vorbei an Apfelplantagen und Gestüten, vorbei an gepflegten Bauernhäusern und Windrädern, und ich flennte und flennte. Ich blickte in die Augen einer gutmütigen, aber doof schauenden Kuh, die genüsslich wiederkäute – und ich flennte. Im Ohr hatte ich, wieder und wieder, „Evaporate“ von MIDAS FALL. Es gab keinen besseren Sound, um sich in dieser absurd idyllischen Kulisse abgrundtief traurig zu fühlen. By the way: Wusstet Ihr, dass Kühe mehr Milch geben, wenn sie mit klassischer Musik beschallt werden? Kühe sind ja keineswegs Banausen. Anderes Thema.

MIDAS FALL sind eine Band, die einen nicht kalt lassen kann – und die gerade deshalb polarisiert. Da ist eine Fragilität im Sound, eine berstende Verletzlichkeit, eine alles niederringende Schwermut, manchmal pathetisch, wenn auch funkelnd schön. Musik mit der Intensität einer Therapiesitzung. Es gibt nicht viele Bands, die so traurig klingen und gleichzeitig so kathartisch wirken: PORTISHEAD vielleicht, LOREENA MCKENNITT, KATATONIA. Musik, die dich anfässt, die dich durchrüttelt, ja: vielleicht auch angreift, Wunden sichtbar macht. MIDAS FALL sind Melodram, sie sind die große Geste in der Stille: Sie sind wie diese traurigen Filme ohne Happy End, diese bittersüßen Romanzen, bei denen sich am Ende alle mit zitternden Beinen aus dem Kinosessel erheben und heulend in den Armen liegen. Na gut, vielleicht nicht alle: Mein Bruder ließ einmal das Wort „weinerlich“ fallen, als die Musik bei mir lief. Vielleicht sind Kühe keine Banausen, aber mein Bruder ist schon einer.

MIDAS FALL: den Blick weiten ins Innere
Seit MIDAS FALL 2008 mit ihrem Debüt auf der Bildfläche erschienen sind, haben sie sich einen Ruf als Geheimtipp erspielt, oder besser gesagt: ermalt. Denn durchaus könnte man bei ihrer Musik an ein impressionistisches Gemälde denken. Das Zerfließen und die unscharfen Linien haben sie vom Post Rock übernommen, diese mäandernden, sich auftürmenden Gitarren, mit viel Reverb und Echoeffekten versehen. Auch die progressiven Songstrukturen sind an Post Rock geschult, an Bands wie MOGWAI oder EXPLOSIONS IN THE SKY.

Doch MIDAS FALL bleiben da nicht stehen. Auf mittlerweile fünf Alben haben sich die Schotten um Frontfrau Elisabeth Heaton ihren eigenen Klangkosmos geschaffen, haben Streicherarrangements und Piano hinzugetan, fast überirdische, schwebende Klänge, ja sogar zu den Grundpfeilern ihres Sounds gemacht. Elektronische Patterns, Fragilität. Es ist auch Ambient in ihrem Sound, Neoklassik, Folk, Dreampop – manches erinnert an Filmmusik. Und wo sie den Blick in weite Landschaften öffnen, wenden sie ihn zugleich nach innen. Der Raum wird aufgebrochen, mit lang nachhallenden Gitarrensequenzen und einer fast kosmischen Atmosphäre, nur um das Innenleben nach außen zu kehren, Einsamkeiten, Enttäuschungen und emotionale Verletzungen zu verhandeln.

Und da ist diese Stimme. Ätherisch schön, mit leichtem Beben, mit viel Melancholie. Elisabeth Heaton ist keine Sängerin, die nur ätherisch haucht, sie kann glockenklar und kraftvoll singen, sie kann ihre Stimme heben und vibrieren lassen, auch in der Mittellage. Sie kann fordernd singen, sie beherrscht auch die hohen Stimmlagen. Aber diese Traurigkeit, die ist fast immer da, diese hohe, hart zupackende Emotionalität. Zuweilen entrückt, doch gleichzeitig geerdet. Als würde man an einem Ballon hängend über Städte und Landschaften schweben und auf die Erde hinunterblicken, im Bauch dieses Kitzeln durch das Spiel des Windes. Man muss diesen Gesang mögen, ja, man muss sich darauf einlassen können. Das zuweilen Flehende in ihrer Stimme, das Zerbrechliche, was aber nicht die einzigen Facetten sind: die unterdrückte Wut, wenn sie lauter wird, Erhabenheit. Heaton benutzt ihre Stimme manchmal wie einen Resonanzkörper, lässt sie ähnlich anschwellen und abebben wie die Gitarren, als eigenständiges Instrument.

Cold Waves Divides Us klingt wieder heavier als der Vorgänger
All diese Elemente waren auch schon auf den früheren Alben vorhanden, in unterschiedlichen Portionen. Doch wo der Vorgänger „Evaporate“ von 2018 die rockigen Momente zurücknahm und stärker auf die Streicher setzte, zugunsten einer fast wellenartig fließenden, kammermusikartigen Traum-Atmosphäre, sind nun die eruptiven Momente wieder ausgeprägter, die schroffen Gitarren, die plötzlichen Ausbrüche. “Wir haben die atmosphärischen Streicher und 80er-Jahre-Synthies von Evaporate beibehalten, wollten aber schwerere, vielschichtige Elemente hinzufügen, um mehr das zu repräsentieren, wie wir live klingen“, sagt Heaton laut Promozettel der Plattenfirma.

