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29.07.2025 - WISDOM TOOTH FESTIVAL 2025: Der Festivalbericht

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Freitag, 11. Juli 2025
Flötenkids Witchking The Prophecy 23 Waidmann Stillbirth Scarlet Fall Rauhbein Enraged Monkeys Grave Digger Backstabbed Groza

Samstag, 12. Juli 2025
Die Tapeten Witchbound Arkham Circle Plume Nojow Defocus Untamed Varg Legacy Reborn The Butcher Sisters Van Schelln Waves Like Walls

Fazit / Impressionen

„Es mangelt nie an Bands, sondern an Leuten, die ihre Zeit und ihr Herzblut investieren.“ Voller Anerkennung, aber auch mit leicht mahnendem Unterton bringt BACKSTABBED-Shouter Maximilian eine der größten Herausforderungen der Szene auf den Punkt. Dass es an exakt solchem Engagement im beschaulichen Bissingen keineswegs mangelt, durfte der Frontmann im Laufe des Tages bereits feststellen. Nicht umsonst kehren auch wir nun schon zum dritten Mal in die schwäbische Gemeinde zurück, wo im Hochsteiner Wildbachstadion alljährlich die Fußballtore gegen eine Open-Air-Stage getauscht werden.

Als selbstverständlich hinnehmen darf man ein solches Event indes nicht – auch das WISDOM TOOTH FESTIVAL kann seinen Idealismus nur auf solidem Fundament errichten: Um den Künstler:innen eine Bühne geben zu können; um die lokale Musikkultur zu fördern, braucht es einen soliden Plan und natürlich ein klar definiertes Publikum. Für die Veranstalter des „Tooth Fairy“-Vereins ist derweil gerade der letzte Punkt kaum verhandelbar: Das eigene Festival mag eine Szene-Veranstaltung sein, bei der sich Rock und Metal die Klinke in die Hand geben, gleichzeitig ist es jedoch auch ein Ort für die ganze Familie.

Freitag, 11. Juli 2025
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Dementsprechend bunt und quirlig präsentiert sich das Infield an diesem Wochenende, wo Biker-Gangs spontan die Crowdsurf-Logistik in die Hand nehmen und fortan neben zahlreichen gestandenen Metalheads auch dutzenden euphorischen Kids den Weg über den Wellenbrecher ermöglichen. Die DNA des Festivals bleibt somit unberührt, während kleinere Veränderungen und kluge Optimierungen das Besuchererlebnis noch angenehmer gestalten als im Vorjahr.

Das beginnt mit der Campingfläche, die nun wieder unmittelbar an das eigentliche Veranstaltungsgelände angrenzen kann, und setzt sich in zusätzlichen Schattenplätzen sowie dem überarbeiteten Programmablauf fort. Die sengende Mittagshitze der vergangenen Jahre umgeht das WISDOM TOOTH FESTIVAL kurzerhand durch seinen späteren Beginn, während etwaiger Leerlauf durch einen nahezu nahtlosen Betrieb auf zwei Bühnen minimiert werden soll. Auf diese Weise gibt es sogar mehr Programm in kürzerer Zeit, da auf der kleineren Babytooth-Stage im vorgeschalteten Biergarten immer dann Betrieb herrscht, wenn auf der Hauptbühne gerade der Changeover stattfindet.

Das WISDOM TOOTH FESTIVAL optimiert an den richtigen Stellen und lässt Bewährtes unverändert

Abseits der Musik bleibt glücklicherweise alles beim Alten: Die Mobiltoiletten sind sauber, die Getränkepreise fair und das Essensangebot von Kaffee und Kuchen über Spezialitäten vom Grill bis hin zu Käsespätzle und schmackhafter Pizza durchaus vielseitig – selbst glutenfreie und vegane Optionen stehen zur Auswahl. Eine gute Grundlage ist somit sicher, egal ob das nächste Ziel nun Bar oder Main Stage heißt, wo an diesem Wochenende noch die Headliner GRAVE DIGGER und TBS zu sehen sein werden, nun aber erstmal verträglichere Klänge den Anfang machen sollen.

FLÖTENKIDS
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Zugegeben: Verträglich – und das kann so manches Elternteil sicherlich attestieren – mag gerade bei der Block- bzw. Querflöte sicherlich ein streitbares Attribut sein. In den richtigen Händen hingegen lernen zumindest wir den Klang des Instruments gern zu schätzen. Dass die Musikschule Wertingen gleich mehr als ein Dutzend solcher Paare hervorgebracht hat, kommt nun dem WISDOM TOOTH FESTIVAL zugute. Wie schon im Vorjahr dürfen die Nachwuchsmusiker:innen, die von Schlagzeug und Keyboard begleitet werden, das Open Air eröffnen, wobei sich den Auftakt weder die stolzen Eltern noch die früh angereisten Metalheads entgehen lassen.

In Medley-Form besucht „Hänschen klein“ erst „Old MacDonald’s Farm“, um dann einer „Vogelhochzeit“ beizuwohnen. Für die passenden Special Effects wiederum sorgt die Bühnensecurity der „Grabenschlampen“, die mit einer portablen Maschine ein Meer von Seifenblasen aufsteigen lässt. Dass sich das Infield noch dazu zu einem Ständchen hinreißen lässt, um einer kleinen Nachwuchsmusikerin den Geburtstag zu versüßen, schenkt dem Auftakt auf der großen Bühne darüber hinaus einen herzerwärmenden Höhepunkt.

WITCHKING
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Die schwarzen Kapuzen und das bleich geschminkte Gesicht des Frontmanns passen eigentlich so gar nicht zum sonnigen Wetter in Bissingen. Die Präsenz ihres Namenpaten lassen uns WITCHKING auf der Babytooth Stage dennoch umgehend spüren. Ein Windstoß bläst direkt zum Auftakt eines der Banner von der Bühne, welche das Konterfei des Hexenkönigs von Angmar zieren.

Dem Chef der Nazgûl widmet das Quartett im selbstbetitelten „Witchking“ gar einen ganzen Song: Das „Herr der Ringe“-Universum Tolkiens eignet sich schließlich auch für düstere Klänge ganz hervorragend. Überwiegend im Midtempo angesiedelt erwecken WITCHKING einen bedrohlich-unheilschwangeren Eindruck, indem sie atmosphärischen Black Metal durch einen Hauch Epik anreichern. Untypisch mag der rohe bis kehlige Gesang sein, der uns nach anfänglicher Skepsis kurioserweise plötzlich doch reizvoll erscheint.

Mit frostigen Klängen trotzden WITCHKING den sommerlichen Temperaturen

Dass die geheimnisvolle Band – in den weitläufigen Auen des Internets blieben WITCHKING bis zur heutigen Festivalshow selbst Saurons Auge verborgen – ihr Potenzial zu später Stunde wohl besser hätte entfalten können, lässt sich nicht leugnen. Den sommerlichen Temperaturen trotzt man auf den Brettern dafür mit stoischer Ruhe und frostigen Klängen.

Fotogalerie: WITCHKING

THE PROPHECY 23
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Zum Glück sind THE PROPHECY 23 flexibel: Auch mit 15 Minuten Verspätung liefert der Blick auf die Uhr dieselbe Erkenntnis: Wenn die Thrash Metal-Band aufspielt, ist es „Mosh O’Clock“. Den brandneuen Track des kommenden Studioalbums weiht man auf dem WISDOM TOOTH FESTIVAL schließlich mit einem Circle Pit ein, nachdem man zuvor noch einige kleinere technische Komplikationen aushalten musste.

Vorwürfe machen kann man hierbei weder Band noch Festival: Aufgrund einer LKW-Panne konnte man die PA nur in allerletzter Sekunde und in eingeschränktem Umfang einrichten. Dass es also im Opener „From The Basement To The Pit” zu einer kurzen Unterbrechung kommt, trübt die Stimmung auf dem Infield mitnichten. Im Gegenteil, tobt sich ein hartgesottener Kern vor den Brettern nahezu unentwegt aus, so dass es schließlich sogar Shouter Luca zur Wall of Death in die Menge zieht.

Feucht-fröhlich wird es mit THE PROPHECY 23 auch auf dem WISDOM TOOTH FESTIVAL

Allein die wenigen klar gesungenen Passagen treffen im Verlauf des Sets nicht immer gänzlich ins Schwarze, weshalb das Motto „No Deep Talks, Just Drinks” durchaus gelegen kommt: Mit einem kühlen Blonden in der Hand erschließt sich das unverkrampfte Erfolgsrezept der Band fast von alleine, weshalb wir uns zum abgezockten Sound des Quintetts wahlweise in den Moshpit oder möglicherweise sogar aufs Skateboard schwingen möchten – wenn wir denn nur wüssten, wie das geht.

Fotogalerie: THE PROPHECY 23

WAIDMANN
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Überwiegend regional geht’s indes auf der Nebenbühne zu, wo sich mit WAIDMANN ein weiterer Vertreter der hiesigen Musik-Szene ankündigt. Unsere anfängliche Skepsis – Deutschrock ist ehrlicherweise weniger unser Metier – verfliegt dabei schnell. Zwar kommt das Quintett textlich nicht gänzlich ohne Klischees aus, doch holen uns dafür die positiven Botschaften und insbesondere das leidenschaftliche Auftreten der Band schon nach den ersten Takten ab.

Sänger Manu hält es in der Folge nicht mal einen Song lang auf der Bühne, bevor er den anfänglichen Berührungsängsten der Zuschauer:innen zuvorkommt und selbst die Distanz überbrückt. Das Mikro funktioniert glücklicherweise auch einige Meter vor der Babytooth-Stage noch ausgezeichnet, so dass sich der Frontmann die Performance seiner Bandkollegen zwischendurch höchstselbst aus der Publikumsperspektive ansehen kann.

Bei WAIDMANN mangelt es weder an Spaß noch Herzblut

Durch gelegentliche Sparkler-Effekte wird ein Track wie „Könige“ sogar visuell untermalt, während WAIDMANN den rockig-schmissigen Ansatz in „Bis zum Mond“ durch eine dezent nachdenkliche Note anreichern. Spaß und Herzblut sind in dieser halben Stunde bei weitem keine Mangelware.

Fotogalerie: WAIDMANN

STILLBIRTH
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Ob die Veranstalter irgendwelche Lockstoffe verteilt haben? Mit STILLBIRTH-Shouter Lukas zieht es nämlich nun schon den dritten Frontmann in Folge mitten ins Geschehen. Die Wall of Death zählt der Sänger auf Höhe des Mischpults kurzerhand selbst an, um dann mit vollem Eifer los zu sprinten. Eigentlich kein alltägliches Bild, aber bislang auf dem WISDOM TOOTH FESTIVAL kurioserweise Standardprogramm.

Für ein solches sind STILLBIRTH ansonsten bekanntlich nicht zu haben. In Badeshorts und mit nacktem Oberkörper pflegt das Quintett ein visuelles Kontrastprogramm zu ihrem brutalen Death Metal, der heute Nachmittag vom richtig guten Soundmix profitieren darf. So schraubt uns das knackige „Panem Et Circensis“ zuverlässig den Kopf ab, während auf den Brettern die langen Mähnen im Takt kreisen.

STILLBIRTH setzen auf ihre Live-Qualitäten und bleiben trotz kompromissloser Härte unterhaltsam

Zwischen Helikopter und aberwitzigen Grimassen bleibt die Show trotz der kompromisslosen Härte unterhaltsam, obgleich Fronter Lukas zwischendurch zugibt, dass sich die akustische Vollbedienung für die jüngsten Gäste des Festivals „vielleicht noch etwas komisch anhören“ möge. Dass es dann „in 20 Jahren womöglich etwas anders aussehen“ werde, können wir bestätigen: „Beating Pacifists“ und „Autonomous Eradication“ sind nur zwei Beispiele, welche die Live-Qualitäten STILLBIRTHs unterstreichen.

Fotogalerie: STILLBIRTH

SCARLET FALL
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Dieselbe Routine, mit der STILLBIRTH gerade die Main Stage zum Beben gebracht haben, können SCARLET FALL zwar noch nicht aufweisen. Dafür punktet die Formation mit ihrem durchweg sympathischen Auftreten sowie einem Sound, der sich gezielt zwischen die Stühle setzt. Modern angelegt, zieht es die Kompositionen der Bayern mal in Richtung Punk, nur um dann mit knackig-metallischer Schlagseite zurückzukehren.

Gerade die Riffs zielen oftmals schnurstracks nach vorne und erinnern in ihrer Melodieführung auch mal an BULLET FOR MY VALENTINE. Die insgesamt rockigere Ausrichtung erfüllt derweil ihren Zweck, indem Stücke wie „Raise Your Fist“ ohne lange Eingewöhnungszeit die Zuschauerschaft anstacheln. Allein gesanglich könnten SCARLET FALL für unseren Geschmack noch ein wenig selbstbewusster zu Werke gehen, damit die vielversprechende Mixtur auch live die Explosivität versprüht, welche sie auf dem Papier verspricht.

Fotogalerie: SCARLET FALL

RAUHBEIN
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In Windeseile selbst eine größere Menge zu mobilisieren, ist eine Qualität, die man RAUHBEIN sicherlich nicht absprechen kann. Insofern scheut die Formation selbstverständlich nicht das Aufeinandertreffen mit überwiegend neuen Gesichtern. Allzu viele Hände gehen tatsächlich nicht nach oben, als sich Sänger Henry M. Rauhbein nach potenziell langjährigen Weggefährten erkundet.

Ein kurzer Exkurs über die Rituale der Folk-Rock-Band später ist das Quintett allerdings auch dieser Situation Herr geworden: Mit fröhlichen und durchweg tanzbaren Melodien treffen RAUHBEIN selbstverständlich den Nerv des bunt gemischten Publikums, das schon bald die eingängigen Hits „Komm mit uns“ oder „Auf die Freundschaft“ nahezu fehlerfrei mitsingt.

