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18.03.2026 - LAMB OF GOD: Into Oblivion
Es ist eigentlich ein unbedeutender ein Nebenkriegsschauplatz und trotzdem bestimmt es den Diskurs: Mit ihrem zehnten Studioalbum verpassen sich LAMB OF GOD ein kleines Makeover. Steril, kalt und modern wirkt das überarbeitete Bandlogo, das „Into Oblivion“ ziert. Ein wenig erinnert uns das Design an die DARK TRANQUILLITY der 2000er Jahre, als Layout-Künstler Niklas Sundin gerade seine abstrakt-futuristische Phase durchlebte.
Aber wird das auch der US-amerikanischen Metal-Größe gerecht, deren klassischer Schriftzug bei aller Simplizität doch unverkennbar war? Immerhin versinken LAMB OF GOD nicht sofort in Beliebigkeit. Die Rhythmussektion arbeitet weiterhin präzise wie ein Uhrwerk, was folglich in diesem schwer nachzuahmenden Groove resultiert, der die Band auch 2026 noch auszeichnet. Federführend sei hier Art Cruz zu nennen, dessen Drumming den starken Titeltrack mit einigen Details ausschmückt und seinen eigenen Fahrplan bis zum Schluss beibehält. Nachteil dieser letztgenannten Konsequenz: Eine gewisse Monotonie ist über die komplette Spielzeit nicht zu vermeiden, zumal die Breakdowns oft nach demselben Muster gestrickt sind.
LAMB OF GOD setzen auf vertraute Strukturen, eingängiges Riffing und etwas Monotonie
Die Thrash-Wurzeln des Subgenres treten derweil im flotten „Parasocial Christ“ zu Tage und lassen sich überdies in „St. Catherine’s Wheel“ sowie „The Killing Floor“ ausmachen. Roh sowie massiv präsentiert sich zunächst das malmende „Sepsis“, bevor der Track zur Halbzeit an Tempo gewinnt. Schnell fällt auf, dass LAMB OF GOD beim Songwriting auf vertraute Strukturen setzen, das für gewöhnlich eingängige Riffing jedoch wenig abwechslungsreich gestalten.
Immer mittendrin finden wir Randy Blythe, dessen mächtige Vocals nichts von ihrer einschüchternden Dominanz eingebüßt haben, doch im hohen Bereich die frühere Variabilität nicht ganz erreichen. Dass der Frontmann sich mit dem Klargesang in „El Vacío“ breiter aufstellen will, ist darüber hinaus löblich, wenngleich der zurückgenommene Track als Zäsur vielleicht ein wenig zu früh kommt und so den anfänglichen Schwung ausbremst.
In der zweiten Hälfte büßt „Into Oblivion“ an Dringlichkeit ein
All diese kleinen Makel führen letztendlich dazu, dass „Into Oblivion“ in der zweiten Hälfte seine Dringlichkeit zusehends verliert. Zwar vermeiden LAMB OF GOD durch effiziente Arrangements größere Längen, doch auf markante Höhepunkte müssen wir im Gegenzug gleichermaßen verzichten.
Immerhin: Spaß macht uns das insgesamt kurzweilige Werk durchaus, dem es grundsätzlich an Qualität nicht mangelt. Nur in Erinnerung bleiben uns die einzelnen, an und für sich guten Stücke am Ende dieser 39 Minuten ebenfalls nicht – ein verschmitzter Verweis auf den Titel böte sich an, wenn da nicht das neue Bandlogo wäre, welches dem ambivalenten Dasein des Albums tatsächlich noch das passende, leidlich aussagekräftige Gesicht gibt.
Veröffentlichungstermin: 13.03.2026
Spielzeit: 39:16
Line-Up
Randy Blythe – Vocals
Mark Morton – Gitarre
Willie Adler – Gitarre
John Campbell – Bass
Art Cruz – Drums
Produziert von Josh Wilbur
Label: Century Media
Homepage: https://www.lamb-of-god.com/
Facebook: https://www.facebook.com/lambofgod/
Instagram: https://www.instagram.com/iprevailband/
LAMB OF GOD “Into Oblivion” Tracklist
Into Oblivion (Video bei YouTube)
Parasocial Christ (Video bei YouTube)
Sepsis (Video bei YouTube)
The Killing Floor
El Vacío
St. Catherine’s Wheel (Video bei YouTube)
Blunt Force Blues (Video bei YouTube)
Bully
A Thousand Years
Devise/Destroy
Source: Vampster
18.03.2026 - Malaria!-Sängerin Bettina Köster ist tot

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Source: Sonic Seducer
18.03.2026 - GOZU: neues Album „Gozu VI“ im Mai 2026

Fuzz Rock aus Boston: Am 15. Mai 2026 bringen GOZU ihr neues Album „Gozu VI“ raus.
„Wir wollten etwas machen, das Menschen bewegt und einen Nerv trifft“, sagt Marc Gaffney, Sänger und Gitarrist von GOZU, über die Entstehung des sechsten Studioalbums der Band. „Während des Schreibens war ich emotional ziemlich angegriffen. In den vergangenen zwei Jahren habe ich mehr Gitarre gespielt als je zuvor. Ich ging zur Arbeit, ins Fitnessstudio, kam nach Hause, aß etwas und spielte dann Gitarre, bis ich ins Bett ging.“
Wie das Resultat seiner Mühen klingt, verrät die erste Single „Banacek“:
GOZU „Gozu VI“ Tracklist & Cover
1. Corinthian Leatherface
2. Midnight Express
3. Killer Khan
4. Corner Lariot
5. Banacek! (Video bei YouTube)
6. They Did Know Karate
7. Gimme The Lute
8. Corvette Summer
GOZU Line-up:
Marc Gaffney – vocals, guitars
Joseph Grotto – bass
Doug Sherman – lead guitar
Seth Botos – drums
Source: Vampster
18.03.2026 - Bettina Köster (1959–2026) – Die Stimme von Malaria! ist verstummt

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Source: MedienKonverter
18.03.2026 - Dominum: Neues Album „Night Is Calling“ angekündigt

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Source: Sonic Seducer