Da tastet sich im Opener „In the Morning We’ll Be Someone Else“ langsam ein verwaschenes Piano in den Song hinein, tastend zunächst auch Heatons Gesang, ein nervös schreitender Rhythmus kommt hinzu, schwere und doomige Gitarren. Die Melodie besteht aus einem einfachen Muster (gern verzichten MIDAS FALL auch mal auf den Refrain), das mit wenigen Variationen wiederholt wird. Heaton singt von den Erlebnissen einer verstörenden Nacht („Du hältst den Schlüssel, um mich auszusperren“), doch der Gesang wird intensiver, bis nach circa drei Minuten ein Insektenschwarm an flirrenden Gitarren hereinbricht. Ja, es ist die Klaviatur des Post Rock, die hier bedient wird, Schicht um Schicht wird angereichert wie bei einem Ölgemälde, die Farben dick aufgetragen auf einer sehr großen Leinwand. Es ist ein etwas schroffer, widerborstiger Einstieg, was nicht unsympathisch ist.

„I Am Wrong“, die vorab ausgekoppelte Single, ist dann zugänglicher, fast tanzbar. Ein verspielter Schlagzeugrhythmus, die Gitarren zwischen kristallinem Klirren und schwerem Groove: Gitarristin Rowan Burn macht von Halleffekten viel Gebrauch. Das Arpeggio ist ein häufig eingesetztes Mittel, es gibt den Gitarren diesen schwebenden, manchmal tänzelnden Klang. Oft arbeitet sie mit Delays, lässt einzelne Töne nachklingen, um dann wieder dieses hypnotische Dröhnen und Sirren auszupacken, das einen wie eine Schlingpflanze in den Sound hineinzieht. Die “kalten Wellen” im Albumtitel sind vielleicht kein Zufall: Auch das Gitarrenspiel erinnert manchmal an das Spiel der Wellen, die Töne wirbeln auf und ab, oft nicht gleichmäßig, sondern mit unruhiger Dynamik. Und dieses Glitzern und Funkeln auf der Oberfläche, wenn sich das Licht in den Wellen bricht, oder wenn sich, wie hier, nervöse Momente über ruhige, dunkle Flächen legen, zuweilen betörend schön.

MIDAS FALL entfalten einen Sog
Doch macht es überhaupt Sinn, einzelne Songs hervorzuheben? Das ist kein bisschen negativ gemeint, im Gegenteil. MIDAS FALL werden oft als eine Band beschrieben, die mit Kontrasten arbeitet, mit lauten und leisen Dynamiken, mit schweren und schwebenden Momenten, mit sanften und erdrückenden. Aber das Besondere ist vielleicht, dass diese Gegensätze nicht als Gegensätze wahrgenommen werden, sondern es diese Sog-Wirkung gibt, dass die Musik einen quasi sanft, aber mit dicken Seilen fesselt und mit der Messerspitze kitzelt, dass einen dieser Sog auch durch das Album zieht. Ein sanftes Wiegenlied wie “In this Avalanche”, getragen von Piano und atmosphärischen Streichern, auch einem fast herzschlagartig pulsierenden Rhythmus, kann dabei die gleiche Schwere entfalten wie die sich orkanartig auffaltenden Gitarren im zweiten Teil von “Monsters”. Das ist keine Musik zum Nebenbeihören, die Details sind wichtig und nuanciert gesetzt, die Emotionalität ist, wie schon angedeutet, herausfordernd. Robert Smith von THE CURE ist ein Edelfan, er hat die Band bereits zu Konzerten eingeladen, und vielleicht besitzen MIDAS FALL eine ähnliche emotionale Radikalität wie die frühen THE CURE-Platten.

Und dann sind da Heatons Texte, die oft um Zwischenmenschliches kreisen, um das Nicht-Zueinanderfinden und die Verletzungen, die man sich gegenseitig zufügt, um Einsamkeiten und Ängste, aber auch: um Liebe. Oft kryptisch und symbolisch aufgeladen, oft melodramatisch. In Monsters singt sie: “Ich bin hier, um meinen Dämon zu finden,/ Er kommt und dann geht er,/ Auf demselben Weg, den ich gegangen bin,/ Er sagt, Mädchen, du bist nicht erwachsen geworden// Jetzt sag du mir, was du hier willst,/ Zieh den Spiegel vor meine Augen,/ Ich werde immer deine Gefangene sein“. Die Monster, die sie in diesem Song besinge, “sind die aufdringlichen, angstbesetzten Gedanken, die von Zeit zu Zeit auftauchen, vor allem dann, wenn man es am wenigsten erwartet”, sagt sie in einem Interview zu diesem Text. Aber es gibt auch das Kathartische in der Musik, das Tröstende, das Umarmende, das Streichelnde. Und es ist klar, welchen Soundtrack ich wählen werde, wenn ich wieder einmal heulend in die Augen eines wiederkäuenden Rindes schaue.

VÖ: 08. März 2024

Spielzeit: 47:07

Line-up:
Elizabeth Heaton – vocals, guitars, strings, synths, piano, drums
Rowan Burn – guitars, synths, piano, drums
Michael Hamilton – bass, synths, drums

Label: Monotreme Records

Homepage: https://midasfall.com/home

MIDAS FALL “Cold Waves Divide Us” Tracklist:
1. In The Morning We’ll Be Someone Else
2. I Am Wrong (Video bei Youtube)
3. Salt
4. In This Avalanche
5. Point Of Diminishing Return
6. Monsters
7. Atrophy
8. Cold Waves Divide Us (Video bei Youtube)
9. Little Wooden Boxes
10. Mute

Source: Vampster

04.04.2024 - Gallery: Depeche Mode - Cologne 2024

Lanxess Arena, Cologne, Germany 3rd April 2024Depeche Mode - “Memento Mori” Tour 2024 It is a little more than a year that DEPECHE MODE released their latest album ‘Memento Moro’. The accompanying tour was already announced in October 2022 and only a short time after the release, the tour already started. First visiting the big stadiums in Germany last year, the band now returned to the country for several indoor arena shows culminating with three final concerts at the Lanxess Arena in Cologne.