Die gute Laune des RAUHBEINschen Liedguts wirkt ansteckend

Dass so viel gute Laune ansteckend wirkt, müssen wir freilich nicht erklären. Dazu genügt ein Blick in den Fotograben, wo sich die fleißigen Grabenschlampen – so sie denn nicht die Crowdsurfern aus dem Händemeer pflücken – an einer kleinen Tanzchoreografie üben oder zum Ruderwettbewerb blasen.

Auf den Brettern wiederum ist es vor allem Bassist Olli Schmidt, welcher jede Ecke der Bühne für sich zu nutzen weiß und so den Energiepegel hochhält. Das ist keineswegs als Vorwurf an Bandkopf Henry M. Rauhbein zu verstehen, der mit der Gitarre um die Schulter in gewisser Weise an den Mikroständer gefesselt ist.

Die gewünschte Zugabe können RAUHBEIN aus Zeitgründen nicht mehr realisieren

Mal mit leichter Deutschrock-Note, mal mit irischem Folk-Einschlag à la THE DUBLINERS („Am Arsch vorbei“) durchzieht das Set stets eine lebensbejahende Botschaft, die für unseren Geschmack in etwas viele Floskeln verpackt sein mag, ihr Ziel aber zweifelsohne erreicht: Allein aus zeitlichen Gründen muss die geforderte Zugabe heute Wunschdenken bleiben.

Nach so viel beschworenem Zusammenhalt staunen wir jedoch nicht schlecht, als wir auf dem Weg zur Nebenbühne die Verkaufsmeile passieren: Dass RAUHBEIN nach dieser Inszenierung sagenhafte 95,-€ für eine Kapuzenjacke aufrufen, während man für den gleichen Betrag nebenan ganze zwei Festivalzipper bekommt und noch Geld für eine ordentliche Mahlzeit übrig hätte, wollen wir durchaus hinterfragen. Im Mindesten erscheint uns das weltfremd, wo doch selbst das komplette Wochenendticket erschwinglicher war als diese neue Garderobe. Aber wer weiß, vielleicht zelebriert man auf der Bühne die Freundschaft auch deshalb in feucht-fröhlicher Weise, weil im Anschluss der Geldbeutel ein wenig lockerer sitzt.

Fotogalerie: RAUHBEIN

ENRAGED MONKEYS
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Kurz nach Sonnenuntergang werden selbst auf der Babytooth Stage die großen Geschütze aufgefahren, wie uns scheint. Ihren Auftritt jedenfalls inszenieren ENRAGED MONKEYS ähnlich spektakulär wie die größten Acts der Szene: Gespenstisch rot leuchtet der übergroße Schädel im Zentrum der Bühne während des Intros auf. Grelle Funken regnen zu Boden, während die Lichtanlage mit Lasereffekten die Nebelschwaden durchschneidet.

Den ambitionierten Auftakt stellt die Formation im Anschluss allein durch ihre Spielfreude in den Schatten. Zweifelsohne ist das Quintett heute Abend hochmotiviert, selbst wenn es vor der Bühne im Biergarten-Areal noch reichlich Platz gibt. Den Anwesenden jedoch kredenzt der sogenannte „Monkeycore“ einen bunten Stilmix aus Thrash und Death Metal, der um einige Ausflüge in den Doom keineswegs verlegen ist.

ENRAGED MONKEYS präsentieren sich stilistisch vielfältig

Das Tempo reduzieren ENRAGED MONKEYS etwa für „Are You Ready“, wo Clean-Arrangements und dosiert eingesetzter Klargesang dem Stück eine nachdenkliche Note verleihen, die das thrashige „White Torture“ im direkten Anschluss mit entsprechendem Furor beiseite fegt. Von Kompromissen wolle man ja eigentlich nichts wissen, wie dem Backdrop zu entnehmen ist, doch am Ende hat das abwechslungsreiche Set der engagierten Truppe doch für fast alle Geschmäcker etwas zu bieten.

Fotogalerie: ENRAGED MONKEYS

GRAVE DIGGER
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Wir waren noch nicht einmal geboren, als GRAVE DIGGER schon munter durch die Bundesrepublik reisten. Sogar ein Tourshirt aus dem Jahre 1986 lief uns heute Nachmittag über den Weg. Gefeiert wird heute Abend jedoch gar das 45-jährige Jubiläum der Heavy Metal-Band. In gut 80 Minuten geht es quer durch die ausladende Diskografie der Urgesteine, wobei zwar nicht jede Platte berücksichtigt werden kann, neben zwei neuen Stücken aus dem aktuellen Werk „Bone Collector“ aber selbstverständlich genug Platz für eine ganze Reihe Evergreens bleibt.

Inszenatorisch konzentrieren sich GRAVE DIGGER indes auf das Wesentliche: Abseits des Backdrops braucht es keinerlei Utensilien, solange Sänger und Gründungsmitglied Chris Boltendahl in der zeitlosen Kutte das Szepter schwingt. Der Frontmann genießt das Scheinwerferlicht sichtlich, bleibt im Dialog mit der Zuhörerschaft aber bodenständig und nahbar.

GRAVE DIGGER lassen sich zum 45-jährigen Jubiläum feiern

Verständlich ist das durchaus, denn der Blick über das Infield erweckt den Eindruck, als spiele man heute zwar vor einem bunt gemischten Publikum, das aber auch eine ganze Menge treuer Weggefährten in seinen Reihen zählt. Dort mag man vielleicht nicht mehr den jugendlichen Drang zum Körperkontakt verspüren, zeigt sich ab dem Opener „Twilight Of The Gods“ aber dafür textsicher.

Die Fäuste schießen im Takt nach oben, sobald GRAVE DIGGER in „Keeper Of The Holy Grail“ auf stampfende Rhythmik setzen, während wir hier und da tatsächlich auch mal einen Crowdsurfer sichten dürfen. Selbst Meister Boltendahl lässt sich von der guten Stimmung anstecken, als er in „Under The Flag“ sein Mikrofon am lang gehaltenen Kabel kreisen oder im unverwüstlichen Bandhit „Rebellion (The Clans Are Marching)“ das WISDOM TOOTH FESTIVAL die Gesangsaufgabe schultern lässt. Bei so viel Wohlwollen darf man sich zum Ende gerne auch ein paar Augenblicke lang feiern lassen, nachdem das umjubelte „Heavy Metal Breakdown“ vom gleichnamigen Debüt (1984) den Sack zu gemacht hat.

Fotogalerie: GRAVE DIGGER

BACKSTABBED
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War der Headline-Gig bei aller Klasse eine verhältnismäßig statische Angelegenheit, geht es vor der Babytooth Stage mit einem Schlag drunter und drüber. Ob Two Step, Mosh- oder Circle Pit in „Anchors Of Our History”: Ihren metallischen Hardcore inszenieren BACKSTABBED so mitreißend, dass sich selbst der eine oder andere Fotograf dem Sog des Chaos nicht entziehen kann und sich bald – selbstredend ohne das kostbare Equipment – mitten im Getümmel wiederfindet.

Analog geht es auf den Brettern ebenfalls drunter und drüber, obgleich Shouter Maximilian heute aufgrund gesundheitlicher Probleme „etwas langsamer machen“ müsse. Wie also ein regulärer Gig des Gespanns aussähe, können wir uns folglich nur ausmalen – recht viel packender dürften BACKSTABBED ihr Material aber kaum auf die Bühne bringen: Man habe soeben wohl den heimlichen Headliner gesehen, erklärt man uns im Anschluss. Ein Fazit, das wir angesichts so packender Stücke wie „Reborn“ oder „Self-Fulling Tragedy“ unverändert übernehmen möchten.

Von Herzblut und dem Willen, etwas auf die Beine zu stellen, sprachen BACKSTABBED in unserem eingangs erwähnten Zitat. Allein für eine solche Performance sollte sich die Mühe der Veranstalter bezahlt gemacht haben.

Fotogalerie: BACKSTABBED

GROZA
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Kommt das Beste auch heute zum Schluss? Wir jedenfalls könnten uns kaum einen passenderen Rausschmeißer wünschen als GROZA. Erfahrungsgemäß sind wir gerade zu später Stunde stets besonders empfänglich für die vereinnahmende Atmosphäre, die so typisch ist für den Post Black Metal. Das Quartett aus Bayern trifft mit ihrem Ansatz diesbezüglich natürlich ins Schwarze, indem es in „Dysthymian Dreams“ einen furiosen Sturm losbrechen lässt, der sich bald darauf in einem filigranen Instrumentalarrangement auflöst.

Das Spiel zwischen laut und leise, zwischen energisch und entrückt, ist keine Erfindung GROZAs, aber eines, das sich die Formation im Laufe der Jahre in beeindruckender Weise zu eigen gemacht hat. Dank des guten Sounds geht kaum ein Detail verloren, so dass wir zwischendurch getrost die Augen schließen und uns der mitreißenden Darbietung von Stücken wie „The Redemptive End“ oder „Deluge“ hingeben dürfen. Ungewohnt, aber in seiner Weise doch erfrischend: So schweigsam wie viele seiner Kollegen gibt sich Frontmann P.G. heute Abend nicht. Mit kurzen Aufforderungen und spärlich gewählten Worten, richtet sich der Bassist und Sänger ans WISDOM TOOTH FESTIVAL, dem er auch mal mit der Weinflasche zuprostet, bevor er selbige an seine maskierten Kollegen weiterreicht.

Mit Entschlossenheit beschließen GROZA den ersten Festivaltag

Eine Geste in Gedenken an den 2023 verstorbenen Bassisten M.S., dem GROZA zum Ende des knapp 60 Minuten Sets das emotional aufwühlende „Daffodils“ widmen. Und während hier Drummer THZ zwischenzeitlich mit empor gestrecktem Arm sein Kit erklimmt, spricht die geballte Faust P.G.s in ähnlicher Weise von Entschlossenheit. Selbst in der dunkelsten Stunde den kämpferischen Geist zu bewahren, ist eine Lektion, die wir gerne mit nach Hause nehmen.

GROZA Setlist – ca. 60 Min.
1. Asbest2. Elegance Of Irony3. The Redemptive End4. Dysthymian Dreams5. Deluge6. Daffodils

Fotogalerie: GROZA

Samstag, 12. Juli 2025
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Dass der zweite Festivaltag nach dem morgendlichen Weißwurstfrühstück erst am Nachmittag ins Programm startet, empfinden wir im Vergleich zum Vorjahr tatsächlich als Verbesserung. Weniger Leerlauf verspricht das neue Arrangement mit nahtloser Taktung, was nicht nur der allgemeinen Stimmung im Infield zugutekommt, sondern auch für ein durchweg besser gefülltes Festival-Areal sorgt.

Die Unwetter-Strapazen des Vorjahres sind 2025 glücklicherweise ebenfalls Geschichte. Ein wolkenverhangener Himmel bei angenehm warmen Temperaturen jedenfalls verspricht perfektes Open-Air-Wetter.

DIE TAPETEN
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Wobei zum Auftakt doch ein paar Sonnenstrahlen den Weg nach Bissingen finden. Das könnte durchaus der Musik geschuldet sein, denn mit ihrem kauzigen Rock, dem eine gesunde Note Punk innewohnt, bringen DIE TAPETEN die gute Laune direkt ins Wildbachstadion.

Allein die Namensgebung ist heute Nachmittag nicht ganz geklärt: Als DIE WILDEN WESTEN präsentiert man sich dem zeitig erschienen Publikum, dem man in einer knappen halben Stunde allerlei Geschichten mit auf den Weg gibt. Von Tennisbällen, fehlenden Freunden, den Eskapaden der Wilden Westen im Wilden Westen und den Vorzügen einer Tierhaarallergie erzählt uns das Quartett. Die Vocals teilen sich dabei der Mann hinterm Schlagzeug sowie Frontmann Tobi (STONES OF JORDAN), welchem das aber ganz recht zu sein scheint. So bleibt jedenfalls genug Zeit, auch mal einen akrobatischen Purzelbaum über die Bühne vorzuführen.

Ein filigraner Hochgenuss ist diese Vorstellung natürlich nicht, doch wer dem lockerleichten Gaudi-Trupp das zum Vorwurf macht, hat vermutlich ohnehin keine Freunde. Wie passend, dass DIE TAPETEN sogar dafür einen passenden Song in der Hinterhand haben.

Fotogalerie: DIE TAPETEN

WITCHBOUND
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Heute ohne Bassist, dafür mit doppelter Stimmgewalt eröffnen WITCHBOUND den zweiten Tag auf der großen Bühne. Dass dem Quintett dafür nur eine halbe Stunde zur Verfügung steht, ist fast ein wenig schade, reichert die Band doch ihren Heavy Metal punktuell mit modernen Stilmitteln an. Das kommt der Abwechslung zugute und lässt die Zeit vor der Main Stage wie im Flug vergehen.

Ob nun „Foreign Shores“ auf eine folkige Melodielinie setzt, „Dance Into The Fire“ mit Rock-Note daherkommt oder das harte „Nevermore“ ein paar Growls beimischt; fast jeder Song zeigt uns eine neue Seite WITCHBOUNDs. Für die harschen Vocals zeichnet derweil Sängerin Nathalie verantwortlich, die auch sonst mit kraftvollem Gesang den Ton angibt („Flags Of Freedom“) und mit Kollege Jürgen einen nicht minder fähigen Partner an ihrer Seite weiß.

