News
26.10.2026 - WOLVES IN THE THRONE ROOM: Estuary
Kinder, wie die Zeit vergeht! Reisen wir ein wenig zurück – ins Jahr 2006. Während ich mitten im Martyrium meiner Ausbildung zum Tischlergesellen steckte, erblickte das Debütalbum „Diadem of 12 Stars“ der Washingtoner Newcomerband WOLVES IN THE THRONE ROOM das Licht der Welt. Bereits damals überwiegend gute Kritiken sammelnd beschrieb das Erscheinen dieser Platte den Beginn von etwas Großartigem. Ein Jahr später gelang es der Band um die Gebrüder Weaver mit dem Album „Two Hunters“ international für Aufsehen zu sorgen. Zwei Dekaden sind seitdem ins Land gegangen und WOLVES IN THE THRONE ROOM beglückten die Szene seither mit insgesamt fünf weiteren Alben.
Mit jeder Neuerscheinung gelang es dem Gespann, sich stets neu zu entdecken und trotzdem dem eigenen Stil, der so unverwechselbar wie einmalig ist, immer treu zu bleiben. Jede Platte bringt Überraschungen mit sich, jede Scheibe ist neu, und doch hört man mit jedem Longplayer, dass hier die Könige des Genres am Schaffen waren.
Und nun warten die ‚Wölfe im Thronsaal‘ mit neuem Material auf. „Estuary“ heißt das neue Werk, welches sich in seinen sechs Songs mit einer/unserer Welt in 1000 Jahren auseinandersetzt. Wer SciFi erwartet, wird jedoch enttäuscht, denn allzu optimistisch sind die Prognosen von WOLVES IN THE THRONE ROOM die Zukunft der Menschheit betreffend nicht.
Ein postapokalyptisches Szenario ist der Grundstein des Albums
Leadsänger Nathan Weaver kommentiert: „Unser neues Album ‚Estuary‘ spielt 1.000 Jahre in der Zukunft, nach dem Untergang der Zivilisation. Die Vorstellung, dass die Menschheit von der Erde verschwindet und die Natur sich alles zurückerobert, hat mich schon immer mit einer großen Ruhe erfüllt. Ich träume davon, in dieser Umgebung ganz allein zu sein und absolute Stille und Frieden zu erleben. Das war schon immer ein wiederkehrendes Thema in der Musik von Wolves, aber bei ‚Estuary‘ steht es im Vordergrund.“ Na, Prost Mahlzeit!
Musikalisch fährt die Band schwere Geschütze auf
Gewohnt experimentierfreudig ging man im bandeigenen Owl Lodge Studio in Olympia, Washington, zu Werke. Das Schlagzeug hingegen wurde von Nicholas Wilbur im „The Unknown“ (einer umgebauten ehemaligen Kirche in Anacortes, Washington) eingespielt.
Beim Opener und ersten der sechs Titel muss man sich nicht erst auf ein langes Intro einlassen, sondern wird sofort von der den ganzen Song über immer wiederkehrenden, durch epische Gitarrenwände erzeugten, Melodie gefesselt.
Erdrückende, sehr basslastige Gitarrensalven rauschen über den Zuhörer dahin – eines der Markenzeichen von „Estuary“.
Man erkennt einen Hauch von Gothic-Einflüssen und, ganz markant, auch Industrial-Klänge
Vor allem im Song „Foretold in Reflections“ treten diese Töne majestätisch, erhaben und beinahe erdrückend in den Vordergrund und lassen den Zuhörer, sich winzig klein vorkommend, mit offen stehenden Mund zurück.
Der Titel „Ghosts Among the Obelisks“ hingegen beginnt beinahe epochal, wird rasend schnell, verliert sich in der zweiten Hälfte in umwerfenden Melodien und endet auf der letzen Minute mit verstörend gruseligen Synth-Tönen. Vor allem dieser Track ist typisch für WOLVES IN THE THRONE ROOM, welchen ich auch als Anspieltipp dieses Albums nennen würde. Da ist einfach alles drin!
Alles in allem ist WOLVES IN THE THRONE ROOM mit „Estuary“ wieder ein ganz großer Coup gelungen. Nicht, dass man es anders erwartet hätte, denn Qualität liefert die Band seit nunmehr zwei Dekaden überaus zuverlässig – und doch steht man niemals still und entwickelt sich stets weiter.