Source: Reflections of Darkness

04.04.2024 - Los Angeles Industrial Trio Fact Pattern Return With Their Video for “Never Bleed”

Los Angeles industrial trio Fact Pattern, originally launched in the early 2010s by the formidable Ian Flux, has undergone a series of iterations: shortly after the release of their 2017 EP, Structures, they entered a new chapter as a fully realized three-piece outfit with the debut full-length release of 2019’s Fallen Language. With nods to NIN, Skinny Puppy, and Type O Negative, the trio: Ian Flux (vocals, guitars, keys, and programming), Jack Lowd (bass, vocals), and Corey Hirsch (drums), blends heavy guitars, rhythmic drumming, and bass with metallic samples.

After hitting stages hard in 2022 and 2023, Fact Pattern is back, dropping their first fresh track since 2021 titled NEVER BLEED. The single comes alive with thunderous drum beats and a bass groove that’s pure dance floor dynamite, all while lush guitars soar above a rich bed of synths, setting the stage for commanding vocals.

The song’s lyrics delve into a world where defiance and tenacity reign, using the imagery of a towering sea wall as a backdrop for a story of deep connections and silent pacts. With love and protection symbolized by a sword, the song empowers listeners to face down life’s storms with unwavering courage. It’s a raw anthem for standing firm in the face of the unknown, a rally cry for the relentless spirit in us all.

Accompanied by an expressionist performance video directed by Flux (with a cameo by the darkwave polymath Bara Hari!), NEVER BLEED is a mid-apocalypse love song with some of the most dynamic and melancholic sounds the band has conjured to date. (Lady Macbeth may come to mind.)

Watch the video for “Never Bleed” below:

This song is merely the first of several new singles and videos from their forthcoming full-length, to be announced in Summer 2024. Stay tuned.

Purchase NEVER BLEED via Re:Mission Entertainment here, and  listen below:

Never Bleed by Fact Pattern

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Source: Post-Punk.com

04.04.2024 - Fact Pattern launch ‘Never Bleed’ video, first new material since 2021

Fact Pattern emerged in 2017 from the Los Angeles underground industrial and metal scene and was formed by singer-guitarist-producer Ian Flux, bassist-vocalist Jack Lowd, and drummer Corey Hirsch. Over the years their sound became heavier, noisier, and more melodic with each release.

Now, after a busy performance schedule in 2022 and 2023, Fact Pattern have returned with their first new single since 2021: “Never Bleed”. The single is accompanied by a video directed by the band’s own Ian Flux. You can download the single right now from Bandcamp.

The track is a mid-apocalypse love song and the first of several new singles and videos from their forthcoming full-length, to be announced in summer 2024 and out via Re:Mission Entertainment.

Source: EBM.gr

04.04.2024 - Depeche Mode: “Memento Mori” live in Köln (03.04.2024) – Setlist + Videos

Gestern ging das erste von drei Depeche Mode Konzerten in Köln über die Bühne. Die Setlist, Fan-Footage und zusätzliche Infos hier! Martin Gore und Dave Gahan haben die letzte Station ihrer “Memento Mori”-Welt-Tournee erreicht: Köln. Gestern spielte die Band das erste von drei Konzerten in der Lanxess Arena. Der Fund eines Blindgängers in unmittelbarer Nähe […]

Source: Sonic Seducer

04.04.2024 - Lords Of Acid announce ‘Make Acid Great Again’ tour with Praga Khan (for the last time)

Lords Of Acid, now featuring the new vocalist Gigi Ricci, are set to embark on a tour across North America with their ‘Make Acid Great Again’ tour together with Praga Khan. The upcoming Lords of Acid tour, starting on April 26 in the US and including several dates in Canada, marks the band’s return to the stage after the cancellation of their previous tour due to the global pandemic.

In a reaction the band says: “This tour embodies our resilience and dedication to our fans as we eagerly look forward to reconnecting with our audience and delivering unforgettable performances. It is a testament to the timeless power of music to inspire and unite, and we are greatly anticipating embarking on this journey together, spreading joy, excitement, and an unbridled spirit of creativity wherever our music takes us.”

Praga Khan (Maurice Engelen) and co-composer Oliver Adams are set to kick off each night of the tour. For Praga Khan as a band it will be the last time you will be able to catch them live.

Related newsFormer Praga Khan member faces rape chargesMaurice Engelen explains: “As the opening act of the Lords of Acid tour, I will be performing for the last time in the USA. Two years ago, I bid farewell with a memorable series of sold-out concerts in Belgium. Now, for the final time, I will be performing our songs with my musical partner, Oliver Adams, in the USA and Canada. After 35 years of touring all over the world, I have decided to retire completely from live concerts as Praga Khan. On the MAGA tour, Oliver Adams and I will be performing some of our classics, as well as songs from the legendary Mortal Kombat album, which celebrates its 30th anniversary this year. This promises to be an unforgettable evening in honor of our legacy and the iconic Mortal Kombat soundtrack.”