Die Spielfreude WITCHBOUNDs ist ungemein ansteckend

Warum uns WITCHBOUND zwischen Gesangsduellen und stimmigen Soli allerdings binnen kürzester Zeit abholen, ist zuvorderst in der Spielfreude der Musiker begründet: Wilde Grimassen und Dauergrinsen gibt es auf den Brettern eigentlich in jeder Ecke zu sehen – nicht ungleich der gut aufgelegten Festivalbesucher:innen am vorderen Wellenbrecher.

WITCHBOUND Setlist
1. Battle Of Kadesh2. End Of Paradise3. Nevermore4. Jester’s Day5. Flags Of Freedom6. Foreign Shores7. Dance Into The Fire

Fotogalerie: WITCHBOUND

ARKHAM CIRCLE
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Death Metal, was sonst? Das Motto auf der bandeigenen Website ist natürlich nicht rein zufällig gewählt. Schnörkellos, doch dafür urgewaltig huldigen ARKHAM CIRCLE der alten Schule. Dass währenddessen auf der kleinen Bühne nicht allzu viel Bewegung herrscht, ist bei dieser Spielart des Genres für uns kein Manko. Mehr als die akustische Dampfwalze braucht es unserer Ansicht nach nicht und jene variiert das Quintett mit abgezockter Selbstverständlichkeit.

Teils groovend, teils schleppend und auch mal bedrohlich nach vorne kriechend inszenieren ARKHAM CIRCLE ihre Songs, welchen Frontmann Michael mit angemessen theatralischer Gestik Nachdruck verleiht. Der ideale Soundtrack für das heutige Nacken-Workout also, der sich in „Fallout“ nicht einmal vor OBITUARY verstecken müsste. Oder eben kurz und prägnant formuliert: Death Metal, was sonst?

Fotogalerie: ARKHAM CIRCLE

PLUME
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Mit moderner Musik sind wir eigentlich bestens vertraut, aber PLUME-Sänger Pascal lässt uns dennoch unsere Jahre spüren. Man möge doch mal „Noise machen“ oder die „Loves Ones in den Arm nehmen“, fordert der Frontmann sein Publikum zwischen den kompakt-kurzweiligen Stücken auf. Ob das exzessive Denglisch der Gen Z grundsätzlich im Blut liegt, mögen wir nicht beurteilen; zumindest läuft es dem Frontmann heute in natürlicher Weise über die Lippen.

Immerhin finden wir in anderer Hinsicht schnell Anknüpfungspunkte: Weniger die Heimatstadt Freising, die wir uns mit der Band teilen, als die musikalischen Referenzen lassen uns den synth-gestützten Alternative Rock schnell ans Herz wachsen. „Deeper Maniac“ sowie „Seize&SHOUT!“ etwa wollen ihre Nähe zu BRING ME THE HORIZON gar nicht leugnen. Arrangiert sind die Stücke dabei hochprofessionell und durchaus von internationaler Qualität: Den Balanceakt aus poppigen Melodielinien und anarchisch anmutenden Ausbrüchen meistern PLUME ohne größere Anstrengung.

Die doppelte Wall of Death belegt die Live-Qualitäten PLUMEs

Pop-Punk Vibes beleben zeitweilig das Soundbild, während elektronische Beats in der tanzbaren Neon-Hymne „Meshes Of The Night“ von Radioformat zeugen. Dazwischen ziehen PLUME den Härtegrad regelmäßig an, so dass sich erst zu „ERASERSCREEN“ und dann im abschließenden „Desperation Street“ vor der Bühne eine Wall of Death bildet, die im ersten Fall Sänger Pascal und im Finale gar zwei Vertreter der Grabenschlampen bis ins Zentrum zieht. Super Attitude und eine rundum nice Sache, könnte man das generationenübergreifend formulieren.

PLUME Setlist
1. Everyone Is Getting Wasted In The Graveyard2. Dragonfly3. Deaf Culture Society4. Deeper Maniac5. Meshes Of The Night6. ERASERSCREEN7. Tiredness Breaks Over Me8. Seize&SHOUT!9. !REAL SPIRIT! Caught On Tape10. Desperation Street

Fotogalerie: PLUME

NOJOW
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Ein vertrauter Anblick auf der kleinen Bühne: NOJOW-Sänger Hubi haben wir an Ort und Stelle schon einmal erlebt. 2023 noch mit seiner ehemaligen Band IMPACT zu sehen, ist heute zumindest das markante rote Stirnband und die selbstbewusste Bühnenpräsenz noch erhalten.

Den Rock trägt der Frontmann sichtlich im Blut, was auch dem Bissinger Publikum nicht verborgen bleibt. Die schmissig dargebotenen Cover-Versionen großer Genre-Hits kommen gut an: So kennt man die Texte von Klassikern wie METALLICAs „For Whom The Bell Tolls“ mindestens so gut wie die zugehörigen Riffs.

Zwar bleiben wir nicht ganz bis zum Ende der halbstündigen Show, doch aufgrund des verhältnismäßig gut gefüllten Areals an diesem späten Nachmittag können wir uns eine kurze Essenspause guten Gewissens gönnen. Zumal die Menge mit Einsatz dabei ist und der launige Auftritt NOJOWs aus der Entfernung immer noch gut zu vernehmen ist.

Fotogalerie: NOJOW

DEFOCUS
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Klassisches Foreshadowing mit DEFOCUS: Rein zufällig platziert Shouter Simon sicherlich nicht die weiße Monster-Dose hinter der Monitorbox am Bühnenrand. Doch während der kleine Verweis auf den späteren Headliner TBS uns ein Schmunzeln entlocken kann, geht es das restliche Set ungleich ernster zur Sache.

In mancherlei Hinsicht verkörpert das Quartett ja den zeitgenössischen Modern Metalcore in Reinform: Die Gitarren sind tief gestimmt, der Djent-Einfluss im Riffing omnipräsent und die begleitenden Synthesizer so rastlos wie die Bühnenperformance explosiv. Kaum zu halten ist insbesondere Bassist Bambam, der schon im Opener „Thought Of A Vision“ Wegstrecken im dreistelligen Zählerbereich zurücklegen dürfte und jeden Richtungswechsel mit akrobatischen Kunststückchen krönt.

DEFOCUS-Bassist Bambam will zwischendurch hoch hinaus

Spinkicks, kreisende Instrumente und bizarre Grimassen gehören dabei zum Standardrepertoire des Musikers, dem zur Halbzeit sogar die Bretter zu klein werden. Während der ersten Takte von „Let The Bond Be My Grave“ erklimmt Bambam die seitliche Verstrebung der Main Stage, muss aber dann ernüchtert feststellen, dass er einhändig und in 3 Metern Höhe sein Instrument nur eingeschränkt bedienen kann.

Dem Elan der Band kann dies freilich nichts anhaben: Die erste Wall of Death formierte sich schon früh zu „Disease“, den bald folgenden Circle Pit treiben die Grabenschlampen zusätzlich mit an. Sänger Simon gibt sich derweil zwischen den Stücken angenehm bodenständig und authentisch, schraubt die Intensität in „Biased“ oder „Watch Me Bleed“ aber bis aufs Maximum nach oben.

Nach ihrem explosiven Auftritt hinterlassen DEFOCUS ein erschöpftes, aber gut aufgewärmtes Publikum

Dass die ruhigen Augenblicke, wie sie „Shelter“ bereithält, etwas Abwechslung einstreuen, ist löblich, kann jedoch nicht ganz verbergen, dass sich DEFOCUS insgesamt in einem relativ homogenen Rahmen bewegen. Auch dem Publikum scheint auf den letzten Metern etwas die Puste auszugehen, weshalb es einen Knaller wie „Crooked Mind“ braucht, um zum Finale nochmals alle Reserven zu mobilisieren. Mittels mächtiger Snarebombs erschüttert der Breakdown sodann das Infield, bevor die gut eingespielte Band ein entsprechend aufgewärmtes WISDOM TOOTH FESTIVAL zurücklässt: Die nachfolgenden Acts dürfen sich freuen.

DEFOCUS Setlist
1. Thought Of A Vision2. Biased3. Disease4. In Our Heads5. Let The Bond Be My Grave6. Consumed By You7. Watch Me Bleed8. Common Grave9. Shelter10. Don’t Let It Hurt Me11. Flatline12. Diverge13. Crooked Mind

Fotogalerie: DEFOCUS

UNTAMED
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„I’m good!”, versichern uns UNTAMED schon früh in ihrem Set; ein Statement, das keiner weiteren Erörterung bedarf. Denn prinzipiell sagt schon ein kurzer Blick gen Babytooth Stage alles. Das Trio ist von der ersten Sekunde an bestens gelaunt und macht der stetig auftauenden Menge direkt Feuer unterm Hintern. Dabei schlägt die Band den Spagat zwischen waschechter Rock’n’Roll-Attitüde und Nahbarkeit in geübter Weise: Natürlich schlüpft Domi Niggl als Frontmann je nach Song zwischenzeitlich in die eine oder andere Rolle, bewahrt sich zeitgleich nichtsdestotrotz seine Authentizität.

Einen Hauch von Rotz steuert indes Kollege D.K. am Tieftöner bei, den nur sein Mikro für den Hintergrundgesang auf der linken Bühnenhälfte hält. Ein bisschen Sleaze und eine große Menge Spielfreude prägen den Hard Rock der Augsburger, die stilistisch – so ehrlich müssen wir sein – unseren persönlichen Geschmack nicht ganz treffen, doch dafür auf dem diesjährigen WISDOM TOOTH FESTIVAL trotzdem einige offene Ohren finden.

Fotogalerie: UNTAMED

VARG
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Lange sah die heuer größere Main Stage ein wenig verwaist aus, nun aber kommt der zusätzliche Platz endlich so richtig zum Tragen: Wolfsbanner rahmen im Hintergrund das Drumkit ein, dekorative Schilder warten aufgereiht an dessen Front und am vorderen Bühnenrand lodern die Flammen. VARG geizen bei ihrer Festival-Premiere nicht mit visuellem Spektakel, sondern untermalen ihr martialisches Auftreten mit der entsprechenden Bildsprache.

Zöpfe und Haarbüschel fliegen durch die Lüfte, während in den ersten Minuten fast pausenlos feurige Fontänen nach oben steigen. Die opulente Inszenierung hat auch seinen Grund, wie wir bald erfahren. VARG feiern in diesem Jahr ihr 20-jähriges Bestehen mit einem Jubiläumsset, für das Bandkopf Freki auch die eine oder andere Rarität in Aussicht stellt.

Auf dem WISDOM TOOTH FESTIVAL stößt Sängerin Fylgja zur Band zurück

Bis in die Anfangsjahre der Formation zurück reicht die Songauswahl zwar nicht, Hits wie „Achtung“ oder „Guten Tag“ muss dagegen niemand vermissen. Auch Sängerin Fylgja dürfen die Coburger wieder in ihren Reihen willkommen heißen: Dass sich die Frontfrau erst zwei Tage zuvor einer Notoperation unterziehen musste, ist ihrem makellosen und ausdrucksstarken Gesang mitnichten anzumerken. Wir müssen schon genau hinsehen, um in ihrem bedachten Schritt die Strapazen der vergangenen Tage zu erkennen. Für die Fans ist es natürlich eine schöne Sache, die Komplettbesetzung erleben zu dürfen – ob es medizinisch sinnvoll ist, möchten wir auf Basis eigener Erfahrung jedoch anzweifeln.

Tatsache ist allerdings, dass die im Duett vorgetragenen Stücke wie „Zeichen“, „Streyfzug“ oder „Immer treu“ natürlich vom Zusammenspiel der beiden Stimmen profitieren. Einzig die Spontaneität und Persönlichkeit fehlt uns bei dieser perfekt einstudierten Performance an manchen Ecken, zumal die in voller Kriegsmontur gekleidete Band gerade im Publikumsdialog etwas unnahbar wirken kann. Da helfen auch Festivalspielchen wie die roten Bälle wenig, die während „Rotkäppchen“ in die Menge geworfen werden.

Selbst ein medizinischer Zwischenfall kann VARG nicht stoppen

Glücklicherweise ist das WISDOM TOOTH FESTIVAL dennoch Feuer und Flamme, startet früh einen Pit und schickt unentwegt die Leiber übers Händemeer. Tatsächlich haben wir wohl noch nie so viele crowdsurfende Kids gesehen wie bei VARG an diesem Abend. Zwischen blutrünstigen Texten à la „Blutaar“ und den Flammensäulen ein kurioser, aber schöner Anblick: Das Familiäre spielt auf dem Open Air irgendwie immer mit, selbst als die Band ihr Set während „Morgenrot“ aufgrund eines Notfalls kurzzeitig unterbrechen muss.

Lange dauert es glücklicherweise nicht, bis Shouter Freki den Fans Entwarnung geben kann: Knapp 20 Minuten nach dem unglücklichen Zwischenfall im Pit ist der Verletzte wieder auf den Beinen. Somit kann die Meute völlig unbeschwert die „Ewige Wacht“ zelebrieren, bevor Sängerin Fylgja in einer bezaubernden akustischen Darbietung dem „Phönix“ ein neues Federkleid schenkt. Ein Finale, das Mut erfordert und mit dem wir nicht gerechnet hätten. Denn mal ehrlich: Wer hätte gedacht, dass sich in den Berserkern von VARG auch eine fragile und sanfte Seite verbirgt?

VARG Setlist – ca. 75 Min.
1. Schildfront2. Immer treu3. Schwertzeit4. Zeichen5. Achtung6. Guten Tag7. Rotkäppchen8. Morgenrot9. Streifzug10. Blutaar11. Ran12. Fara Til Ránar13. Ewige Wacht14. Phoenix (Akustisch)

Fotogalerie: VARG

LEGACY REBORN
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Über Bissingen mag die Nacht hereingebrochen sein, doch geht auf der Babytooth Stage dennoch die Sonne auf. Spritzig und erhebend legen LEGACY REBORN los, die mit ihrem melodischen Power Metal eine Nische bedienen, welche auf dem Open Air bislang etwas kurz gekommen ist. Das wieder wett zu machen scheint direkt das erklärte Ziel der Münchner Gruppe um Frontfrau Susan Noto zu sein, die mit kraftvollem Auftreten und einer professionellen Bühnenpräsenz das Nebenareal erstrahlen lässt.