Auch der achte Longplayer der Bandgeschichte ist von Anfang bis Ende durchdacht
Dennoch kommt das Werk komplex genug daher, um den einzigartigen Stil der Band unverkennbar zu unterstreichen. Die Wölfe befinden sich nicht nur im Thronsaal, sondern besetzen, als Könige des Amerikanischen Black Metals, den Thron selbst. „Estuary“ beweist einmal mehr, warum sich an dieser Rolle seit 20 Jahren nichts ändert und auch nichts ändern wird. Unbedingt reinhören!
VÖ: 23. Oktober 2026
Gesamtspielzeit: 48:27
Line-Up
Nathan Weaver – lead vocals, guitar
Aaron Weaver – drums, synths, voice
Kody Keyworth – vocals, guitar
Galen Baudhuin – bass guitar, vocals
Label: Century Media Records
Homepage: https://wittr.com/
Facebook: https://www.facebook.com/wolvesinthethroneroom
Instagram: https://www.instagram.com/wittrofficial/
WOLVES IN THE THRONE ROOM „Estuary“ Tracklist
Estuary (07:07)
Knights of Tiamat (08:37)
Foretold in Reflections (09:54)
The Orca Cliffs (07:53)
Ghosts Among the Obelisks (08:41)
Wretched Spirits, Land of the Light (06:14)
WOLVES IN THE THRONE ROOM Tourdaten 2026
21.10.26 (GR) Athens – KYTTARO
23.10.26 (DE) Leipzig – UT Connewitz
24.10.26 (NL) Maastricht – Samhain Festival
25.10.26 (BE) Bruges – Bruges is Doomed
26.10.26 (DE) Hamburg – Übel & Gefährlich
27.10.26 (DE) Berlin – Hole 44
28.10.26 (DE) Essen – Turock
29.10.26 (DE) Munich – Backstage – Halle
30.10.26 (DE) Stuttgart – Im Wizemann
31.10.26 (CZ) Prague – Futurum
01.11.26 (AT) Vienna – Simm City
03.11.26 (PL) Krakow – Hype Park
04.11.26 (HR) Zagreb – MoÄ�vara
05.11.26 (IT) Milano – Legend Club
06.11.26 (CH) Aarau – Kiff
07.11.26 (FR) Vauréal – Le Forum
08.11.26 (UK) Manchester – Damnation Festival
09.11.26 (UK) London – O2 Academy Islington
11.11.26 (DK) Copenhagen – Pumpehuset
12.11.26 (SE) Stockholm – Slaktkyrkan
13.11.26 (SE) Gothenburg – Momentum (w/ Rotting Christ)
14.11.26 (NO) Oslo – John Dee
Source: Vampster
26.10.2026 - IN VERSE: neue Alternative Metal Single „Nostalgia“ aus Madrid mitsamt Video-Clip

Die Alternative Metal-Band IN VERSE hat mit „Nostalgia“ eine neue Single mitsamt Video-Clip veröffentlicht. Der Song folgt einer Reihe von Singles nach, welche die Spanier aus Madrid in den letzten Monaten veröffentlicht haben.
IN VERSE Line-Up:
Pura Gómez (vocals)
Javier Peláez (guitars)
Daniel de Don Pablos (bass)
Erik Clemente (drums)
IN VERSE „Nostalgia“ (Video bei YouTube)
Source: Vampster
26.10.2026 - GOATBURNER: Video-Clip von neuer Grindcore / Death Metal Compilation-EP „Time of Danger“ und Tour mit NAPALM DEATH

Die Grindcore / Death Metal-Band GOATBURNER hat mit „Leaf Blower “ einen Video-Clip ihrer aktuellen Compilation-EP „Time of Danger“ veröffentlicht. Auf der Scheibe finden sich Songs, die auf der 2018er-Debüt-EP „Time to Burn“ und auf der 2022er-EP „Danger“ zu finden sind. Die Songs wurden jedoch von Keijo Niinimaa neu gemastert.