The “Make Acid Great Again” tour will kick off on April 26, 2024 in Pomona, CA before hitting the Las Vegas Sick New World festival, then will traverse major cities across the country, including New York, San Francisco, Orlando, and Chicago. Tickets for the “Make Acid Great Again” tour are on sale now.

Lords Of Acid ‘Make Acid Great Again’ tour with Praga Khan

04/26 – The Glass House Concert Hall – Pomona, CA

04/27 – Sick New World Festival – Las Vegas, NV

04/28 – The Nile Theater – Mesa, AZ

04/30 – Meow Wolf – Santa Fe, AZ

05/01 – Lowbrow – El Paso, TX

05/02 – Vibes Event Center – San Antonio, TX

05/03 – The Echo Lounge & Music Hall – Dallas, TX

05/04 – Last Concert Café – Houston, TX

05/06 – Chelsea’s Live – Baton Rouge, LA

05/08 – The Abbey – Orlando, FL

05/09 – Culture Room – Fort Lauderdale, FL

05/10 – Orpheum Tampa – Tampa, FL

05/11 – Masquerade Hell – Atlanta, GA

05/12 – The Underground at the Fillmore – Charlotte, NC

05/14 – 9:30 Club – Washington, DC

05/15 – Underground Arts – Philadelphia, PA

05/16 – Brighton Music Hall – Boston, MA

05/17 – Racket – New York, NY

05/18 – S.A.T. – Montreal, QC

05/19 – Lee’s Palace – Toronto, ON

05/21 – The Magic Bag – Ferndale, MI

05/22 – The Vogue – Indianapolis, IN

05/23 – The Rave II – Milwaukee, WI

05/24 – Bottom Lounge – Chicago, IL

05/25 – Varsity Theater – Minneapolis, MN

05/28 – Reelworks – Denver, CO

05/29 – Metro Music Hall – Salt Lake City, UT

05/30 – Neurolux – Boise, ID

05/31 – Hawthorne Theatre – Portland, OR

06/01 – The Showbox – Seattle, WA

06/02 – Commodore Ballroom – Vancouver, BC

06/04 – Wow Hall – Eugene, OR

06/05 – Goldfield Trading Post – Roseville, CA

06/06 – Great American Music Hall – San Francisco, CA

06/07 – Teragram Ballroom – Los Angeles, CA

Source: EBM.gr

04.04.2024 - News: Kaosis continues to pay tribute to childhood and industrial roots with latest single and video featuring Tim Sköld

 
Swedish-born industrial/rock artist Tim Sköld and Kiwi industrial/nü-metal band Kaosis have both demonstrated a propensity for dynamic collaboration, so it’s perhaps only natural that the two would eventually join forces. Kaosis vocalist Xen refers to the appropriately titled “Memory Never Dies” as a celebration of childhood [..]

Source: RE:GEN Mag

04.04.2024 - News: Lords of Acid to embark on North American tour, debuting new lead vocalist, with Praga Khan to perform final solo shows

 
It’s been four years since Lords of Acid was forced to cancel touring plans due to the lockdowns, but now, the masters of sextreme disco are once again set to take on North America with the Make Acid Great Again Tour. As if that weren’t momentous enough, the tour also will see co-founder Praga Khan performing his solo material for what he explains will be the final time [..]

Source: RE:GEN Mag

04.04.2024 - Feature: PREMIERE: Fact Pattern Returns with an apocalyptic love song

If you?'re one of the many used to Fact Pattern?'s blasting industrial metal beats at this point then you might be hard-pressed to discover a track by them that?'s a bit more chill and lenient in its delivery. Rather than rapidly sprinting through a hellfire, we?'re taking a stroll on a hil

Source: EBM.gr

04.04.2024 - News: Re:Mission Entertainment reveals new single and video from Fact Pattern, announcing new full-length album

 
Fact Pattern has been rather busy since the 2021 release of From Where You’re Hiding, delivering several remixes by the likes of Dread Risks, Black Magnet, and Blak Emoji, as well as a series of live performances throughout 2022 and 2023. Now, the Los Angeles industrial/metal act has revealed a new single and music video [..]

Source: RE:GEN Mag

04.04.2024 - Kiss Is Kill back with all new album ‘Anatomy Of Fear’ – Check it out now

The industrial rock project Kiss Is Kill (the solo project of James Chapple) is back...

Source: Side Line

04.04.2024 - EKTOMORF: Vivid Black

Eigentlich hatten EKTOMORF mit „Reborn“ (2021) doch gerade erst den Reset-Knopf gedrückt. Warum „Vivid Black“ keine zwei Jahre später wieder alles auf den Kopf stellt, mag also zunächst verwundern. Ein klassischer Fall von Fanservice, möchte man zunächst meinen, geht der Auslöser doch auf das Oldschool-Set auf dem ROCKHARZ 2022 zurück, wo die überwältigende Resonanz Eindruck hinterließ. Den frisch liebgewonnenen Thrash tauschte Bandkopf Zoltàn Farkas somit gleich wieder aus, auch um den persönlichen Themen des Albums Rechnung zu tragen.

Von Depression, Trauer und Wut erzählt der Shouter, verpackt die dunklen Gedankengänge in ein modern produziertes Nu-Metal-Gewand, das diesmal sogar klagenden Klargesang als zusätzliches Stilmittel für sich entdeckt. Nicht süßlich, sondern verworren und leidend klingt Farkas‘ Stimme in diesen Augenblicken. KORN dürften den Sänger diesbezüglich ebenso inspiriert haben, wie es der Instrumentierung nach SLIPKNOT in „Die“ getan haben.