Eingängig und doch mit Zug nach vorne beweist „Unbroken“ umgehend Hitformat, indem der selbstbewusste Refrain gar ein wenig Musical-Flair einstreut. Die Arrangements sind überdies zielstrebig und durchdacht umgesetzt, weshalb es aus unserer Sicht gleich doppelt schade ist, dass heute gesanglich irgendwie nicht alles im Reinen ist. Wir können natürlich nur schwer beurteilen, ob es auf der Bühne Probleme mit den Monitoren oder dem Mix gibt. Letztendlich entscheiden wir uns allerdings dazu, ein wenig früher die Segel zu streichen, um LEGACY REBORN erst beim nächsten Mal in voller Länge zu erleben, wenn auch abseits der launigen Darbietung die Puzzleteile zueinander finden.

Fotogalerie: LEGACY REBORN

THE BUTCHER SISTERS
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Tapetenwechsel vor der Hauptbühne: Bauchtaschen und Sonnenbrillen in überproportionalem Verhältnis füllen das Areal, während am Rand eine Horde aufblasbarer Schwerter auf einen Drachen einprügelt. Der Gewaltakt, den der kostümierte Fan über sich ergehen lassen muss, ist freilich ein Ausblick auf den Headliner des zweiten Festivaltags. Mit anarchischem Humor und einer fast schon kindlichen Schamlosigkeit haben sich THE BUTCHER SISTERS ihren Ruf als Partyband der jungen Generation erarbeitet.

Jenem gerecht zu werden, ist vor dem gut gefüllten Infield aber keine ernsthafte Herausforderung für das Quintett: Immerhin stimmt die feierwütige Meute schon im Vorfeld lautstark die Hits der Band an und zeigt sich auch sonst empfänglich für jeden Klamauk. Selbst mit den primitivsten Witzchen landet Frontmann Stroppo irgendwann einen Treffer, so er denn hartnäckig bleibt: In „Pissingen“ heißt er das Publikum willkommen und bleibt so lange dabei, bis wir ihm ob seines Durchhaltevermögens doch irgendwann Respekt zollen wollen.

Entertainerqualitäten beweisen THE BUTCHER SISTERS sowohl während als auch zwischen den Songs

Entertainerqualitäten haben THE BUTCHER SISTERS ohnehin: Nicht auf der MANOWARschen Harley, aber dafür dem Mini-Scooter rollt man zum Intro auf die Bühne, bevor „Der Nudelsong“ das Festivalgelände in eine Partymeile verwandelt. Während „UGA UGA BAM BAM“ sucht Stroppo derweil im Graben den Kontakt zum Publikum, wenngleich sich jenes diesen vielleicht etwas zärtlicher vorgestellt hat, als eins mit der aufblasbaren Keule über die Rübe zu bekommen.

Überhaupt scheint es beim heutigen Hauptact nahezu keinen Song ohne Gimmick zu geben. Die „Sonnenbrille“ darf im gleichnamigen Track genauso wenig fehlen wie die treue „Bauchtasche“, die man auch in Bissingen dutzendfach über den Köpfen kreisen lässt. Die Live-Geburt vor „Reiner“ wiederum endet mit einer Baby-Puppe im Publikum, nach deren Reise durch die Menge Stroppo offenbar das falsche Kind in den Händen hält. Das sei ja gar nicht seins, stellt der Sänger verdutzt über den retournierten Säugling fest.

Dosenbier und Corpsepaint: bei THE BUTCHER SISTERS eine ganz natürliche Kombination

Es ist nicht der erste, aber vermutlich jüngste Konzertgast, der über die Köpfe der Anwesenden auf Reise nach vorne geht. Dort können die Crowdsurfer sogar einen kurzen Blick auf das schicke Corpsepaint im Black-Metal-Stil erhaschen, welches sich die fünf Musiker aus einer spontanen Laune heraus heute haben schminken lassen. Dass die Soße nun mit dem ganzen Schweiß in die Augen läuft, lässt MC Alex kurzzeitig an der Sinnhaftigkeit dieser Schnapsidee zweifeln, doch einbremsen lässt sich der Frontmann dadurch keineswegs.

Im Gegenteil, üben sich die beiden Sänger im Electronic-Hit „White Monster“ im Synchrontrinken der weißen Energiekapsel, spendieren der ersten Reihe passend zum „Bierdurst“ eine ebensolche Dusche und finden noch dazu Zeit, in die Rolle von MEHNERSMOOS zu schlüpfen. Den bandeigenen „Pfandsack aus dem Proberaum“ schließlich stellt man selbstlos als Hauptgewinn im Dosenbier-Trinken zur Verfügung, wobei sich hier THE BUTCHER SISTERS tatsächlich kurz in Erklärungsnot sehen: Ob es ihr Ernst sei, Oettinger-Bier aufzutischen, möchte die Teilnehmerin wissen. Die Schuld trage natürlich der Veranstalter vom „Wisdom Doof Festival“, wie es Stroppo zuvor liebevoll-schnippisch formuliert hatte.

Während der Zugabe lassen THE BUTCHER SISTERS den Drachen dran glauben

Einen Showdown später ist die Party zwar noch nicht vorbei, um die Zugabe muss die Fanschar allerdings bitten. Dafür gibt es dann mit „Drachentöter“ endlich die Gelegenheit, die aufblasbaren Schwerter nochmals für die Wall of Death auszupacken, die schon bald in einen Circle Pit um den König der Saurier übergeht. Und weil das alles im Zentrum so spaßig aussieht, springt Shouter Stroppo im abschließenden „Baggersee“ doch noch über die Absperrung, um sich selbst eine Runde über das Festivalgelände tragen zu lassen.

Erwartet hätten wir es im Voraus ehrlich gesagt nicht, dass THE BUTCHER SISTERS heute eine auch für uns derart kurzweilige Headline-Vorstellung abliefern würden. Einzig die permanenten Pausen und ausufernden Skits zwischen den Stücken nehmen hier und da den Schwung raus: Elf Songs in 75 Minuten sind etwas dürftig, dafür haben wir das WISDOM TOOTH FESTIVAL in diesem Jahr kaum so lebhaft gesehen wie gerade eben.

THE BUTCHER SISTERS Setlist
1. Der Nudelsong2. UGA UGA BAM BAM3. Reiner4. Bauchtasche5. Sonnenbrille6. Freitag7. Bierdurst8. White Monster9. Dosenbier————————10. Drachentöter11. Baggersee

Fotogalerie: THE BUTCHER SISTERS

VAN SCHELLN
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Während sich das Festivalgelände nach dem Headliner spürbar leert, fällt auf der Nebenbühne der Watschnbaum um: Die Erlanger VAN SCHELLN wollen von einem vorzeitigen Feierabend nichts wissen und beschließen das Programm der Babytooth Stage mit ihrem Mundart-Rock zu gleichen Teilen schrill und kauzig.

Die stilsicheren Outfits glitzern im Scheinwerferlicht, was dem Quartett in Verbindung mit Matthias Stockerts akzentuiertem Gesang ein gesundes Maß Exzentrik verleiht. In dieser Manier rockt „Subber Ludwich“ aus dem Hüftgelenk drauf los, nachdem uns „Obachd“ nach einem feucht-fröhlichen Festivalwochenende zum Auftakt noch vor einem Alkoholproblem gewarnt hatte.

Zu später Stunde ist der schrille Mundart Rock VAN SCHELLNs ein überaus unterhaltsames Erlebnis

Stockert, der vor zwei Jahren bereits mit J.B.O. als Showman auf der WTF-Bühne stand, kennt sein – leider zahlenmäßig etwas ausgedünntes – Publikum offenbar bestens, indem er im Hit „Broudwoschdghäggwägg“ an den kleinsten gemeinsamen Nenner appelliert: Ob es statt der titelgebenden Delikatesse auch ein Salat sein dürfe, möchte er während des Songs wissen. Die Antwort, freilich, wie aus der Pistole geschossen: „Nah!“, denn Grünzeug kommt hier zu später Stunde niemandem mehr ins Haus.

Fotogalerie: VAN SCHELLN

WAVES LIKE WALLS
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Müde Knochen wieder munter machen WAVES LIKE WALLS mit einem ganz simplen Trick: „Daylight In Your Eyes“ als Intro-Song bringt selbst die Grabenschlampen im Fotopit zum Tanzen. Mit diesem kurzen Aufwärmprogramm sind wir ohnehin gut beraten, wie wir nur Augenblicke später feststellen dürfen. Die Ingolstädter mögen der letzte Act des Open Airs sein, Pausen gönnen sie dem WISDOM TOOTH FESTIVAL in dieser Dreiviertelstunde jedoch nicht.

Shouter Michael wirbelt selbst zu später Stunde unentwegt über die Bretter, wo sich Gitarrist Flo parallel in Martial Arts übt. Mitreißend wie kraftvoll verlangt der melodische Metalcore nach den letzten Energiereserven des Publikums, das sich von der Spielfreude der Band bereitwillig anstecken lässt. Hilfreich ist in dieser Hinsicht natürlich der internationale Sound der Kompositionen, die WAVES LIKE WALLS in „True Strength“ oder „The Walking Dead“ nicht selten in Richtung THE GHOST INSIDE verorten.

WAVES LIKE WALLS sorgen für einen Paukenschlag zum Abschluss

Weniger spektakulär ist allein der Klargesang in Tracks wie „Finding Peace“ sowie der manchmal arg präsente Einsatz von Backing Tracks. Das Momentum bremsen diese Umstände indes keineswegs aus. Vielmehr stacheln sich Band und Zuschauerschaft gegenseitig zu neuen Höchstleistungen an, indem Frontmann Michael während „Choice“ einem Fan kurzerhand das Mikro reicht und im abschließenden „Keep Fighting“ selbst den Graben entert, um sich aus nächster Nähe für die zahlreichen Crowdsurfer zu bedanken. Kurzum, ein Paukenschlag zum Abschluss, der nicht nur uns schlagartig den Schlaf aus den Augen gefegt hat.

WAVES LIKE WALLS Setlist
1. The Price We Pay2. True Strength3. Sinking Battleship4. Unite5. Finding Peace6. Choice7. The Walking Dead8. Overcome The Setback9. The Golden Sun10. Keep Fighting

Fotogalerie: WAVES LIKE WALLS

Festivalleben ist nicht immer Zuckerschlecken, auf dem WTF aber eine herrlich entspannte Erfahrung
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Reif fürs Bett sind wir nach diesen zwei Tagen natürlich trotzdem. Das Festivalleben ist ja nicht nur Zuckerschlucken, sondern verlangt den müden Knochen auch einiges ab. Insofern können wir auch in diesem Jahr nur unseren größten Respekt für die felißige Crew aussprechen, die wir immer mit einem Lächeln auf den Lippen und ein paar freundlichen Worten angetroffen haben. Zwischen dem Stress hat das Zwischenmenschliche doch Priorität.

Das lebt das WISDOM TOOTH FESTIVAL im Umgang mit seinen Gästen genauso vor wie die tüchtige Stage Security der Grabenschlampen, die stets an vorderster Front dabei waren, wenn es um eine familiäre wie kollegiale Besuchererfahrung ging. Crowdsurfer landeten sicher mit beiden Beinen auf dem Boden, den kleinsten Besucher:innen ermöglichte man hier und da die besten Plätze auf dem Areal und bei Startschwierigkeiten half man dem Circle Pit in selbstloser Weise etwas nach.

Verbesserte Abläufe und Glück mit dem Wettergott: Nahezu Reibungslos ging das WISDOM TOOTH FESTIVAL 2025 über die Bühne

Runder laufen kann es eigentlich nicht, zumal das Problem mit der fehlenden PA gut kaschiert wurde und das Wetter nach den Strapazen des Vorjahres diesmal auch mitspielen wollte. Verdient hat es dieses kleine Open Air in jedem Fall: Kämpfen und zittern musste man in den vergangenen Jahren schließlich genug. Die Früchte ihrer Arbeit jedoch darf der „Tooth Fairy“-Verein nun langsam ernten. Verbesserte Abläufe und ein – für ein Festival dieser Größe – beachtliches Verpflegungsangebot sorgten für zufriedene Gäste, viele davon wiederkehrend, manche natürlich zum ersten, doch sicherlich nicht zum letzten Mal vor Ort.

Das Konzept, sich musikalisch weiterhin breit aufzustellen, geht nicht ohne gewisses Risiko einher, versammelt dafür im Bestfall alle Generationen an einem Tisch. Das konnten wir anhand der Headliner GRAVE DIGGER und THE BUTCHER SISTERS mit eigenen Augen beobachten, wo sich das Publikum wider Erwarten erstaunlich offen zeigte für andersartige Klänge.

Entscheidend ist das Gesamtpaket: Das WISDOM TOOTH FESTIVAL bleibt ein Festival für alle

Vielleicht ist diese Aufgeschlossenheit aber selbst ein Nebenprodukt des inklusiven Ansatzes: Wenn ein so vielschichtiges Publikum zwei Tage lang gemeinsam feiert, ist man vielleicht auch neugierig, was denn die frischgebackenen Trinkkumpanen auf die Veranstaltung verschlagen hat. In unserem Fall sind das tatsächlich schon lange nicht mehr primär die Bands selbst, sondern das Gesamtpaket. An ersteren mangelt es dieser Tage schließlich nirgendwo in der Bundesrepublik, haben wir uns sagen lassen. Wirklich kostbar sei hingegen das Herzblut, das in einer solchen Veranstaltung steckt – und genau deshalb können wir uns glücklich schätzen, dass das WISDOM TOOTH FESTIVAL weiterhin so viel davon zu geben hat.