„Time of Danger“, das mit einem Cover-Artwork von Drummer Jaakko „Spider“ Forsman ausgetattet wurde, ist am 9. Oktober 2026 via Time To Kill Records erschienen.
GOATBURNER Line-Up:
Keijo „Kaos“ Niinimaa – guitar, „bass“, vocals
Jaakko „Spider“ Forsman – drums
GOATBURNER „Time of Danger“ Tracklist
1. Lights Out
2. Leaf Blower (Video bei YouTube)
3. Brutal Awakening (Audio bei YouTube)
4. Melting Misery
5. Suffocating
6. Scorched
Tourdaten 2026 NAPALM DEATH, MASTER, BRAT, GOATBURNER
06.11 – Nürnberg, Germany – Löwensaal
07.11 – Flensburg, Germany – Roxy
08.11 – Copenhagen, Denmark – Pumpehuset
09.11 – Stockholm, Sweden – Kollektivet Livet
11.11 – Oslo, Norway – Vulkan
13.11 – Helsinki, Finland – Korjaamo
14.11 – Jyväskylä, Finland – Lutakko
15.11 – Tampere, Finland – Olympia
17.11 – Tallinn, Estonia – Paavli Kultuurivabrik
18.11 – Riga, Latvia – SpÄ“lÄ“t Concert Hall
19.11 – Vilnius, Lithuania – Loftas
20.11 – Kraków, Poland – Hype Park
21.11 – JaromÄ›ř, Czech Republic – NároÄ�ák Hudební Klub
24.11 – Bucharest, Romania
26.11 – Thessaloniki, Greece – WE
27.11 – Athens, Greece – Gagarin 205
28.11 – Sofia, Bulgaria – Studio Orfei
29.11 – Sofia, Bulgaria – Orfey Myuzik
01.12 – Ljubljana, Slovenia – CvetliÄ�arna
02.12 – Bologna, Italy – Locomotiv Club
03.12 – Aarau, Switzerland – KIFF
04.12 – Lindau, Germany – Club Vaudeville
06.12 – Utrecht, Netherlands – TivoliVredenburg
Source: Vampster
26.10.2026 - MONASTERY: neues Death Metal Album „Revenge is Mine“ aus Ungarn

Mit „Revenge is Mine“ wird am 6. November 2026 via Art Gates Records das neue Album der Death Metal-Band MONASTERY erscheinen. Es ist das sechste Album der Ungarn, deren Ursprung Anfang der 90er-Jahre zurückreicht. Gemixt und gemastert wurde das Album von Christian Donaldson (CRYPTOPSY). Vorab gibt es mit „I Woke Dead“ einen Video-Clip.
MONASTERY Line-Up:
Róbert „Billy“ Kovács – Drums
Roland Kovács – Vocals
Ferenc Tóth „Hufi“ – Guitars
Krisztián Tóth – Guitars
Attila Németh – Bass
MONASTERY „Revenge is Mine“ Tracklist
01 Chase the Heretic
02 Kingdom of Rot
03 My Own Monastery
04 I Woke Dead (Video bei YouTube)
05 Strangled in Torture
06 The Last Bell
07 Fall Apart
08 Divine Damnation
Source: Vampster
26.10.2026 - SNAKE MOUNTAIN REVIVAL: Video-Clip vom neuen Psychedelic Rock Album „The Divide“

Die Psychedelic Rock-Band SNAKE MOUNTAIN REVIVAL hat mit „Main Line“ einen Video-Clip ihres neuen Albums „The Divide“ veröffentlicht. Es ist nach „Everything Is Sight“ (2021) das zweite Album der US-Amerikaner und ist am 23. Oktober 2026 via Ripple Music erschienen.
SNAKE MOUNTAIN REVIVAL Line-Up:
Ryan Chandler – Vocals & Bass
George Spellman – Guitar
Josh Woodhouse – Drums
SNAKE MOUNTAIN REVIVAL „The Divide“ Tracklist
1. The Divide (Audio bei Bandcamp)
2. Prowler (Audio bei Bandcamp)
3. Grifter’s Paradise
4. Main Line (Video bei YouTube)
5. The House of Zeal
6. Conjuror
7. At First Sight
8. On The Verge
9. The Other Way
Source: Vampster