“Vivid Black” ist vielleicht sogar das düsterste Werk EKTOMORFs
Den simpel-mörderischen Groove der „Destroy“- (2004) und „Instinct“-Ära (2005) lassen EKTOMORF allerdings nicht ohne Zugeständnisse wiederaufleben. „Vivid Black“ wiegt schwer und bedrückend, ist vielleicht sogar das düsterste Werk in der umfassenden Diskografie der Ungarn – obgleich „Never Be The Same Again“ mit seinen MACHINE HEAD-Anleihen ganz gut in diese Ära passen würde.

Letztendlich steht und fällt hiermit auch „Vivid Black“ als Gesamtkonzept. Rohe und dabei doch eingängige Grooves finden wir in Form von „Fade Away“, „I Don’t Belong To You“ oder „You Belong There“ zuhauf. Ist das der Anspruch, können wir uns auch anno 2024 auf EKTOMORF verlassen. Sehnt es uns nach mehr – sei es einem Blick über den Tellerrand oder gar beständige musikalische Evolution -, klopfen wir hingegen an die falsche Tür. Ein wenig schade ist es zwar, dass die Formation den vielversprechenden Pfad des Vorgänger so schnell schon wieder abgebrochen hat, doch dafür wissen wir nun wieder mit Gewissheit, woran wir bei Zoltàn Farkas und seiner Truppe sind. Verbiegen lassen sich EKTOMORF nämlich selbst nach drei Dekaden im Geschäft zu keiner Zeit.

Veröffentlichungstermin: 08.12.2024

Spielzeit: 45:09

Line-Up
Zoltàn Farkas – Vocals, Gitarre
Szebasztián Simon – Gitarre
Csaba Zahorán – Bass
Dániel Szabó – Drums

Produziert von Tue Madsen

Label: AFM Records

Homepage: https://ektomorf.army/
Facebook: https://www.facebook.com/EKTOMORF.official

EKTOMORF “Vivid Black” Tracklist

I’m Your Last Hope (The Rope Around Your Neck) (Video bei YouTube)
Die
Never Be the Same Again
I Don’t Belong to You
Fade Away
You and Me
Vivid Black
The Best of Me
You Belong There
REM

Source: Vampster

04.04.2024 - Death Cult (The Cult): “Ghost Dance”-Songs erscheinen als “Paradise Now” neu auf Vinyl

Vom The Cult-Vorläufer Death Cult gibt es in Kürze eine neue Vinyl-Veröffentlichung namens "Paradise Now". Mehr Infos hier!

Source: Sonic Seducer

04.04.2024 - VICTORIUS: neuer Song “Total T-Rex Terror”

Die Modern Power Metal-Band VICTORIUS hat eine neue Standalone-Single veröffentlicht. “Total T-Rex Terror” gibt es als Lyric-Video bei YouTube zu sehen.

Zuvor veröffentlichte die Gruppe das Album “Dinosaur Warfare Pt. 2 – The Great Ninja War” (2022).

Aktuell befinden sich VICTORIUS im Vorprogramm von WARKINGS auf Tour:
WARKINGS, HAMMER KING, VICTORIUS – Tourdaten 2024 bei vampster.

Source: Vampster

04.04.2024 - NAXEN :: Neues Lyric-Video zum nächsten Album

Die deutsche Black Metal Band NAXEN bereitet sich derzeit auf die Veröffentlichung ihres zweiten Albums mit dem Titel „Descending Into A Deeper Darkness“ vor. Das Album soll am 3. Mai über Vendetta Records erscheinen und die Band hat gerade die erste Single „To Writhe In The Womb Of Night“ veröffentlicht mit dazugehörigem Lyric Video.
https://naxen.bandcamp.com / https://www.facebook.com/NAXENBM/

Sänger und Gitarrist LN kommentiert „To Writhe In The Womb Of Night“ wie folgt: „Es nimmt Elemente des Eröffnungssongs des Albums auf und entwickelt sie weiter. Der Song ist eine Gratwanderung zwischen gewalttätiger Wut und existenzieller Verzweiflung, die den Sound und die Ästhetik von NAXEN repräsentiert und den üblichen Ansatz des depressiven Black Metal neu strukturiert. Auf einer persönlicheren Ebene erinnert mich dieser Song an die Auswirkungen des Umgangs mit Burn-out und lang anhaltenden Depressionen. Das bedeutet, dass man immer wieder dieselben unfreundlichen Gedankengänge wiederholt und immer verzweifelter in seinem persönlichen Leid zu denselben Schlussfolgerungen kommt, während man sich nach der Ruhe sehnt, die nur in der Stille der Nacht zu finden ist. Freut euch, in der Abwesenheit von Licht und Hoffnung!“

 

Source: Amboss-Mag.de

03.04.2024 - CEMETERY SKYLINE :: 1. Song von neuer Band mit Mitgliedern von DT, Insomnium, Amorphis + Sentenced

Eine neue Gothic Metal Band mit bekannten Gesichtern aus Finnland und Schweden veröffentlicht ihren ersten Track „Violent Storm“. CEMETERY SKYLINE, bestehend aus Sänger Mikael Stanne (Dark Tranquillity, The Halo Effect), Gitarrist Markus Vanhala (Insomnium, Omnium Gatherum), Keyboarder Santeri Kallio (Amorphis), Bassist Victor Brandt (Dimmu Borgir, Witchery) sowie Vesa Ranta (Sentence), werden ihr Livedebüt im Sommer in Finnland geben. https://www.facebook.com/cemeteryskylineofficial/
Stream the new single here:
https://CemeterySkyline.lnk.to/ViolentStorm-SingleNe

Info:
„The weather forecast points to a Nordic gothic storm that is rising“, says Markus Vanhala (guitar). “The song mood is highly inspired by the late nightly empty roads of Goth-emburg and their desperate stories of loneliness and getting lost to the unique beautiful misery and sorrow of Nordic gothic.” Mikael Stanne (vocals) adds: “It’s about a built-up frustration and how it can get out of hand, the feeling of helplessness and how it can take over.” Santeri Kallio (keyboards) concludes: “It’s a simple, rocky song that represents the band perfectly.”