Fotogalerie: Impressionen
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Fotos: Tatjana Braun (https://www.instagram.com/tbraun_photography/)

Source: Vampster

29.07.2025 - WARNING: Die britische Doom Metal-Band arbeitet an einem neuen Album

WARNING-Sänger Patrick Walker kündigt neue Songs an: „Nachdem ich mich siebzehn Jahre lang auf andere Projekte konzentriert habe, ist die Produktion eines neuen WARNING-Albums nun in vollem Gange, und ich freue mich, mit Relapse Records ein neues Zuhause für die Band gefunden zu haben. Das Label wird nicht nur das Nachfolgealbum zu „Watching from a Distance“ veröffentlichen, sondern auch den Backkatalog der Band neu auflegen.“

Das neue WARNING-Album soll bis Ende des Jahres veröffentlicht werden, die ersten neuen Songs will die Band im November beim DAMNATION FESTIVAL in UK vorstellen, dort wird auch das komplette „Watching from a Distance“-Album auf der Setlist stehen.

WARNING trennten sich 2006 nach der Veröffentlichung von „Watching from a Distance“. 2017 fand die Band wieder zusammen und gab einige Konzerte, unter anderem beim ROADBURN. Dieser Auftritt wurde für das „Watching from a Distance – Live at Roadburn“-Album mitgeschnitten, es wird zusammen mit dem ursprünglichen Studioalbum und dem Album „The Strength to Dream“ aus dem Jahr 1999 in Kürze via Relapse Records neu aufgelegt .

 

Das WARNING Line-up 2025: 

Patrick Walker – Guitar and vocals
Marcus Hatfield – Bass
Wayne Taylor – Guitar
Andrew Prestidge – Drums

Source: Vampster

29.07.2025 - News: Lord Spikeheart announces new EP, featuring collaborations with Brodinski, Musta Jones, and Iggor Cavalera

  It’s been an exciting year for Martin Kanja – a.k.a. Lord Spikeheart – as the songwriter and vocalist unleashed his The Adept debut in 2024, followed by extensive tours in Europe and the U.K., and a collaboration with OvO. Now, the Kenyan crossover artist has announced the REIGN EP [..]

Source: RE:GEN Mag

29.07.2025 - MAVIS: neuer Song „Idle Season“

Die Metalcore-Band MAVIS kehrt mit einer neuen Single zurück. „Idle Season“ steht in Bild und Ton bei YouTube bereit.

Überdies gibt es „Sentinell Hill“ als Clip bei YouTube zu sehen.

Nach dem Musikvideo „DNA“ ist es das erste Lebenszeichen seit dem Debütalbum „Grief Is No Ally“ (2023) und soll ein neues Kapitel in der Bandgeschichte aufschlagen.

Live erleben konnte man die Gruppe 2025 ebenfalls.

MAVIS Tourdaten 2025

30.01.2025 Frankfurt a.M., GER Ponyhof
31.01.2025 Hannover, GER Mephisto
07.02.2025 Berlin, GER Slaughterhouse
15.03.2025 Bayreuth, DE – Glashaus
20.03.2025 Düsseldorf, GER Pitcher
11.04.2025 Winterthur, CH Gaswerk
12.04.2025 Leonberg, DE – Beatbaracke, Kill Rockstars

Source: Vampster

29.07.2025 - OUR MIRAGE: neuer Song „Violent Spin“

OUR MIRAGE stellen ihren neuen Song „Violent Spin“ bei YouTube vor.

„Violent“ folgt auf die Single „Don’t Talk“. Zu hören ist hier auch Gastsänger Christopher Kristensen (DEAD BY APRIL).

Darüber hinaus gibt es „Fractured“ im Stream. Produziert wurde der Track von Timo Bonner und Seb Monzel. Zuvor teilte die Band bereits eine weitere Nummer: „Right Now“ steht als Videoclip bei YouTube bereit.

Ob auf die Tracks auch ein neues Album folgen wird, ist derzeit noch nicht bekannt. Zuletzt veröffentlichten OUR MIRAGE „Eclipse“ (2022).

Source: Vampster

29.07.2025 - Jesus On Extasy: Neue Video-Single „Soul Crusher“ + Album „Between Despair And Disbelief“

Mit "Soul Crusher" haben Jesus On Extasy eine brandneue Single vom kommenden Album "Between Despair And Disbelief" ausgekoppelt. Mehr Infos und den Video-Clip hier!

Source: Sonic Seducer

29.07.2025 - News: Shane Embury to pursue more vocal experimentation in forthcoming album from Dark Sky Burial, revealing first single

  Dark Sky Burial – the dark ambient project of Napalm Death bassist Shane Embury – has returned with the “Mask of Illusion” single, highlighting the artist’s collaboration with longtime companion and producer Ross Russell. Embury explains that the track was meant to be a deeper exploration of his lyrics [..]

Source: RE:GEN Mag

29.07.2025 - Covenant announce charity release ‘Andreas EP’ on Dependent Records

Swedish future pop act Covenant will release the “Andreas EP” on October 17, 2025, via...

Source: Side Line

29.07.2025 - SKYND: „Dead Serious“-Europatour im April 2026

Das Industrial- / Alternative-Projekt SKYND hat eine weitere Headline-Tournee angekündigt. Unter dem Motto „Dead Serious“ bringt das Duo seine vertonten „True Crime“-Fälle auch nach Deutschland und Österreich. Shows sind in Frankfurt, Oberhausen, Leipzig, Stuttgart, Hamburg, Berlin, München und Wien geplant.

Ob bis dahin auch mit einer neuen Platte zu rechnen ist, haben SKYND noch nicht verraten.

SKYND Tourdaten 2026

05.04. DE-FRANKFURT
06.04. NL-UTRECHT
07.04. BE-GHENT
08.04. FR-PARIS
10.04. UK-MANCHESTER
11.04. UK-LONDON
13.04. DE-OBERHAUSEN
14.04. DE-LEIPZIG
15.04. DE-STUTTGART
17.04. DE-HAMBURG
18.04. DK-COPENHAGEN
20.04. NO-OSLO
21.04. SE-STOCKHOLM
23.04. FI-TAMPERE
24.04. FI-HELSINKI
25.04. PL-WARSAW
27.04. DE-BERLIN
28.04. CZ-PRAG
29.04. DE-MÜNCHEN
30.04. AT-WIEN

Fotogalerie: SKYND – Technikum, München – 08.11.2023

Source: Vampster

29.07.2025 - DIE APOKALYPTISCHEN REITER: neue Fanbox „Freie Republik Reitermania“ zum 30-jährigen Jubiläum

30 Jahre Reitermania: DIE APOKALYPTISCHEN REITER wagen mit ihrer Jubiläums-Fanbox die Staatsgründung und kündigen für 31. Oktober 2025 die „Freie Republik Reitermania“ an. Dahinter verbirgt sich eine limitierte Fanbox bestehend aus vier Vinyl-Schallplatten. Darauf zu finden sind insgesamt 21 Tracks, darunter neues Material genauso wie bislang unveröffentlichtes. Auch Live- und Akustik-Versionen bekannter Stücke finden bei einer Gesamtlaufzeit von rund 87 Minuten ihren Platz.

Aneinandergelegt ergänzen sich die vier Vinyl-Platten zu einem großen Artwork, das gleichzeitig als Spielfeld dient: „Freie Republik Reitermania“ ist gleichzeitig auch ein Brettspiel, das durch die Geschichte der Band führt. Komplettiert wird die Box durch eine Mitgliedsurkunde, einen „Reisepass der Freien Republik“, den man sich auf jedem Konzert abstempeln lassen kann, eine gedruckte Verfassung sowie fünf „Reitermaniacs“. Jene stellen die Währung auf Headline-Shows der APOKALYPTISCHEN REITER dar und können dort eingetauscht werden.

Vorbestellen kann man die auf 500 Stück limitierte Veröffentlichung im bandeigenen Shop. Eine CD-Fassung ist gegenwärtig nicht geplant.

Mit „Der Freiheit Vaterland“ steht ein erster Song vorab als Clip bereit. Im November folgt dann eine Tournee durch Deutschland (News bei vampster).

DIE APOKALYPTISCHENR EITER „Freie Republik Reitermania“ Tracklist
I – DER FREIHEIT VATERLAND

01. Der Freiheit Vaterland (10:55) (Video bei YouTube)

II – RACHE AN DER WIRKLICHKEIT

02. Rache an der Wirklichkeit (3:37)
03. Weiße Pferde (3:55)
04. Ich bin dein Freund (2:54)
05. Wir sind, weil ihr seid (5:04)

III – DIE SCHATZINSEL

06. Danke (4:29)
07. Die Sonne scheint (Remix) (3:22)
08. Das kleine Spießerlein (2:43)
09. Erhelle meine Seele (Acoustic) (3:55)
10. Komm (Acoustic) (2:48)
11. Es wird schlimmer (Live Hamburg) (4:16)

IV – DIE WANDERER

12. Terra Nola (Live Acoustic) (5:00)
13. Es wird schlimmer (Live Acoustic) (3:13)
14. Wo es dich gibt (Live Acoustic) (4:31)
15. Die Leidenschaft (Live Acoustic) (3:55)
16. Ein liebes Lied (Live Acoustic) (3:18)
17. Ein leichtes Mädchen (Live Acoustic) (4:21)
18. Das Paradies (Live Acoustic) (4:39)
19. Friede Sei Mit Dir (Live Acoustic) (3:09)
20. Ghostriders In The Sky (Live Acoustic) (3:53)
21. Dschinghis Khan (Live Acoustic) (3:00)

Source: Vampster

29.07.2025 - LORD OF THE LOST: „Light Can Only Shine In The Darkness“ – neue Videosingle mit WITHIN TEMPTATION

LORD OF THE LOST schlagen ein neues Kapitel auf: „Opvs Noir Vol. 1“ ist nicht nur der Titel des kommenden Werks, sondern zugleich der Auftakt einer Albentrilogie. Jede der drei Platten enthält elf Stücke, die auch die schönen Seiten der Dunkelheit erforschen wollen, wie Frontmann Chris Harms erklärt:

„Dunkelheit, Melancholie, Einsamkeit – alles Worte, die oft negativ besetzt sind, die wir mit Gefahr, Traurigkeit und Verlust assoziieren, und das nicht ohne Grund. Aber Dunkelheit kann auch Geborgenheit sein, Melancholie das warme und sentimentale Gefühl unserer Erinnerungen, und Einsamkeit wird zu notwendiger Stille, Frieden und innerer Einkehr. OPVS NOIR ist ein Reiseführer, oder vielleicht auch ein Reisebericht, durch die dunklen Seiten unserer inneren Welt, die sich so oft genau im Spannungsfeld zwischen dem bewegen, was wir emotional als positiv oder negativ einstufen. Und mit Vol. 1 ist das alles erst der Anfang dieser dreiteiligen Reise…“

„Opvs Noir Vol. 1“ erscheint am 8. August 2025 via Napalm Records auf CD, Vinyl, Kassette, digital sowie in einer Reihe von limitierten Sonderausgaben.

Als drittes Video teilten LORD OF THE LOST nun „Light Can Only Shine In The Darkness“, für den SONG haben LOTL mit WITHIN TEMPTATION zusammen. Chris Harms berichtet, wie es dazu kam: 

Kurz nachdem wir gemeinsam mit WITHIN TEMPTATION die letzte Show der 2022er IRON MAIDEN Tour spielten, entstand ‚Light Can Only Shine In The Darkness‘: einVersuch, einen Hybrid-Song für WITHIN TEMPTATION und LORD OF THE LOST zu kreieren, und damit auch ein Duett für Sharon und mich. Dass das nun geklappt hat, ist die Erfüllung eines ganz großen Wunsches, denn ein Duett mit Sharon steht, nein stand, seit über einer Dekade weit oben auf meiner Bucket List!“

Anfang Juli haben LOTL mit „Ghosts“ ein weiteres Video veröffentlicht. Am Song wirkt außerdem Cellistin Tina Guo mit.

Die erste Single „My Sanctuary“ teilte die Band im März, anschließend folgte der Clip „I Will DIe In It“. 

Im Oktober 2025 sind LORD OF THE LOST gemeinsam mit FEUERSCHWANZ auf Tour:FEUERSCHWANZ + LORD OF THE LOST – Tourdaten 2025 bei vampster.

LORD OF THE LOST „Opvs Noir Vol. 1“ Tracklist
1 Bazaar Bizarre2 My Sanctuary (Video bei YouTube)3 Light Can Only Shine In The Darkness (& WITHIN TEMPTATION) (Video bei YouTube)4 I Will Die In It (Video bei YouTube)5 Moonstruck (& Stimmgewalt)6 Damage (feat. Whiplasher Bernadotte)7 Ghosts (feat. Tina Guo) (Video bei YouTube)8 Lords Of Fyre (& Feuerschwanz)9 The Things We Do For Love10 The Sadness In Everything (feat. Anna Maria Rose)11 Dreams Are Never Alone

LORD OF THE LOST Line-up 2025
Chris Harms – Vocals, GuitarPi Stoffers – GuitarBenjamin “Benji“ Mundigler – Guitar, SynthsKlaas Helmecke – BassGerrit Heinemann – Piano, Synths, PercussionNiklas Kahl – Drums

Fotogalerie: LORD OF THE LOST – Lordfest, Hamburg – 14.12.2024

Source: Vampster

29.07.2025 - EXHORDER: vier Deutschland-Konzerte im August 2025

EXHORDER sind im August 2025 auf Tour durch Europa und geben auch vier Konzerte in Deutschland sowie je eines in Österreich und der Schweiz.