 

Source: Amboss-Mag.de

03.04.2024 - News: Seattle turbowave act Dual Analog releases latest S&M-tinged single

 
Chip Roberts and Kurtis Skinner have over the past couple of years been pursuing their own vision of ’80s-inspired electro-tinged glam rock under the moniker of Dual Analog. Today sees the duo revealing the new single, “Slave,” which sees the Seattle turbowave band seemingly exploring S&M themes [..]

Source: RE:GEN Mag

03.04.2024 - Depeche Mode Konzert: Bombe in Köln!

Die Freude auf das heutige Depeche Mode-Konzert in Köln wird wird durch den Fund einer Weltkriegsbombe nahe der Lanxess Arena getrübt. Wir hoffen, dass das Konzert regulär stattfinden kann - alle aktuellen Infos hier!

Source: Sonic Seducer

03.04.2024 - Live Review: Die 80er live - Gelsenkirchen 2024

Veltins Arena, Gelsenkirchen, Germany 23rd March 2024Die 80er live - the biggest 80s Party of the World - with Cutting Crew, Tony Hadley, ABC - Martin Frey, Sandra, Nik Kershaw, Gazebo, Paul Young, Samantha Fox, Alphaville, Holly Johnson No other time was as diverse and colourful in terms of fashion and music as the 80s. Young people wore colourful pants and shirts, parents criticized the hairstyles and the music. Almost 40 years later, these young people have grown up and are without a doubt now criticizing their own children. On this day, over 44,000 fans came to Gelsenkirchen to the Veltins-Arena and celebrated a mega party, just like in Düsseldorf in 2023. On a large stage with huge LED walls, visitors were able to experience some of the stars of that time.

Source: Reflections of Darkness

03.04.2024 - DOOL: dritte Single vom neuen Album “The Shape of Fluidity”

Mit einem dem Titeltrack “The Shape Of Fluidity” stellen DOOL einen weiteren Song aus ihrem kommenden Album vor.  “The Shape of Fluidity” erscheint am 19. April 2024.

“Der Titelsong unseres neuen Albums handelt von dem schmalen Grat zwischen Hoffnungslosigkeit und Hoffnungsgewinn”, erklärt Sängerin Raven van Dorst. “Manchmal hat man das Gefühl, in einem riesigen Meer von Möglichkeiten, Meinungen und Informationen zu ertrinken. Man muss schwimmen, um nicht zu ertrinken. Man will etwas Neues ausprobieren, aber man will auch bei sich selbst bleiben. Es gibt nur einen Weg: Keine Angst haben, den Sprung wagen und sich kopfüber in jede Herausforderung stürzen.

Im Februar teilten DOOL die zweite Single, ein Video zu “Venus In Flames”:

“‘Venus in Flames’ handelt davon, sich von gesellschaftliche Erwartungen zu lösen, Geschlechterrollen auszulöschen und dabei zu lernen, sich selbst zu lieben”, verrät Sängerin Raven van Dorst. “Der Text ist ein laut gesungener innerer Dialog. Regisseur David Fitt hat den Text in bewegte Bilder übersetzt. Es ist auch der Eröffnungstrack unseres neuen Albums ‘The Shape of Fluidity’, in dem die noch schwelende Asche des Alten Platz für etwas Neues und Aufregendes macht. Selbstliebe ist der Schlüssel!”

Als erste Single stellten DOOL ein Lyric-Video zu ‘Hermagorgon’ vor. Raven van Dorst erklärt, warum die Band diesen Song ausgesucht hat:

“Hermagorgon’ war einer der ersten Songs für ‘The Shape of Fluidity’, er gab uns die musikalische Richtung vor. In dem Song geht es darum, Raum zurückzuerobern, aus binären Zwängen auszubrechen und sich der Welt  zu stellen. Das ist etwas, mit dem sich jeder auf seine Weise identifizieren kann. Allerdings ist dies einer der persönlichsten Songs auf dem Album. Er beschreibt die innere Reise, die ich in den letzten Jahren durchgemacht habe. Der Song zeigt auch die Geburt des kollektiven Songwriting-Geistes, auf dem das ganze Album basiert, sowie die Handwerkskunst des Produzenten Magnus Lindberg. Wir haben lange darauf gewartet, dies mit euch zu teilen.”

“The Shape of Fluidity”  entstand in Zusammenarbeit mit Magnus Lindberg und JB van der Wal im belgischen DAFT Studios, Malmedy, das Mastering ist von
Ted Jensen, das Artwork von Valnoir.

DOOL “The Shape of Fluidity” Tracklist
1. Venus in Flames (Video bei YouTube)
2. Self-Dissect
3. The Shape of Fluidity (Audio bei YouTube)
4. Currents
5. Evil in You
6. House of a Thousand Dreams
7. Hermagorgon (Video bei YouTube)
8. Hymn for a Memory Lost
9. The Hand of Creation

Line-up
Raven van Dorst – vocals, guitar
Nick Polak – guitar
Omar Iskandr – guitar
Vincent Kreyder – drums
JB van der Wal – bass guitar

 

Source: Vampster

03.04.2024 - Then Comes Silence – Trickery

Swedish postpunk trio THEN COMES SILENCE serves up seventh album ‘Trickery’ & announces North American tour dates.