EXHORDER Konzerttermine 2025
31-Jul    RO – Rasnovm, Rockstad Extremefest
02-Aug  DE – Wacken, Wacken Open Air
04-Aug  DE – Stuttgart, Schwarzer Keiler
06-Aug  DE – Bochum, Die Trompete
07-Aug  BR – Kortrijk, Alcatraz
08-Aug  DE – Burdlengenfeld, Vaz
09-Aug  CZ – Jaromer, Brutal Assault
10-Aug  DE – Munich, Backstage
12-Aug  HU – Budapest, Barba Negra
13-Aug  AT – Vienna, Viper Room
14-Aug  CH – Lucerne, Sedel
15-Aug  DE – Weinheim, Cafe Central
17-Aug  FR – Carhaix, Motocultor

Source: Vampster

29.07.2025 - CRADLE OF FILTH: „Splintered In Winter“-Tour mit Konzerten in München, Berlin, Hamburg

Ab 17. November 2025 sind CRADLE OF FILTH auf Tour und stellen ihr aktuelles Album „The Screaming Of The Valkyries“ live vor. In Deutschland sind Konzerte in Berlin, Hamburg und München angekündigt, in der Schweiz spielt die Band in Zürich, in Österreich in Wien.

CRADLE OF FILTH-Sänger Dani Filth verrät, wer als Support dabei ist:

„Nach unserer erfolgreichen Summoned In Summer-Tour kehren CRADLE OF FILTH im November mit SUFFOCATION als Special Guests nach Europa zurück – zwei weitere Bands werden in Kürze angekündigt. Wir freuen uns riesig auf diese Shows, vor allem darauf, mit den amerikanischen Death-Metal-Legenden unterwegs zu sein! Ich bin seit 1991 Fan von SUFFOCATION, seit ich ihr Debüt ‚Effigy Of The Forgotten‘ in einem kleinen CD-Laden in Ipswich entdeckt habe. Umso mehr freut es mich, jetzt gemeinsam auf Tour zu gehen.
Es erwartet euch eine eklektische, höllische Mischung – mit zwei weiteren Acts, die bald enthüllt werden. Kommt und erlebt den ultimativen europäischen Albtraum kurz vor Weihnachten!
Bestialische Grüße
Dani“

CRADLE OF FILTH „Splintered In Winter“-Tour
Special Guest: SUFFOCATION + 2 weitere Bands (tba)

17.11.25 CH – Zürich / Komplex 457
18.11.25 DE – München / Backstage Werk
20.11.25 AT – Wien / Simm City
21.11.25 PL – Posen / B17
22.11.25 CZ – Pilsen / KD Serikovka
24.11.25 DE – Hamburg / Markthalle
25.11.25 DK – Kopenhagen / Amager Bio
26.11.25 SE – Stockholm / Klubben
28.11.25 FI – Jyväskylä / John Smith Rock Frozen
29.11.25 FI – Joensuu / Unholy Winter Fest
01.12.25 SE – Göteborg / Pustervik
02.12.25 NO – Oslo / Rockefeller
04.12.25 DE – Berlin / Columbia Theater
06.12.25 NL – Zwolle / Hedon
07.12.25 BE – Antwerpen / Trix Hall

CRADLE OF FILTH – Summer Breeze 2024 – 16.08.2024 – Konzertfotos

Source: Vampster

29.07.2025 - NOVELISTS: neues Album „Coda“ – Video zu „Adam & Eve“

NOVELISTS schlagen ein neues Kapitel auf: „Coda“ ist die erste Platte mit Sängerin Camille Contreras, welche 2023 zur Formation stieß und mit der die Franzosen seither einige Singles veröffentlicht haben. Eine davon ist die neue Auskopplung „Adam & Eve„, zu der es jetzt ein Musikvideo gibt.

Auch den Opener „Say My Name“ kann man in Bild und Ton sehen.

Zuvor teilten NOVELISTS den Song „All For Nothing“, zu dem es auch ein Video bei YouTube gibt. Ebenfalls verfügbar ist das Musikvideo zu „Coda“ bei YouTube, wohingegen „K.O.“ als Audiostream verfügbar ist.

„Coda“ erschien am 16. Mai 2025 via Ackor Music.

NOVELISTS „Coda“ Tracklist

Say My Name (Video bei YouTube)
Coda (Video bei YouTube)
All For Nothing (Video bei YouTube)
Maldición de la Bruja
In Heaven
Adam and Eve (Video bei YouTube)
Sleepless Nights
78 rue…
CRC
K.O. (Audio bei YouTube)

NOVELISTS „Coda“ Artwork

Source: Vampster

29.07.2025 - SYNESTIA: neuer Song „The Mourning Star“

Mit einem Musikvideo melden sich SYNESTIA zurück: „The Mourning Star“ gibt es Clip bei YouTube zu sehen und enthält einen Gastbeiträg von Blake Mullins (DISEMBODIED TYRANT). Selbiger zeichnet auch für die Produktion der Single verantwortlich.

Zuvor veröffentlichte die Symphonic Deathcore-Band mit „The Poetic Edda“ (2024) eine gemeinsame EP mit Mullins Hauptprojekt.

SYNESTIA Line-up 2025
Ryan Vail
Sam Melchior
Grant Robinson
Byron London

Source: Vampster

29.07.2025 - SEASONS IN BLACK: Anthropocene

Es mag seltsam anmuten, bereits auf dem Drittwerk eine Art Rückschau zu halten, doch mit ihrem selbstbetitelten Stück blicken SEASONS IN BLACK auf nicht weniger als 29 Jahre Bandgeschichte zurück – die Referenzen auf die beiden Vorgängerwerke „Deadtime Stories“ (2004) und „The Swansong Diearies“ (2023) eingebettet in eine mahnendes Endzeit-Szenario. Geändert hat sich seit dem Debüt tatsächlich wenig in der Welt: Noch immer schrammt die Menschheit am Rande des Abgrunds vorbei, noch immer scheint die Apokalypse nur einen Knopfdruck entfernt.

Völlig konträr jedoch die Entwicklung der bayerischen Death / Groove Metal-Band, die zwar all die Jahre mit beständigem Line-up weitgehend im Untergrund agierte, doch gerade in puncto Songwriting merklich dazugelernt hat. Ungeachtet des Charmes, den „Deadtime Stories“ zweifellose besitzt, sind die Riffs auf „Anthropocene“ griffiger, der Groove smoother und die Keyboards eleganter eingebunden.

Mithilfe einiger Gastsänger wagen sich SEASONS IN BLACK aus der Komfortzone
Statt breitflächiger Attacken setzt Markus Neumeier in „Seasons In Black“ und „World Wide Venom“ auf unheilschwangere Piano-Klänge, die gleichzeitig die düstere Atmosphäre des Albums prägen. Die Marschrichtung ist frühzeitig klar, hält allerdings trotzdem ein paar kleinere Überraschungen bereit. SEASONS IN BLACK mögen sich nur ungern vom Midtempo lösen – auch weil die Doom- und Gothic-Spitzen fest in der DNA der Bayern verankert sind -, verpassen dem eigenen Soundgewand aber mit dem STILTSKIN-Cover „Inside“ einen rockigen Spin.

Gastsänger Micha Rhein (IN EXTREMO) steuert dem Track ähnlich Charakter bei, wie es Michelle Darkness (END OF GREEN) und Marina Koller im Refrain von „You Get What You Give“ tun. Klargesang ist insgesamt ein spärlich genutztes Stilmittel, das sich SEASONS IN BLACK für besondere Anlässe aufsparen. Zumeist sind es Bassist Luckis Reibeisen-Growls, die durch wüste Landschaften führen. Behäbig etwa bahnt sich „Yellow Sky“ seinen Weg, wohingegen „Fatal Fallout“ vornehmlich auf walzenden Groove setzt.

„Anthropocene“ ist ein gelungenes und hörbar gereiftes Werk
Allein zum Ende hin wiederholt sich dieser Ansatz für unseren Geschmack ein bis zweimal zu oft. Mit einer Zäsur den tendenziell gleichförmigen Ansatz zu durchbrechen, hätte „Anthropocene“ sicherlich bis zum Finale hin gleich spannend gehalten. Nicht die Qualität, sondern die fehlende Abwechslung ist somit der Makel, den SEASONS IN BLACK noch nicht gänzlich beseitigen können. Ein gelungenes und dabei hörbar gereiftes Werk ist der Band dennoch gelungen.

Hoffen wir, dass es nicht das Letzte sein wird. Denn wenn die Welt weiterhin so nahe am Abgrund balanciert, drückt vielleicht doch noch jemand den großen roten Knopf, bevor uns der vierte Streich des Quintetts erreicht – ganz so, wie es SEASONS IN BLACK seit fast drei Jahrzehnten in mahnender Weise prophezeien.

Veröffentlichungstermin: 04.07.2025

Spielzeit: 43:30

Line-Up
Lucki Maurer – Vocals, Bass
Roman Adam – Gitarre
Leon Hanff – Gitarre
Markus Neumeier – Keyboards, Vocals
Harald Hemauer – Drums

Label: Apostasy Records

Homepage: https://www.seasonsinblack.com/
Facebook: https://www.facebook.com/seasonsinblack
Instagram: https://www.instagram.com/seasonsinblackofficial
Bandcamp: https://seasonsinblack.bandcamp.com

SEASONS IN BLACK “Anthropocene” Tracklist

World Wide Venom
Seasons In Black (Video bei YouTube)
You Get What You Give (Video bei YouTube)
Yellow Sky
Inside (Video bei YouTube)
Blacksite
Fatal Fallout
Hell Again
Forsaken

Source: Vampster

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Source: Side Line

29.07.2025 - AD:KEY – Kontraktion

AD:KEY – Kontraktion EP

Following the emotional impact and critical acclaim of their double album “0609”, German EBM duo AD:KEY return with a powerful new EP that beats straight from the heart: “Kontraktion” on which they continue shining new light on album tracks, offering exclusive fresh versions and unreleased songs that expand on its concept of emotional and musical fusion.
 
Framed by the instrumental pieces “Kontraktion V.01” (Prolog) and “Kontraktion V.02” (Epilog) – two synth-driven tracks inspired by the rhythmic contraction of the heart, symbolizing the album’s theme of heart fusion, the EP pulses with heart and energy. It also includes the “Prelude Mix” of “Bad Times Pass By”, originally created as a live intro, that turns into a powerful track about personal struggle and overcoming doubt.
 
AD:KEY also welcome two legendary EBM voices: Martin Bodewell (ORANGE SECTOR) lends lyrics and vocals to the emotional “Mein Herz”, while Uwe Kanka (ARMAGEDDON DILDOS) adds his trademark power to the infectious single “Fühl Den Beat” – a tribute to shared roots and long-standing friendships.

Available on Bandcamp HERE
 
This new EP blends strong beats, emotional depth, and scene solidarity. Catchy, direct, and full of body music power, it is another strong step forward in AD:KEY’s ongoing evolution.
 
With “Kontraktion”, AD:KEY once again prove their ability to blend old-school body music with synth pop elements and emotional storytelling, while surrounding themselves with the very artists who helped shape the scene.
 
Feel the beat. Hear the heart.
“Kontraktion” is here.

Source: ElectroWelt.com

29.07.2025 - Selenia - Luna Nova

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29.07.2025 - Jock McDonald ist tot – Bollock Brothers verlieren ihren Sänger

Mit tiefer Trauer wurde bekanntgegeben, dass Jock McDonald, Sänger der britischen Kultband The Bollock Brothers, am 26.07.2025 in Irland ums Leben gekommen ist. Laut ersten Informationen soll...

Source: MedienKonverter

29.07.2025 - Black Sea Carnys - Cultland

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Dass man mit einem klassischen Klavierstudium nicht zwangsläufig im Konzertsaal endet, sondern auch in den schwärzesten Kellern der Industrial-Szene landen kann, beweist Erica Dunham seit den späten...

Source: MedienKonverter

29.07.2025 - Marasme - Fel

Manchmal gibt es Alben, die schmeicheln dem Ohr. Und dann gibt es in diesem Fall 'Fel' von Marasme – das schmiert dir erstmal eine. Und zwar fett...

Source: MedienKonverter

29.07.2025 - Beyond Creation feiern 15 Jahre The Aura – komplette Albumtour 2026 angekündigt

Ein Meilenstein wird endlich gefeiert, wie er es verdient: 'Beyond Creation' gehen 2026 auf große Jubiläumstour – und zwar mit einem Versprechen, das Fans weltweit elektrisieren dürfte....

Source: MedienKonverter

29.07.2025 - Advertisement: HEAVY RUBBER No. 45

Finally a new issue of the magazine for latex & rubber fetishists – HEAVY RUBBER is a legend. This time there’s excitement with the Satanic Sisters, Lola Noir, Domina R, Irresistable Iris, Frankinsella, Underworld Girls and many, many more! Rubber, masks and heavy rubber! The issue is anything but everyday or normal! Order now in […]

Source: Orkus

29.07.2025 - MOTORJESUS: Streets Of Fire

Hier sind wir mal wieder: Ich, der ich in dem erneuten Versuch, Eulen nach Athen zu tragen, euch, liebe Leserschaft, erzählt, wie geil das neue MOTORJESUS-Album geworden ist. Und Ihr, die das Ganze dann bitte einfach mal glaubt und “Streets Of Fire” kauft, sofern noch nicht geschehen – ja, ja, berufstätige Väter und Deadlines vertragen sich manchmal nicht so toll. Zurück zu MOTORJESUS. Inklusive der THE SHITHEADZ-Zeit haben die Jungs inzwischen auch schon über dreißig Jahre auf dem Buckel, was sie natürlich streng genommen für die Bezeichnung “Jungs” disqualifiziert. Feuer im Hintern haben Front-Messias Chris und seine Sidekicks aber selbstverständlich immer noch, ergänzt durch ein gesundes Maß an Routine. Chris weiß halt, wie MOTORJESUS zu klingen haben.

Ein bisschen Schwund ist immer – das Personalkarussell hat sich bei MOTORJESUS mal wieder gedreht
Trotzdem ist es eine Zäsur, dass sein langjähriger Songwriting Partner, Gitarrist und Rampensau Andy Peters vor einer Weile den Karren verlassen hat, allerdings zumindest einen Song auf “Streets Of Fire” geschrieben hat. Trotzdem wird mir Andy auf der Bühne fehlen. Und zu allem Überfluss ist auch Patrick Wassenberg, der immerhin auch schon seit 2016 Teil der Band war, nach den Aufnahmen zu “Streets Of Fire” ausgestiegen und wurde durch Philipp Kohout ersetzt, der auch schonmal bei MOTORJESUS gespielt hat und auf dem 2020er Live-Album “Live Resurrection” zu hören ist – allerdings am Schlagzeug. Soviel also zum Personalkarussell.

Bei Artwork und Sound setzen MOTORJESUS auf bewährtes Personal
An anderen Stellen setzt Chris auf bewährte Kräfte. Wie schon bei den beiden Vorgänger-Alben “Hellbreaker” und “Race To Resurrection” hat Sebastian Jerke das Cover gestaltet. Das Wimmelbild-Cover hat irgendwie was von einer Trash-Movie Variante des “Somewhere In Time”-Artwork, was ich hier bitte positiv verstanden wissen will. Da steckt einfach eine ganze Menge Liebe zum Detail drin und das ist in Zeiten von A.I. Slop wichtiger denn je. Für Mix und Mastering griff Chris erneut auf Dan Swanö zurück, was ihm als altem Melo Schweden Death-Fan sicher an sich schon ein inneres Blumenpflücken ist. Dementsprechend klingt “Streets Of Fire” auch absolut perfekt, fett aber nicht klinisch tot. So muss das.

MOTORJESUS leisten sich auch auf “Streets Of Fire” keine Schwächen
Nun habe ich es schon drei Absätze lang erfolgreich vermieden, über die Songs auf “Streets Of Fire” zu schreiben. So schlimm, fragt Ihr euch? Natürlich nicht! Alle die noch mitlesen und nicht mit einem generveten “Boah, scheiss Onlinemedien, in Printmagazinen gibt es wenigstens Zeichenbegrenzungen für Rezensionen” das Smartphone/Tablet/Notebook an die Wand geworfen haben können beruhigt sein, MOTORJESUS wissen auch auf Album Nummer acht nicht, was “schwächeln” heißt. Im Gegenteil. “Hellbreaker” war schon ein selbst für Bandverhältnisse sehr starkes Werk und “Streets Of Fire” steht dem in nichts nach.

Große Hymnen oder Zackiger Abriss – MOTORJESUS bieten auf “Streets Of Fire” das volle Programm
Mit “Somewhere Far Beyond” servieren uns MOTORJESUS einen richtigen Kracher zum Einstieg. Geile MAIDEN-mäßige Harmonien und ein richtig packender, hymnischer Refrain. Und was große, hymnische Refrains angeht, folgen mit “New Messiah Of Steel” und “The End Of The Line” noch weitere Knaller. Die Gitarrenharmonie am Ende von “The End Of The Line” ist auch absolut großartig und “New Messiah Of Steel” ist insgesamt einer der besten Songs, den die Band je geschrieben hat. Dieser Refrain, ey! Kurz und knackig können MOTORJESUS aber natürlich auch, “They Don´t Die!” hämmert dreieinhalb Minuten rotzig mit Vollgas aus den Boxen. “The Confrontation” kommt sogar knapp unter drei Minuten ins Ziel, ist bei aller Geschwindigkeit aber eine ganze Ecke melodischer als der Dampfhammer “They Don´t Die”. Und dann gibt es natürlich die typischen MOTORJESUS-Rocker wie den Titelsong, “Return To The Badlands”, “The Driving Force” oder “Holy Overdrive”. Nur eine Ballade gibt es (schon wieder) nicht.

“Streets Of Fire” ist ein Highlight, sowohl dieses Jahres als auch in der MOTORJESUS-Diskographie
Die starke Gitarrenarbeit hatte ich ja oben schon angeschnitten. Die Soli und Harmonien sind wirklich erste Sahne. Aber auch Chris hat gesanglich nochmal ne Schippe drauf gepackt. Für mich zählt der Mann ja eh schon seit Ewigkeiten zu den besten Rockröhren überhaupt, aber auf “Streets Of Fire” liefert er seine bisher beste Leistung ab. Aber wie eine gute Freundin einst so schön sagte: “Der könnte mir auch das Telefonbuch vorsingen”. Joa, mir wohl zur Not auch, Texte über Autos gehen aber auch klar. Kommen wir also so langsam mal zum Ende (Hey, der liebe Kollege Mirko nennt so einen Text vermutlich “Einleitung”). Mit “Streets Of Fire” haben MOTORJESUS einen weiteren Kracher rausgehauen. Kein Zeichen von Müdigkeit oder Songwriting-Schwächen. Besser geht dieser Sound halt nicht, also unterstützt eine der besten und konstantesten Bands, die wir hier in Deutschland haben und gönnt euch “Streets Of Fire”.

Veröffentlichungsdatum: 18.07.2025

Spielzeit: 49:46

Line-Up:
Album Line Up:
Chris Birx – vocals
„Sparkling“ Steve Sørensen – guitar
Patrick Wassenberg – guitar
Dominik Kwasny – bass
Adam Borosch – drums

Aktuelles Line Up:
Chris „Howling“ Birx – vocals
„Sparkling“ Steve Sørensen – guitar
Phil Kohout – guitar
Dominik Kwasny – bass
Adam Borosch – drums

Label: Reaper Entertainment

Bandhomepage: https://motorjesus.org
Facebook: https://www.facebook.com/motorjesus
Instagram: https://www.instagram.com/motorjesus_official

MOTORJESUS „Streets of Fire“ Tracklist
1. Somewhere from Beyond (Lyrics-Video bei YouTube)
2. Back for the War
3. Streets of Fire (Video bei YouTube)
4. They don’t Die (Video bei YouTube)
5. Return to the Badlands (Video bei YouTube)
6. New Messiah of Steel (Lyrics-Video bei YouTube)
7. 2.Evil
8. The Driving Force
9. Holy Overdrive
10. City Heat
11. The End of the Line
12. The Confrontation
13. See you next Doomsday (Outro)

Source: Vampster

29.07.2025 - DAWN OF A DARK AGE: kündigen neues Avantgarde Black Metal Album „Ver Sacrum“ an

Die Avantgarde Black Metal-Band DAWN OF A DARK AGE hat mit „Ver Sacrum“. Es ist das achte Album des von Vittorio Sabelli getragenen Projekts und folgt auf das 2023er-Album „Transumanza“ nach. Release-Termin ist der 12. Dezember 2025 via My Kingdom Music.

„Die Arbeit an dem neuen Album „Ver Sacrum“ war unglaublich. Zum ersten Mal schien alles extrem linear und schnell zu verlaufen, als wäre bereits alles geschrieben und müsste nur noch wie eine Skulptur aus dem vorhandenen Marmor herausgearbeitet werden. Das Thema greift erneut auf die Samniten zurück, insbesondere auf den sogenannten Heiligen Frühling (lateinisch „Ver Sacrum“), ein in vorrömischer Zeit verbreitetes soziales und religiöses Ritual“, sagt Vittorio Sabelli.

Source: Vampster

29.07.2025 - URSAWRATH: zweiter Track vom neuen Progressive Thrash Metal Album „Emergence“ aus Seattle

Die Progressive Thrash Metal-Band URSAWRATH hat nach dem Opener „Thawed By Hell’s Flames“ mit „Thrive in Destruction and Death“ einen zweiten Track ihres kommenden Albums „Emergence“ veröffentlicht. Es ist nach einem 2023er-Demo das erste Album der US-Amerikaner aus Seattle und wurde von Max Barber bei Singular Path Audio gemixt und gemastert. Das Cover-Artwork stammt von Riaj Gragoth. Release-Termin ist der 29. August 2025.

URSAWRATH Line-Up:
Adam Schaefer – Vocals / Bass
DJ Robertson – Guitars
Lucas Robertson – Guitars
Maximilian Onsager – Drums

URSAWRATH „Emergence“ Tracklist
1. Thawed By Hell’s Flames (Video bei YouTube)
2. Rot
3. Thrive in Destruction and Death (Audio bei Bandcamp)
4. In the Abyss
5. Lies
6. And the Reckoning
7. Echo Chamber
8. Glass Tower
9. Sentenced to Life
10. Unstoppable

Source: Vampster

29.07.2025 - BLIZARO: kündigen neues Doom / Heavy Metal Album „Light And Desolation“ an

Die Doom / Heavy Metal-Band BLIZARO hat mit „Light And Desolation“ ein neues Album angekündigt. Es ist nach „City of the Living Nightmare“ (2010) und „Cornucopia della morte“ (2016) das dritte Album des US-amerikanischen Solo-Künstlers John Gallo (ORODRUIN, Ex-CRUCIFIST).

„Light And Desolation“ wurde von Andrew Lee (RIPPED TO SHREDS, HOUKAGO GRIND TIME) gemixt und von Zane Knight (ETERNAL CRYPT, ACRYLAZEA) gemastert. Für das Cover-Artwork zeichnet John Gallo selbst verantwortlich. Vorab gibt es den Track „Lightning Strikes Back“ zu hören.

„“Lightning Strike Back“ ist eine Geschichte über einen Zauberer, der sich an den Stadtbewohnern rächt, die ihn verbannt haben. Es geht darum, nach einer langen Zeit der Erschöpfung wieder an Kraft zu gewinnen – ähnlich wie der Entstehungsprozess des Songs und wie er entstanden ist. Er wurde stark vom Album „Ancient Dreams“ von Candlemass inspiriert, das einen Fantasy-Doom-Metal-Vibe hat, und das Solo-Interlude wurde von „Bewitched“ vom „Nightfall“-Album inspiriert“, sagt John Gallo.

BLIZARO „Light And Desolation“ Tracklist
1. The Last Winter
2. Fifth Key
3. Silver Tower
4. Internal Chasm
5. Lightning Strikes Back (Audio bei Bandcamp)
6. Glare Of Light And Desolation
7. Sentenced Pathways
8. Lucifer’s Lament
9. Warriors Of The New Lands

Source: Vampster

29.07.2025 - INDREN: Video-Clip vom neuen Black Metal Album „Duskborn“

Die Black Metal-Band INDREN hat mit „Lyskamm“ einen Video-Clip ihres kommenden Albums „Duskborn“ veröffentlicht. Es ist nach „Of Time and Autumn Leaves“ (2022) das zweite Album der Italiener und soll als Ritual der Selbstbeobachtung und Erinnerung dienen – wo der Mensch sich als Kind der Dämmerung wiederfindet, geprägt von Stille, Aufstieg und der Erhabenheit der Berge. Release-Termin ist der 29. August 2025 via Naturmacht Productions.

INDREN Line-Up:
Nordlandson: all instruments, clean and backing vocals
Skarn: vocals

INDREN „Duskborn“ Tracklist
1. Autumnal Moon
2. Lyskamm (Video bei YouTube)
3. Inner Mountain
4. Duskborn (Audio bei Bandcamp)
5. Starbound
6. Embers Of Dying Stars
7. Daughter Of The Twilight
8. Walserland

Source: Vampster

29.07.2025 - DROFNOSURA: Labeldeal für neues Cosmic Sludge Album „Ritual of Split Tongues“

Die Cosmic Sludge-Band DROFNOSURA hat einen Labeldeal bei Transcending Obscurity Records unterschrieben. Dieser Deal sieht den Release des neuen Albums „Ritual of Split Tongues“ vor, welches in den nächsten Monaten erscheinen soll.

„Ritual of Split Tongues“ ist nach „Voidfever“ (2019) das zweite Album der Kanadier aus Toronto. Vorab gibt es en Track „Selection of a Corpse“ zu hören.

DROFNOSURA Line-Up:
W.L.F. – Guitars, Vocals, Synthesizers
D.A.S. – Drums & Percussion, Vocals, Synthesizers
M.A.D. – Bass, Vocals, Synthesizers

DROFNOSURA „Selection of a Corpse“ (Audio bei YouTube)

Source: Vampster

29.07.2025 - ANTHOLOGY: zweite Single vom neuen Melodic Power Metal Album „Frozen Sun“ aus der Slowakei

Die Melodic Power Metal-Band ANTHOLOGY hat nach „Be My Savior“ mit „Sinners in Paradise“ eine zweite Single ihres kommenden Album „Frozen Sun“ veröffentlicht. Es ist nach „The Prophecy“ (2014) und „Angel’s Revenge“ (2016) das dritte Album der Slowaken und soll noch in diesem Jahr erscheinen.

ANTHOLOGY Line-Up:
Peter Pleva – Drums
Marián „Majo“ Gonda – Guitars (lead)
Miro Grman – Bass
Martin Solárik – Keyboards
Martin Lofaj – Guitars (rhythm)
Lilian Anerousi – Vocals

ANTHOLOGY „Be My Savior“ (Video bei YouTube)

ANTHOLOGY „Sinners in Paradise“ (Video bei YouTube)

Source: Vampster

29.07.2025 - NAUREA: kündigen neues Dark Pop / Brit Rock Album „Glass Sunshine Love“ an

Die Dark Pop / Brit Rock-Band NAUREA hat mit „Glass Sunshine Love“ ein neues Album angekündigt. Das neue Album der Schweizer wird am 12. September 2025 erscheinen.