Sweden’s Then Comes Silence presents a new serving of their infectious post-punk with their seventh album ‘Trickery’. Released via Metropolis Records, the album was previewed by the singles ‘Like a Hammer’ and ‘Ride or Die’.

The trio will also be bringing their potent sound on the road for a North American tour, which will see them play out in 21 cities across the US and Canada. They will be joined by Vision Video, Aurelio Voltaire and Tears For The Dying.

Formed in Stockholm in 2012, Then Comes Silence is made up of frontman Alex Svenson, drummer Jonas Fransson and guitarist Hugo Zombie (Los Carniceros del Norte) with Svenson originally inspired by frequent touring with A Place To Bury Strangers and an attraction to horror and the occult.

Recorded by Jörgen Wall (Jay-Jay Johanson, The Hellacopters) over three days at Stockholm’s Kapsylen Studio and mixed by Tom van Heesch (Rammstein, Apocalyptica, Backyard Babies), this album was mastered by Svante Forsbäck / Chartmakers (Rammstein, Amaranthe, Ville Valo, The Rasmus, Apocalyptica).

This album celebrates friendship, unity and the feeling of belonging to a group, a tribe. Being a part of what most people would call the goth and post-punk  community is, according to the band, a great privilege.

Of course, there are dark sides to everything, but after being on the road and meeting people from the music scene for so many years, the band have experienced a caring and welcoming community. Old and young. Some with a similar background and some just for the love of the music and the culture that comes with the lifestyle.  

“No one is free from apprehension and fear. Everyone feels some kind of alienation in certain degrees. You might often think you need to camouflage yourself to be part of a context. Make a change to fit in the group. The need for friendship is strong so you adapt. Maybe not always the way you hoped. But then…  there are moments when we unite and harmonize with other people and feel an incredible community together. That feeling is priceless and a blessing. Friendship is love. It is important and worth fighting for,” says Alex Svenson.

Following up their 2022 album ‘Hunger’, released via Nexilis Records / Schubert Music (Europe) and Metropolis Records (North America), these sessions capture the heart and essence of alternative rock. With electronic elements essential to the new recordings, ‘Trickery’ is also a salute to punk music, to which Then Comes Silence traces their roots.

After debuting with their eponymous album in 2012, Then Comes Silence put out two more albums before releasing ‘Blood’ via Nuclear Blast in 2016. Their subsequent ‘Machine’ album was jointly released via Oblivion/SPV and Metropolis Records in 2020.

Then Comes Silence has toured and played live with The Fields of the Nephilim, The Chameleons, A Place To Bury Strangers, The Bellwether Syndicate and Vision Video, as well as performing at Wave Gotik Treffen, M’era Luna, Amphi Festival, Castle Party and W-Festival.

As of April 5, the ‘Trickery’ album will be available on vinyl and CD. It will also be released digitally everywhere, including Apple Music, Spotify and Bandcamp. As for their upcoming North American live dates, tour tickets can be ordered now.

CREDITS
Music & Lyrics by Alex Svenson 
Published by HaHa Musikförlag
Alex Svenson – vocals, bass, synthesizer
Jonas Fransson – drums
Hugo Zombie – guitar
‘Like a Hammer’ video directed by Johnny Nattsjö & D.K. Griftegaard
‘Ride or Die’ video directed by Gözde Duzer & Then Comes Silence
From ‘Trickery’ album, released via Metropolis Records

TOUR DATES
April 20 – Parsippany, NJ @ Dark Force Fest
April 21 – Pittsburgh, PA @ Cattivo  *
April 23 – Rochester, NY @ Photo City Music Hall  *
April 24 – Brattleboro, VT @ Stone Church *
April 25 – Boston, MA @ Sonia  *
April 26 – Lewiston, ME @ L/A Arts  *
April 27 – Montreal, QC @ Bar Le Ritz PDB  **
April 28 – Toronto , ON @ Velvet Underground  **
April 30 – Cleveland, OH @ Beachland Ballroom  *
May I – Grand Rapids, MI @ Pyramid Scheme  *
May 2 – Chicago IL @ Subterranean  **
May 3 – St. Louis. MO @ The Crack Fox  **
May 4 – Dubuque, LA @ Fox Den Motel  *
May 5- Milwaukee, WI @ The Vivarium  *
May 6 – Minneapolis, MN @ Green Room  *
May 7 – Kansas City, MO @ Recordbar  *
May 8 – Louisville, KY @ Art Sanctuary  *
May 9 – Detroit, MI @ Smalls  ***
May 10 – Baltimore, MD @ Metro Gallery  ***
May 11 – Hamden, CT @ Space Ballroom  ***
May 12 – TBA  ***

 

‘Trickery’ album pre-order https://ingrv.es/trickery-fqf-x 
Bandcamp  https://thencomessilence.bandcamp.com/album/trickery
Spotify  https://open.spotify.com/album/71QK4BTYKDJhRikU3atT5k
Apple Music  https://music.apple.com/us/album/trickery/1729498261
‘Like a Hammer’  https://youtu.be/WgWY_uxUY3E
Spotify  https://open.spotify.com/track/19YKbuxak9CbH243qi5sx1
‘Ride or Die’ single order  https://ingrv.es/ride-or-die-qgn-r
Spotify  https://open.spotify.com/track/5agIKjR4n7nKgly1zigrli
Tour tickets  https://thencomessilence.eu/index.php/tour

 

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Source: ElectroWelt.com

03.04.2024 - News: Lip Critic announces details of upcoming full-length debut, releasing fourth single and music video

  As the New York City electro/punk band’s debut album approaches its release date, Lip Critic has unveiled its fourth single, titled “In the Wawa (Convinced I’m a God).” The track and its accompanying video sees the band continuing to address the state of the modern world, touching on excess consumption, which results in isolation […]

Source: EBM.gr

03.04.2024 - WHILE SHE SLEEPS: Self Hell

Die Veränderung war unausweichlich: Nachdem WHILE SHE SLEEPS den von ihren Fans so liebgewonnenen Trademarks auf dem sonst durchaus guten „Sleeps Society“ (2021) kaum neue Impulse hinzuaddieren konnten, musste schlicht etwas passieren. Sich des charakteristischen Sounds über weite Strecken aber gleich vollkommen zu entledigen, dürfte bei den wenigsten ihrer Anhänger:innen auf dem Wunschzettel gestanden haben. Womit wir auch gleich bei der Krux sind: „Self Hell“ ist zumindest in dieser Hinsicht ein mutiges Werk, das sich im Streben nach Massentauglichkeit aber mehr als nur einmal verrennt.

Wir meinen dabei nicht einmal die beiden instrumentalen Ambient-Stücke „No Feeling Is Final“ sowie „Out Of Blue“, die mehr als Interludes denn vollwertige Songs fungieren, aber zumindest als Tapetenwechsel zwischendurch ihren Zweck erfüllen. Vielmehr ist es die Abkehr von ehemaligen Stützpfeilern des eigenen Sounds, die uns Kopfzerbrechen bereitet: die individuelle Leadgitarre Mat Welshs, die unverkennbaren Refrains, das packende Riffing – all das findet sich auf „Self Hell“ nur noch punktuell wieder, wohingegen die Antithese eben jenes Ansatzes im hyperaktiven Titeltrack vorgelebt wird.

Am stärksten sind WHILE SHE SLEEPS, wenn sie sich auf ihr eigenes Vermächtnis zurückbesinnen
Simpel, ohne große Finesse, aber mit umso mehr Groove will „Self Hell“ aufrütteln, nur um mit dem einfallslosen Refrain jegliches Wohlwollen direkt wieder zu verspielen. Ähnlich mager sieht es in „Leave Me Alone“ aus, wo ebenfalls ein und derselbe Satz endlos oft aneinandergereiht wird und durch Synthesizer sowie gerade so zweckmäßigem Sprechgesang als Gegengewicht kaum aufgewogen wird.

Am stärksten sind die Briten folglich immer dann, wenn sie sich auf ihr eigenes Vermächtnis zurückbesinnen, ohne jedoch den Blick über den Tellerrand zu scheuen. „Wildfire“ schmückt das rockende Fundament durch präsente Leads aus, nachdem das starke „Rainbows“ bereits den ureigenen Bandsound erfolgreich in ein strafferes Gewand gekleidet hatte. Selbst ein entspannter Alternative-Rocksong wie „Dopesick“ zeichnet sich dank Mat Welsh und Sean Long durch seine Momente aus, die aber nie die Brillanz des Highlights „To The Flowers“ erreichen. Dass der Song eigentlich erst durch das fantastische Musikvideo komplettiert wird und überdies durch den zu diffusen Mix zurückgehalten wird, nimmt den Stück kaum von seiner emotionalen Tiefe.

“Self Hell” hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck
Hier zeigt sich dann auch, dass WHILE SHE SLEEPS eigentlich nichts von ihrem Talent eingebüßt haben. Der Fokus scheint im Jahr 2024 nur ein anderer zu sein: sich neu zu erfinden, sich nicht zu wiederholen und dabei natürlich eine möglichst große Hörerschaft mitzunehmen. Über kurz oder lang war dieser Schritt ohnehin unausweichlich, wenngleich „Self Hell“ als Gesamtwerk noch nicht so recht weiß, wo es denn letztendlich stehen möchte. Ein bisschen was für jeden, aber kaum ein vollwertiges Angebot für ein bestimmtes Lager: Das Quintett wagt mit Album Nummer sechs einen wichtigen Zwischenschritt, der uns genau aus jenem Grund jedoch zwiegespalten zurücklässt.

Veröffentlichungstermin: 29.03.2024

Spielzeit: 45:09

Line-Up
Lawrence Taylor – Vocals
Mat Welsh – Guitars, Vocals, Piano
Sean Long – Guitars, Vocals, Synth
Aaran McKenzie – Bass, Vocals
Adam Savage – Drums, Piano

Produziert von Carl Bown, Sean Long und Matt Colton (Mastering)

Label: Spinefarm Records

Homepage: https://whileshesleeps.com/
Facebook: https://www.facebook.com/whileshesleeps/

WHILE SHE SLEEPS “Self Hell” Tracklist

Peace Of Mind
Leave Me Alone (Video bei YouTube)
Rainbows
Self Hell (Video bei YouTube)
Wildifre
No Feeling Is Final
Dopesick
Down (Video bei YouTube)
To The Flowers (Video bei YouTube)
Out Of The Blue
Enemy Mentality
Radical Hatred / Radical Love

Source: Vampster

03.04.2024 - Ultravox musician Chris Cross dies aged 71

(Photo by Brian Griffin) Ultravox member Chris Cross, whose real name is Chris Allen, died...

Source: Side Line