„“Glass Sunshine Love“ handelt von Zusammenbruch und Wiedergeburt. Es ist ein Geständnis, das durch zerbrochene Zähne und blutende Herzen geflüstert wird“, erklärt die Band.

Vorab gibt es einen Video-Clip zum Titeltrack.

NAUREA „Glass Sunshine Love“ Tracklist
1. Now I’m Human
2. Passion of Live
3. Glass Sunshine Love (Video bei YouTube)
4. Beautiful Red Dreams
5. Say Yeah!
6. Perfume of Silence
7. Frustrated in the Moon
8. Zome Body
9. Black Eyed Spirit
10. Stupid Idol
11. No One There
12. I Just Wanna be a Man
13. Bleeding Kisses

Source: Vampster

29.07.2025 - BASTION ROSE: zweite Single vom neuen Post-Grunge / Modern Rock Album „Traces Of Gold“

Die Post-Grunge / Modern Rock-Band BASTION ROSE hat nach „Humble Me“ mit „Cinnamon Fire“ eine zweite Single von ihrem kommenden Album „Traces Of Gold“ veröffentlicht. Es ist das erste Album der US-Amerikaner, die 2024 mit der EP „Fade To Blue“ debütierten. Produziert wurde das Album von David Bottrill. Ein Release-Termin steht noch aus.

BASTION ROSE „Humble Me“ (Video bei YouTube)

BASTION ROSE „Cinnamon Fire“ (Audio als Stream)

Source: Vampster

29.07.2025 - CENTURIES OF DECAY: neues Progressive Death Metal Album „A Monument to Oblivion“ aus Toronto

Mit „A Monument to Oblivion“ wird am 1. August 2025 das neue Album der Progressive Death Metal-Band CENTURIES OF DECAY erscheinen. Es ist nach „Centuries of Decay“ (2017) das zweite Album der Kanadier aus Toronto.

„A Monument to Oblivion“ wurde von Jamie Uertz gemixt und von Johann Meyer gemastert, während das Cover-Artwork von Drummer Derrick Doucette stammt.

CENTURIES OF DECAY Line-Up:
Devin Doucette – Rhythm Guitar & Main Vocals
Rob McAllister – Lead Guitar & Backing Vocals
Anton Zhura – Bass
Derrick Doucette – Drums

CENTURIES OF DECAY „A Monument to Oblivion“ Tracklist
1. Cauterize
2. Between the Waves of Grief
3. To Dust (Lyric-Video bei YouTube)
4. A Monument to Oblivion (Audio bei Bandcamp)
5. The Great Divide
6. Wake
7. Tempest

Source: Vampster

29.07.2025 - ILLUMINA A.D.: weiteres Video vom neuen Alternative / Modern Metal Album „Days of Blood & Fire“

Die Alternative / Modern Metal-Band ILLUMINA A.D. hat nach des Videos zu „Aperio„, „The Black Guardian“ und „Crystal Grave“ mit „No & Nothing“ einen weiteren Video-Clip ihres neuen Albums „Days of Blood & Fire“ veröffentlicht. Es ist das erste Album der US-Amerikaner aus Albuquerque, die 2014 mit der EP „Tapestry of Lies“ debütierten.

„Days of Blood & Fire“ sei ein Zeugnis für Widerstandsfähigkeit und Trotz im Angesicht von Widrigkeiten und ist am 25. Juli 2025 erscheinen.

ILLUMINA A.D. Line-Up
Nepthisis – vocals
Alexander Bane – guitars
Justin Cavis – drums
Austin Von Hentschel – bass
Justin Ennis – guitars

ILLUMINA A.D. „Days of Blood & Fire“ Tracklist
1. Incubi Intus 06:58
2. Days of Blood & Fire 05:49
3. Crystal Grave 07:05 (Video bei YouTube)
4. No One & Nothing 06:21 (Video bei YouTube)
5. Our Story’s End 07:05
6. The Black Guardian 06:53 (Video bei YouTube)
7. Ecdysis 07:58
8. Aperio 06:23 (Video bei YouTube)

Source: Vampster

29.07.2025 - Philadelphia Duo Korine Travel Cross Country in Their Video for New Wave Anthem “No Turning Back”

The sea breeze touched our skin
It’s like I’m feeling it now
I’ve never felt so down and out
There’s no turning it back
You got my heart flying off the track
Korine’s new music video for No Turning Back is the visual equivalent of a restless cross-country joyride: nostalgic, messy, hopeful, and full of yearning. The Philadelphia duo of Morgy Ramone and Trey Frye have a knack for blending aching emotion with bright pop momentum, a duality perfectly mirrored in the song’s heartfelt lyrics and buoyant melody.

Front and center, the lyrics explore a deeply human paradox: the intense closeness we feel in our most treasured moments often leads directly to confusion and despair when connections begin to fray. The band pinpoints the instant of reckoning, when cherished memories fade, intimacy dissolves, and the heart goes wildly astray. Yet the track itself surges forward optimistically, juxtaposing emotional vulnerability with radiant musical warmth. Here, loss never drowns hope; instead, it underscores human resilience.

The music video, edited by Johnny “Dynamite” Morisi, rolls by like an indie-rock travelogue captured through a hazy VHS lens. Footage by Dynamite, Claire Wardlaw, Liz McLean, Morgy Ramone, and Trey Frye showcases Korine’s playful tour antics, intimate backstage scenes, and euphoric interactions with fans, each snippet flowing effortlessly into the next. The grainy visuals, evoking a home-movie intimacy, offer charming authenticity: spontaneous laughter, dive-bar stages bathed in warm lights, fleeting friendships formed in the chaos between cities.

Like a nostalgic scrapbook of spontaneous snapshots, these lo-fi scenes capture the intangible spirit of life on the road, underscoring the band’s easy charisma and approachable charm. Korine understand that music can simultaneously evoke personal heartache and collective joy; the tension between both defines the core of No Turning Back.

Korine have worked out something earnest and exuberant, recognizing that sometimes the sweetest escape from heartbreak is simply to hit the road, raise your voice, and surrender to the communal exhilaration found only beneath bright stage lights.

Watch the video for “No Turning Back” below:

A Flame In The Dark is out now. Listen to No Turning Back below and order the album here.

A Flame In The Dark by Korine

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28.07.2025 - ReGen Weekly Update, 2025-07-28

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Source: RE:GEN Mag

28.07.2025 - News: Magnetic Skies calls to reconnect humanity with the natural world with latest single and video

  Released on July 25, “Back to Life” marks the second single from Magnetic Skies following the U.K. synthpop outfit’s debut album in 2023. Frontman Simon Kent explains the song to be about humanity re-establishing its connection to the natural world, and the tension experienced [..]

Source: RE:GEN Mag

28.07.2025 - Retro Synth Rebels Wingtips & Ronnie Stone Wander a Gritty NYC in Video for “The Break”

Failure to comprehend
Confusion of discipline
Survival is innate
There’s no choice but to appreciate endless noise
Chicago’s Wingtips return armed with The Break, a single off of their third LP, ON TRIAL, joined in synthpop synergy by New York’s Ronnie Stone. It’s a track steeped in bittersweet nostalgia, zipping between youthful abandon and sobering realization, vividly conjuring the tug-of-war between invulnerability and the slow erosion of dreams.

Themes of generational fatigue and personal upheaval drive through the song’s lyrical core, framing nostalgia as both escape and entrapment. Amid a whirlpool of shimmering electronics, Wingtips articulate the friction between youthful recklessness and adult resignation, reminding us that survival is more acceptance than triumph. The relentless modern chaos becomes, in their hands, something to endure; something to embrace.

Shot entirely on VHS across the urban blur of New York City by Rosa Luna and Ryder Huston, the video visually mirrors the track’s emotional unease. The lo-fi aesthetics, raw and disintegrating, amplify the song’s atmosphere of decay and memory. Alongside Vincent Segretario and Stone, Luna and Huston direct a compelling vision, meticulously edited by Tri Le into a hazy reverie of distorted imagery, matching the restless soul of The Break perfectly.

Watch the video for “The Break” below:

Listen to The Break below and order the single here. On Trial is out now. Order the album here.

The Break (feat. Ronnie Stone) by WINGTIPS

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Confusion of discipline
Survival is innate
There’s no choice but to appreciate endless noise
Chicago’s Wingtips return armed with The Break, a single off of their third LP, ON TRIAL, joined in synthpop synergy by New York’s Ronnie Stone. It’s a track steeped in bittersweet nostalgia, zipping between youthful abandon and sobering realization, vividly conjuring the tug-of-war between invulnerability and the slow erosion of dreams.

Themes of generational fatigue and personal upheaval drive through the song’s lyrical core, framing nostalgia as both escape and entrapment. Amid a whirlpool of shimmering electronics, Wingtips articulate the friction between youthful recklessness and adult resignation, reminding us that survival is more acceptance than triumph. The relentless modern chaos becomes, in their hands, something to endure; something to embrace.

Shot entirely on VHS across the urban blur of New York City by Rosa Luna and Ryder Huston, the video visually mirrors the track’s emotional unease. The lo-fi aesthetics, raw and disintegrating, amplify the song’s atmosphere of decay and memory. Alongside Vincent Segretario and Stone, Luna and Huston direct a compelling vision, meticulously edited by Tri Le into a hazy reverie of distorted imagery, matching the restless soul of The Break perfectly.

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28.07.2025 - Dutch Coldwavers Desinteresse Sign to Fabrika Records and Release Ghostly Single “Fantomen”

At the hazy intersection where post-punk meets the frostbitten breath of coldwave, Desinteresse stands poised, severe, and unapologetically stark. The trio summons the spirit of 1981; not as a distant echo, but as something lived anew, raw and tangible, immediate in its analogue urgency. Bassist Bart wields thick, sludgy basslines: slow-moving, heavy as wet asphalt, bending beneath the weight of existential dread. Sem’s guitars and synths slice sharply, crystalline and piercing, like shards of ice glistening against the rusty, dusty grime of urban decay. Behind it all, Joppe’s drums rattle urgently, methodically restless, driving the beats forward through the choking smog.

Their new single, Fantomen, released via Fabrika Records, captures the essence of displacement; a world glimpsed through a cracked mirror. Howling vocals reverberate through corridors of disorientation, voices teetering between clarity and chaos. This is music made with fingers gripping knobs, wires tangled, vintage gear pushed to the edge of distortion. Their analogue sound is less a callback than a continuum, simultaneously steeped in nostalgia yet anchored to modern unease.

Fantomen is an immersive encounter with unease, an auditory experience where familiar forms become strange and disturbing. The Dutch trio’s vision is firmly set in the shadows cast by Brutalist architecture and analogue static, breathing authenticity into vintage rituals, making them timeless and real.

Listen to Fantomen below:

Desinteresse could easily pass as a forgotten relic from your older sibling’s vinyl stash, a half-remembered name whispered among aficionados. But their DIY lineage, forged initially through their own DECADENCE imprint, now resonates with fresh urgency under Fabrika’s guiding hand. The mood recalls the spectral ache of Asylum Party, Clan of Xymox’s ethereal gloom in their early 4AD phase, and the anxious romanticism of Robert Smith at his rawest.

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Source: Post-Punk.com

28.07.2025 - News: My Life with the Thrill Kill Kult, Die Sexual, and Devora announce first leg of U.S. tour dates

  My Life with the Thrill Kill Kult will be hitting the road once again this fall on the Delicate Terror Tour, continuing to deliver sonic sleaze and sin with a showcase of deep cuts and classic hits to celebrate the band’s 38th anniversary. Taking place from October 30 to November 9, this first run of the tour will concentrate on the midwest and northeast regions [..]

Source: RE:GEN Mag

24.07.2025 - Lord Of The Lost: Neue Video-Single „Light Can Only Shine In The Darkness“ ft. Within Temptation + Album „Opvs Noir Vol. 1“

Mit "Light Can Only Shine In The Darkness" haben Lord Of The Lost eine weitere Single vom kommenden Album "Opvs Noir Vol. 1" ausgekoppelt. Dabei handelt es sich um ein Feature mit Within Temptation - mehr Infos und den Track im Stream hier!

Source: Sonic Seducer

22.07.2025 - Black Sabbath: Ozzy Osbourne ist tot

Erst Anfang des Monats hatte er sein großes Abschiedskonzert gegeben, nun ist Ozzy Osbourne gestorben. Alle Infos hier!

Source: Sonic Seducer

21.07.2025 - Mono Inc.: Neue Video-Single „Abendrot“ + Album „Darkness“

Mit "Abendrot" haben Mono Inc. eine weitere Single aus ihrem kommenden Album "Darkness" ausgekoppelt. Mehr Infos und das Musikvideo hier bei uns.

Source: Sonic Seducer

21.07.2025 - Nine Inch Nails: Neue Video-Single „As Alive As You Need Me To Be“ aus „Tron: Ares“-Soundtrack

Das Warten hat ein Ende: Nine Inch Nails haben eine brandneue Single veröffentlicht! Mehr Infos und das Video zu "As Alive As You Need Me To Be" hier.

Source: Sonic Seducer

21.07.2025 - Saltatio Mortis: Exklusive „Weltenwanderer“ Signature-Shirts zum Sonic Seducer-Jubiläum!

Ein Muss für Saltatio Mortis-Fans: Sichert Euch unsere "Weltenwanderer" Signature-Shirts zum neuen Album! Als Herren- und Damen-Shirt erhältlich, exklusiv in unserem Online-Shop!

Source: Sonic Seducer